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Autorenwertung
  • Sound
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  • Instrumentalisierung
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  • Vocals
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
    4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne

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Asia. Frontiers Records S.R.l. (Soulfood) 2012, Audio CD, € 10,49

Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

SO MUSS STADIONROCK KLINGEN!

Die Band:

1981 formierte sich in England eine Band, die den Begriff Supergroup prägte, da sich die Mitglieder aus bekannten anderen Bands zusammensetzte. Geoff Downes (Gesang, Keyboards), John Wetton (Gesang, Bass), Steve Howe (Gitarre) und Carl Palmer (Schlagzeug) spielten bisher bei Bands wie Emerson, Lake and Palmer, oder King Crimson. Ihr gemeinsames Projekt bekam den Namen . Die erste Single „Heat Of The Moment“ wurde einer der Hits des Jahres 1982. Auch das dazugehörige Debütalbum feierte große Erfolge. Leider konnten schon mit den nächsten Album „Alpha“ nicht mehr an diese Erfolge anknüpfen. Zahlreiche Um- und Neubesetzungen waren mit dafür verantwortlich, dass die Band nie ganz von der Bildfläche verschwand, aber nur kleine Erfolge vorweisen konnte. 2005 gab es dann die Überraschung, als in Originalbesetzung ein Comeback wagten.

Das Album:

Nach den guten Comebackalben „Phoenix“ und „Omega“ lag die Messlatte für „Triple X“ besonders hoch. Und wer diese Alben mochte, wird auch von dem neuen Werk mehr als angetan sein. John Wetton, Geoff Downes, Steve Howe und Carl Palmer liefern den Sound ab, den man von Asia kennt und den man liebt. Schon der fast siebenminütige Opener „Tomorrow The World“ zeigt, dass die Band immer noch genügend Saft hat. Hier gibt es melodischen Stadionrock vom Feinsten. John Wettons Stimme ist klar, die Chorpassagen überaus ansprechend und von Steve Howe kommen genau die Gitarrenimpulse, die man oft bei der Band vermisst hatte. Auch das restliche Songmaterial kann überzeugen. Das als Single ausgekoppelte „Face On The Bridge“ kommt auf dem Album in einer längen Fassung zum Einsatz. Ein absoluter Gewinn, da vor allem der Instrumentalteil um Steve Howe deutlich ausgebaut wurde. Ebenso verhält es sich mit „Ghost Of A Chance“, einer Nummer, die sich immer weiter steigert und die von Mal zu Mal besser wird.

Positiv ist, dass es auf diesem Album keinen schlechten Song gibt. Sicher, Tracks wie „No Religion“, „Judas“ oder „Faithful“ bringen nichts wirklich Neues, zeigen aber, dass die Band noch über genügend Niveau verfügt.

Trackliste:

01 – Tomorrow The World

02 -Bury Me In Willow

03 – No Religion

04 – Faithful

05 – I Know How You Feel

06 – Face On The Bridge

07 – Al Gatto Nero

08 – Judas

09 – Ghost Of A Chance

 

Fazit:

Fans der ersten Asia-Alben werden bei „Triple X“ sicher vor Freude ganz feuchte Hände bekommen. Die Band um John Wetton legt ein wirklich gutes Album vor, dass den beiden gelobten Comebackvorgängern in nichts nachsteht. Wer Asia mag, wird dieses Album lieben. Songs wie „Tomorrow The World, „I Know How You Feel“ oder „Ghost Of A Chance“ stehen in bester Tradition früherer Songs wie „Heat Of The Moment“ oder „Go“. John Wetton kann trotz seines Alters noch stimmlich absolut überzeugen und Steve Howes Gitarre ist eh über jeden Zweifel erhaben. Ein Pflichtalbum für jeden Rockfan und eines der besseren Alben des Jahres 2012.

 

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