Yazoo – Upstairs At Eric’s

Autorenwertung
  • Sound
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  • Hörspaß
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  • Songtexte
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  • Melodie
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  • Produktion
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  • Gesamt
    4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne
Rezension von: Zaiman | Rezensionsdatum:

– Upstairs At Eric’s

  1. Don’t Go
  2. Too Pieces
  3. Bad Connection
  4. I Before E Except After C
  5. Midnight
  6. In My Room
  7. Only You
  8. Goodbye 70’s
  9. Tuesday
  10. Winter Kills
  11. Bring Your Love Down (Didn’t I)

Upstairs At Eric’s, das Album

Das kurzlebige Synthpop-Duo bestand aus den beiden Mitgliedern Vince Clarke (Synthesizer) und Alison Moyet (Gesang). In der Zeit ihrer Existenz von 1981 bis 1983 nahm die Band zwei Alben auf und wurde auch international erfolgreich, in Amerika war die Band unter dem Namen Yaz bekannt. Bereits zur Anfangszeit von Yazoo war Vince Clarke kein Unbekannter mehr, war er doch Keyboarder bei der New Wave-Band Depeche Mode, und so bekannte Hits wie „Just Can’t Get Enough“ schrieb. Nach dem Ausstieg bei Depeche Mode gründete Vince sein eigenes Projekt um seine eigene Vision synthetischer Popmusik zu verwirklichen, in Alision Moyet, die mit ihrer warmen Soulstimme den Songs Seele verlieh, fand er die perfekte Partnerin.

Der Sound von Yazoo kann als minimalistischer Synthiepop bezeichnet werden, der retrospektiv zwischen den frühen Depeche Mode und den verspielten Sounds Erasures anzusiedeln ist. Upstairs At Eric’s bietet viele großartige 80er Hits wie „Don’t Go“, „Too Pieces“, „Bad Connection“ und „Situation“. Über dem gesamten Album schwebt ein Hauch von Melancholie, an der vor allem die warme Stimme von Alision Moyet beiträgt. Vince Clarkes Synthiesounds sind unverwechselbar und kindlich verspielt und sofort als die seinen auszumachen. In Stücken wie „Midnight“ spielt Vince eine Art Schlafliedmelodie auf seinem Synthie und Alison begleitet ihn mit sehr viel Gefühl in den Stimmbändern. „In My Room“ besteht aus Mitschnitten einer Unterhaltung, elektronischen Gesang und Moyets gefühlvollem Gesang. Mit „Only You“ folgt dann eine wundervoll melancholische Ballade bevor mit „Goodbye 70ies“ der Abgesang auf die letzte Dekade eingeleitet wird. Mit „Sitaution“ verabschiedet sich das Album mit einem großen Knall und man bleibt infiziert zurück.

Überhaupt ist Upstairs At Eric’s das perfekte Beispiel für den Sound der frühen 80er, dennoch unterscheidet sich die Band Yazoo von allen anderen, soviel Seele steckte bisher in keinem synthetischen Stück. Alison Moyet ist wirklich eine begnadete Sängerin und gibt den Songs mit ihrem intensiven Gesang eine ganz eigene Note.

Fazit

Yazoo haben mit ihrem Erstling Upstairs At Eric’s ein starkes Album des Synthpop abgeliefert. Hier haben sich zwei Ausnahmekünstler getroffen, Synthie-Tüftler Vince Clarke und Soulsängerin Alision Moyet ergänzen sich fantastisch. Der Sound hat durch diese außergewöhnliche Kombination aus Soul und Pop einen sehr großen Wiedererkennungswert. Für mich ein absoluter Klassiker des Synthpop, den man nicht verpassen sollte.

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