Zeugin der Toten

Autorenwertung
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Zeugin der Toten

Elisabeth Herrmann. List Hardcover 2011, Gebundene Ausgabe, 432 Seiten, € 74,95

Rezension von: nenya1985 | Rezensionsdatum:

Zeugin der Toten von

Elisabeth Herrmann lebt in Berlin und hat mittlerweile schon mehrere Kriminalromane geschrieben. Sie war nicht von Anfang an Autorin, sondern hat als Maurerin gearbeitet, bevor sie ein Studium abgeschlossen hat. Ihre Bücher ziehen durch ihren interessanten Stil viele Leser an.

Inhalt:
1985 wird ein kleines Mädchen in das Kinderheim Juri Gagarin in Sassnitz in der DDR gebracht. Es ist mitten in der Nacht und die Frau, die für den Schlafsaal des Mädchens verantwortlich ist, wundert sich, warum dieses plötzlich den Namen eines anderen Kindes bekommen soll, das verschwunden ist, nämlich Judith Kepler.

Einige Jahre später ist Judith mittlerweile erwachsen und arbeitet als . Ihre Aufgabe ist es Tatorte zu reinigen nachdem die Polizei mit den Untersuchungen fertig ist und sie hat schon von Mord, über Selbstmord bis hin zu einem natürlichen Tod alles gesehen. Sie ist diejenige, die diese Wohnungen wieder bewohnbar macht.

Bei der Reinigung der Wohnung der ermordeten Christina Borg findet sie Hinweise auf das Kinderheim, in dem sie aufgewachsen und ihre Vergangenheit holt sie wieder ein. Christina war ebenfalls im Heim Juri Gagarin gewesen und schien zu wissen, wer Judith war.

Judith beginnt Fragen zu stellen und auf ihrer Suche nach Antworten begegnet sie Quirin Kaiserley, der ebenfalls Antworten auf seine Fragen sucht. Quirin hat früher Informanten aus der DDR nach Westdeutschland geschmuggelt. Die Ereignisse spitzen sich zu, als Judith verfolgt wird, weil sie dem Ziel ihrer Suche immer näher kommt und es wird klar, dass Vergessenes nicht immer vergessen bleibt.

Fazit:
Mir hat das Buch gut gefallen, auch wenn mir die genaueren geschichtlichen Hintergründe nicht in allen Details bekannt sind. Die einzelnen Charaktere werden mit Ecken und Kanten dargestellt und sind gut beschrieben. Auch das Zusammenspiel der Charaktere ist gut entwickelt. Das Buch ist spannend geschrieben mit einem flüssigen Schreibstil, der sich gut lesen lässt.

Gefallen hat mir, dass man mit Judith zusammen die Puzzleteile ihrer Vergangenheit zusammen setzt und nicht schon vor ihr weiß was passiert ist. So erfährt man, was aus ihren Eltern wurde und warum sie ins Heim musste. Das Buch zeigt keine erkennbaren Unstimmigkeiten während der Entwicklung der Geschichte.

Es ist möglich, dass manche Leser das Buch nicht so positiv betrachten, da viele Details auf einen einströmen und es einem zu viel werden kann. Das Buch verlangt schon eine gewisse Konzentration beim Lesen und ist somit nicht unbedingt etwas für Leute, die nur ein Buch zum Abschalten suchen.

„Zeugin der Toten“ ist ein wirklich gelungener Krimi und am Ende hofft man als Leser schon, das es für Judith nun möglich ist ein besseres Leben zu führen als vorher. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und es stimmt einen, in Hinsicht auf die Vergangenheit, schon irgendwie nachdenklich.

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