Zwei Glorreiche Halunken

Autorenwertung
  • Spannung
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  • Humor
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  • Leistung der Darsteller
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  • Soundtrack
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  • Gesamt
    4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne
Rezension von: Esquire | Rezensionsdatum:

 

Hier objektiv zu bleiben fällt nicht leicht, da ich mich dazu bekenne, ein großer Clint Eastwood Fan zu sein. Nichtsdestotrotz starte ich den Versuch.

Inhalt:

Bei „Zwei Glorreiche Halunken“ handelt es sich um einen Typischen Italo- aus den Jahre 1966 vom Meister des Genre höchstpersönlich: . Das Ganze spielt zur Zeit des Amerikanischen Bürgerkrieges, welcher auch mehrmals die Geschehnisse beeinflusst. Clint Eastwood spielt auch hier, wie in den zwei vorangegangenen Teilen (Für eine Hand voll Dollar, Für ein paar Dollar mehr) die Hauptrolle. Ihm einen Namen zu geben, hielt der Regisseur für unnötig, er wird lediglich von seinem Kumpanen Tuco (Eli Wallach) „Blonder“ genannt (aufgrund seiner hellen Haare, welche in dieser Gegend eher selten sind). Obwohl sie keinerlei Vertrauen zum anderen haben, arbeiten sie doch weitestgehend zusammen, und schaffen es, durch einige Betrügereien, an etwas Geld zu kommen. Es geschieht immer nach dem gleichen Schema: Der Blonde liefert Tuco aus, schießt ihn in letzter Sekunde vom Galgenstrick und teilt mit ihm das Kopfgeld.

Nachdem dies einmal fast schiefgeht, verlangt Tuco einen größeren Anteil und wird daraufhin vom Blonden 70 Meilen von der nächsten Siedlung entfernt in der Wüste ausgesetzt. Dort treffen sie auf einen größtenteils toten Trupp von Soldaten der Konföderation. Darunter befindet sich auch Bill Carson. Dieser ringt mit dem Tod und nennt Tuco den Namen eines Friedhofes, auf dem eine große Menge Gold begraben liegen soll. Im Austausch für etwas Wasser wäre er bereit, ihm auch den Namen auf dem Grabstein zu verraten. Während Tuco Wasser holt, gelingt es dem Blonden, dem wenig später Verstorbenen den Namen entlocken. Aus diesem Grund brechen die beiden gemeinsam auf, um den Schatz zu teilen. Mit in der Rolle des „Sentenza“ mischt sich ihr größter Widersacher ins Spiel. Er versucht, den beiden Informationen zu entlocken und sich den Schatz selbst unter den Nagel zu reißen.

Kritik:

Mit „zwei Glorreiche Halunken“ schließt Sergio Leone die berühmte „Dollar-Reihe“ mit einem Grande-Finale ab. Alle Elemente eines guten Western sind vertreten: Ob Schießerei in einer verlassenen Stadt, Hinterhältigkeit und Verbrüderung oder der nervenzerreibende Showdown am Ende. Hier wird jeder Western-Fan auf seine Kosten kommen. Was den Film natürlich die Krone aufsetzt ist die grandiose Filmmusik von Ennio Morricone. Die Tracks „Il buono, il brutto, Il Cattivo“ war ein voller Erfolg in Amerika und erreicht Platz 1 in den Billboard Charts. Die schauspielerische Leistung ist hier bei allen Protagonisten mit einem „sehr gut“ zu bewerten. Clint Eastwood spielt einmal mehr den stillen Helden, der trotz seiner zahlreichen Morde die Sympathie der Zuschauer gewinnt.

Fazit:

Ein Film, den man gesehen haben muss! Für Leute, die dem Genre noch nicht sonderlich zugewand sind, ist dieser Film der ideale Einstieg. Es ist nicht zwingend notwendig, die beiden vorangegangen Filme zu sehen, da die Handlung nicht groß daran anknüpft. Also, lauft zur nächsten Videothek und leiht euch diesen Film aus, ihr werdet es nicht bereuen!

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