Zauber der Sterne 2013

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Rezension von: Ragan Tanger | Rezensionsdatum:

Kalenderverlag: Zauber der 2013

Leuchten, Staunen, Leben
Der Dumont-Kalenderverlag hat eine riesige Auswahl schöner Jahresbegleiter. Ob groß, ob klein, ob Tages-, Wochen-, Monats- oder Jahresplaner: jedes Format und jede Anwendung ist möglich und ein Genuss für die Käufer.  Denn garniert werden die mit wunderbaren Fotografien, klassischerweise von Tieren oder Pflanzen, aber auch von Städten, Bauwerken, Rezepten oder Comicfiguren. Und obwohl es ja bereits eine ganze Unmenge von planetarischem Begleitern auf dem Markt gibt, erscheint für das Jahr 2013 zum ersten Mal der Monatskalender mit dem Zauber der Sterne.

Das Warten auf das Unbekannte, wenn man so will, hat sich gelohnt. Ein atemberaubender Wandkalender mit Monatsblättern versehen mit ganz außergewöhnlichen Fotografien. Ob die Glücklichen daheim oder die staunenden Gäste – diese Bilder werden jeden Betrachter in den Bann ziehen. Das Motto: die Kombination aus Naturschönheit am Ort (Nationalpark) und in der Ferne (Sternenhimmel) zieht sich wie ein toller roter Faden durch den Kalender.

Im Januar fängt es noch ganz harmlos an, mit einem Riesenteleskop aus dessen Perspektive man den sternenübersäten Himmel von Teneriffa sehen kann. Danach wird aber stilistisch und inhaltlich ganz groß aufgetischt: Der Komet Hale Bopp über den Pyramiden von Gizeh, ein Vollmond, fast so groß wie das Kalenderblatt, im Kakteen überwucherten Arizona oder die Nordlichter in den hohen Breiten Norwegens – einfach nur schön.

Auch fotografische Extras werden genutzt. So ist einmal ein Sonnenuntergang in seinen Phasen zu bestaunen – in Kombination übrigens mit dem großartigen Monument Valley in Utah. Ebenso trickreich das letzte Bild im Dezember, wo die australischen Weiten und ihr Sternendach mittels einer Langzeitbelichtung einen fluoreszierenden Hypnoseeffekt erzeugen.

Neben den grafischen Leckerbissen wird recht sparsam mit den kalendarischen Informationen umgegangen. Gut so, denn alles weitere würde hier nur stören. Eine knappe Legende, wo dieses Foto aufgenommen wurde (das dann übrigens in Deutsch und Englisch) sowie die Monatstage, wobei die Sonn- und Feiertage hellblau, ganz leicht, markiert sind. Schön, dass die Mondphasen ikonografisch eingebaut sind. Wenn schon kosmisch, dann auch richtig!

Fazit:
Ein Kalender, der das Auge des Betrachters erschlägt. Das hat einerseits mit der schönen Zusammenstellung und den gelungenen Fotografien zu tun, andererseits und in erster Linie aber mit dem Wunder der universellen (im wahrsten Sinne des Wortes) Natur schlechthin. Der Unermesslichkeit des Himmelszeltes mit all seinen Planeten, Sternen und Kometen und, kann man ja heute wissenschaftlich korrekt so sagen, der interstellaren schwarzen Masse. Für Hobbyastronomen, Fotofans und Freunde der großartigen Wirklichkeit ein sensationeller Fund.

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