Wolfgang Götz: Katholische Pfarrkirche Maria Königin

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Katholische Pfarrkirche Maria Königing in Saarbrücken

Wolfgang Götz. Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz 1988 1988, Sonstiges Zubehör, 20 Seiten, € 0,07

Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

: Katholische Pfarrkirche Maria Königin in Saarbrücken

Das Heft ist im und Druckerei Neuss im Jahre 1988 erschienen. Es ist die gewohnten 20 dick.

Die Schriftenreihe „Rheinische Kunststätten“ wird vom Rheinischen Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz, Köln, herausgegeben. Hie liegt deren Heft 333 vor. Es macht einen Abstecher in das benachbarte Saarland.

Die Inhaltsangabe

Das Heft beschreibt eine Kirche, die in den 1950er Jahren gebaut wurde. Die dazugehörige Pfarrgemeinde war noch zu Kriegszeiten, nämlich am 7. April 1941, errichtet worden.

Inhaltlich ist das Heft so aufbereitet, wie wir es aus der vorliegenden Schriftenreihe gewohnt sind. Zuerst wird die (hier noch sehr junge) Geschichte des Gebäudes vorgestellt. Dann folgt eine Beschreibung der Architektur und Innenausstattung des Gotteshauses.

Auch was den Schreibstil anbelangt, hält sich das Heft an den vertrauten und gewohnten Stil der Schriftenreihe. Die Texte sind sachlich fundiert und sehr gut recherchiert. Sie orientieren sich somit an einem wissenschaftlichen Stil, der die Kunst- und Kulturwissenschaft in den Vordergrund stellt. Von Lebendigkeit und leichter Lesbarkeit ist hier also nicht zu spüren. Zu nüchtern und rational, zu staubtrocken und wissenschaftlich ist der Stil geraten.

Die Zielgruppe dieser Heftreihe ist eindeutig. Es sind wissenschaftlich orientierte und fachlich vorgebildete Leser. Der normale, durchschnittlich gebildete Heimatforscher wird das Heft ganz schnell beiseite legen; zu wenig Freude macht die Lektüre. Man kann nicht, wie in vielen anderen Heimatbüchern, in Erinnerungen schwelgen und „Sieh mal! Weißt du noch?“ ausrufen.

Für den wisssenschaftlich-universitäten Bereich mag ein solches Büchlein also hervorragend geeignet sein. Im normalen Buchhandel wird es aber wegen seiner eingeschränkten Verkaufbarkeit nicht auftauchen.

Über den Verein

Der Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz wurde am 20. Oktober 1906 im Isabellensaal des Gürzenichs in Köln gegründet. Damals nannte er sich noch Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Heimatschutz. Der Verein ist auch publizistisch tätig, um ein Bewußtsein für die Denkmäler im Rheinland und ihren Wert zu schaffen und zu fördern. Die Heftreihen Rheinische Kunststätten und Rheinische Landschaften stellen einzelne Denkmäler, Orte und Landschaften vor. Die Zeitschrift Rheinische Heimatpflege bietet viermal im Jahr Aufsätze zu rheinischen Themen und aktuelle Berichte aus dem Bereich der Denkmalpflege. Außerdem erscheinen jedes Jahr selbständige Publikationen. Der Verein setzt sich als wichtigstes Anliegen dafür ein, Bau- und Landschaftsdenkmäler vor Verfall und Zerstörung zu bewahren.

Ohne zu wissen, wie es im vorliegenden Fall abgelaufen ist, ist bei dieser Hintergrund bei Verlag und Herausgeber deutlich zu spüren. Hier braucht sich niemand Gedanken über Verkaufszahlen und Verkaufserlöse zu machen. Die Bezahlung des Autoren ist gesichert. Und wenn der Verkauf eines Titels mal nur schleppend verläuft – na ja, was soll`s? Wirtschaftlich wird niemand daran zugrund gehen.

Das Fazit

Das Heft ist zwar informativ, dafür aber auch sehr wissenschaftlich ausgerichtet. Es richtet sich dementsprechend an ein kulturwissenschaftlich vorgebildetes Publikum.

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