Zeit des Glücks

Autorenwertung
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Zeit des Glücks. Zeit-Trilogie 03.

Margarethe van Pee (Übersetzer). Blanvalet Taschenbuch Verlag 2005, Taschenbuch, 384 Seiten, € 8,99

Rezension von: Kokoro | Rezensionsdatum:

Zeit des Glücks von

Nachdem ihre drei neugewonnenen Freundinnen Mallory und Dana bereits ihre Aufgabe des Rätsels um drei keltische Prinzessinen gelöst und den vermissten Schlüssel zur Auflösung des Fluchs gefunden haben, ist nun Zoe an der Reihe, mit dem Auffinden des letzten Schlüssel sendgültig die Prinzessinnen zu befreien.  Zoe ist alleinerziehende junge Mutter aus ärmlichen Verhältnissen, die sich trotz Kind weitergebildet und hochgearbeitet hat und als Kosmetikerin/Friseuse arbeitet. Sie wird jedoch am Anfang der Geschichte ungerechtfertigter Weise arbeitslos in dem Friseursalon in dem sie bislang gearbeitet hat.

Nun steht sie kurz davor, sich – gemeinsam mit Mallory und Dana in einem großen Haus, jede mit ihren jeweiligen Geschäften – selbeständig zu machen, eine aufregende Zeit. Dafür kann sie das Geld gut gebrauchen, das jede der drei Freundinnen von den beiden geheimnisvollen Wächtern des Rätsels, Rowena und Pitte, allein für die Teilnahme an dem Abenteuer erhalten hat. Diese beiden waren vor vielen hundert Jahren Lehrerin und Krieger und für den Schutz der drei Prinzessinen zuständig, konnten aber den Fluch nicht verhindern.

Auch Zoe bekommt ein Rätsel, das sie lösen muss; ihr Thema ist Mut. Das Rätsel ist – wie am Anfang auch für Mallory und Dana, zunächst völlig unverständlich und Zoe irrt suchend herum, fürchtend, dass ihre Anstrengungen völlig nutzlos sind. Aber nicht nur Mallory und Dana unterstützen sie, sondern auch ihre Verlobten Flynn und Jordan sowie dessen bester Freund Bradley Vane, Inhaber einer grossen Baumarktkette. Bradley hat schon seit dem Beginn der Suche ein Auge auf Zoe geworfen, die jedoch wegen ihrer schlechten Erfahrungen mit dem Vater ihres Kindes nie wieder etwas mit reichen Männern zu tun haben will. Da der Schlüssel für ihre Suche jedoch „Mut“ ist, muss sie sich diversen Aufgaben stellen, die ihren ganzen Mut fordern, auch in Bezug auf die Vergangenheit. Dabei stört Kane, der böse Zauberer und Gegenspieler von Rowana und Pitte, ihre Suche nicht mehr nur durch Gedankenbeeinflussung, sondern greift Zoe auch tätlich an, da er unbedingt verhindern will, dass die drei jungen Frauen die Prinzessinen erlösen. Und hinzu kommt, dass Bradley Zoe immer weiter durcheinander bringt – dabei will sie sich doch gar nicht verlieben!

Hintergrundinformationen

Dieses Buch ist Teil 3 einer Trilogie (Teil 1 „Zeit der Träume“, Teil 2 „Zeit der Hoffnung“), ist jedoch aufgrund gut in den Text eingearbeiteter Erläuterungen der anderen Teile sehr gut als alleinstehende Geschichte zu verstehen, so dass der Leser die anderen Geschichten nicht lesen muss, aber kann, und dies auch in einer anderen Reihenfolge. Die Autorin Nora Roberts ist eine sehr erfolgreiche amerikanische Romance-Autorin, die in den letzten Jahren jedoch mehr und mehr von einfachen Liebesgeschichten abgekommen ist und nun auch- ebenfalls sehr erfolgreich und gut – Fantasygeschichten (vor allem vor dem Hintergrund keltischer Sagen) und Thriller schreibt. Dabei schreibt sie häufig Trilogien und/oder verwendet die Zahl drei als immer wiederkehrendes Thema: oft sind es drei Freundinnen oder drei Geschwister, die Abenteuer gemeinsam bestehen müssen.

Bewertung

Das Buch ist Unterhaltungsliteratur mit vielen Elementen, die eine Geschichte lesenswert machen: eine fantasievolle Geschichte mit Magie als Hintergrund, gewürzt mit Abenteuer, Spannung, Humor und Romantik. Die Charaktere sind unterhaltsam und sympathisch geschrieben; Nora Roberts versteht es immer wieder hervorragend, ihre Leser zu fesseln, auch wenn ein „Phantasyroman“ sonst vielleicht nicht im Fokus des jeweiligen Interessengebietes steht.

Bedauerlich ist, dass sich bei der Übersetzung und/oder im Lektorat einige Fehler eingeschlichen haben, die vor allem auffallen, wenn man die drei Geschichten liest: so heisst es im ersten Band (Zeit der Träume) noch, dass die Freundinnen jeder 10.000 Dollar für die Teilnahme an dem Rätsel erhalten, im vorliegenden Band waren es jedoch angeblich 25.000. Das Haus, das die drei Freundinnen gemeinsam eröffnen wollen, wurde zunächst „Belohnungen“ genannt, heisst jedoch nun „Luxus“. Hinzu kommen zahlreiche Übersetzungsfehler und unsauberes Deutsch, die leider die wirklich schöne Geschichte in ihrem Fluss stören, so beispielsweise die falsche Übersetzung von „eventually“ auf Seite 136 mit „eventuell“ statt „schliesslich“ oder die Nichtübersetzung von „paperweight“ auf Seite 206, anstatt das durchaus gebräuchliche deutsche Wort „Briefbeschwerer“ zu verwenden.

Nichtsdestotrotz ist das Buch eine wunderbare Urlaubs- oder Bettlektüre, die Lust auf die anderen beiden Teile der Trilogie macht!

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