Wolfgang Schwentker: Die Samurai

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Die Samurai

Wolfgang Schwentker. C.H.Beck 2009, Taschenbuch, 132 Seiten, € 8,95

Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

: Die Samurai

Das Buch ist im Jahre 2003 im Verlag C. H. , München, erschienen. Es ist 132 Seiten dick. Das Buch gehört zu „C. H. Wissen in der `schen Reihe“.

Die Inhaltsangabe

Die Samurai bildeten über Jahrhunderte hinweg die politische und soziale Elite des fernöstlichen Kaiserreichs Japan. Das Buch „zeichnet die legendenumwobene Geschichte dieses Kriegerstandes von seinen antiken Anfängen bis zu seiner formellen Abschaffung im 19. Jahrhundert nach“, wie die Inhaltsangabe auf dem hinteren, roten Buchdeckel berichtet. Ein eigenes Kapitel beschreibt dann, wie die Samurai bis heute – beispielsweise in Kinofilmen – weiterhin existieren.

Über den Autoren

Wolfgang Schwentker arbeitet als Professor für vergleichende Kulturgeschichte an der Universität Osaka. Er ist außerdem auch schon als Buchautor in der Öffentlichkeit in Erscheinung getreten. Diese Daten sind dem Buch entnommen. Ich habe nicht kontrolliert, ob sich daran etwas geändert hat.

Über das Buch – die eigentliche Buchbesprechung

Blättert man das Buch grob durch, fällt auf, daß es nicht nur Textteile gibt. Einige wenige Landkarten und Zeichnungen kommen hinzu und lockern den Lesefluß auf.

Nach dem Vorwort und den Hinweisen zur Datierung und Transkription kommt Schwentker gleich zur Sache. Es fehlt also das sonst oft vorhandende Einstiegskapitel, mit dem sich der jeweilige Autor dem Thema des Buches nähert und auf die historischen Quellen hinweist. Dieses Buch beginnt gleich mit den Beschreibungen der Samurai.

Chronologisch aufgebaut, kann das Buch trotzdem nicht mehr als eine oberflächliche Einführung bieten. Japan ist geographisch sehr weit weg, seine Geschichte für den normalen Leser in Europa dementsprechend fremd. Würde man die Samurai – unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten – vernünftig beschreiben, müßten viele historische Ereignisse genauer und detaillierter beschrieben werden. Das Buch ist – wie aus dieser Buchreihe nicht anders zu erwarten – eine Übersicht über, eine Einführung in das Thema.

Kenntnisse über Japan gehören bei uns in Deutschland nicht unbedingt zum Allgemeinwissen. Da kann ein solches Buch natürlich hilfreich sein. Es erklärt in leicht verständlicher Sprache Fakten und Zusammenhänge. Da Literaten und Historiker (zumindest ausschnittweise) zitiert werden, kann das Buch auch eine gewisse Lebendigkeit vorweisen. Ob es aber mit dazu beiträgt, Vorurteile und Klischees über Japan abzubauen, sei einmal dahingestellt.

Wer gehört zur Zielgruppe des Buches? Beim Leser sollte natürlich ein gewisses Interesse an Geschichte und Ostasien vorliegen. Ich bin mir aber nicht sicher, ob das allein ausreicht. Das Buch hat schon ein Stück weit den Charakter eines Mitbringsels, das man verschenkt, wenn man sonst nicht weiß, was man einer Person geben soll.

Das Fazit

Japan ist mehr als Harakiri und Kamikadse. Das wird bei der Lektüre schnell deutlich.

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