Zwei ungleiche Schwestern

Autorenwertung
  • Spannung
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  • Zwischenmenschliches
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  • Romantik
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  • Humor
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  • Gesamt
    3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne

Zwei ungleiche Schwestern

Isabelle Huppert (Hauptdarsteller). Alive - Vertrieb und Marketing/DVD 2007, DVD, € 2,75

Rezension von: Rezension.org | Rezensionsdatum:

Zwei ungleiche Schwestern

Inhalt
Die lebenslustige  Mittdreißigerin Louis Mollet ist Kosmetikerin und gerade in Paris wo sie ihre Schwester besuchen möchte und einen Verleger treffen. Sie weiß endlich was sie will. Sie möchte Romane schreiben und veröffentlichen und davon leben. In ihrem Erstlingswerk geht es um ihre eigene Beziehung zu ihrer Liebe des Lebens und „dem richtigen Mann“.  Als sie dann morgens in den Zug steigt ist sie total nervös und überspannt und auch voller freudiger Erwartung.  Während sie im Zug sitzt hat ihre Schwester Martine Demouthy bereits einen harten Morgen hinter sich. Sie ist recht frustiert über ihr Leben.

Nervlich stark angespannt
Die Frühstücksruhe störte ihr Mann mit lautem Atmen, Alexandre ihr Sohn hatte bei seinem Abschiedskuss nicht an ihre Nackenschmerzen gedacht und wenn ihr Dienstmädchen sie nicht an die Ankunft ihrer Schwester erinnert hätte, hätte sie diese total vergessen. Ausgerechnet an einem Samstag muss sie kommen wo doch Samstags kein Parkplatz in Paris zu finden ist. Ihre Freude die Schwester wiederzusehen hält sich auch in Grenzen. Schlecht gelaunt und total hektisch fährt sie zum Bahnhof um sie abzuholen. Die Schwestern könnten unterschiedlicher nicht sein. Dann folgen drei Tage in denen Martine auf eine harte Probe gestellt wird, was den Besuch ihrer Schwester angeht. In ihren Augen ist Louise überschwänglich und unterkühlt.

Martine ist mit ihren Nerven am Ende. Von ihren besten Freundinnen sowie auch von  ihrem Mann betrogen, stellt sie sich die Frage nach dem Sinn ihres Lebens und der Gültigkeit ihrer Werte. Auch an Louise geht dies natürlich nicht spurlos vorbei. Einsam und Bedrückt reist sie nach drei Tagen wieder ab. Sie mag zwar nun am Anfang ihrer Schriftstellerkarriere stehen, doch wenn es um ihre Schwester geht, scheint sie diese für immer verloren zu haben.

Fazit
„Zwei ungleiche Schwestern“ ist ein wundervoller Film, der von Alexandra Leclère geschrieben sowie inszeniert wurde. Mit diesem Film zeigt sie ein hervorragendes Kinodebüt. Doch ohne die beiden Hauptdarstellerinnen wäre dies wohl nicht möglich gewesen. Frot spielt den Elefant im Porzellanladen und zeigt damit hinreißend ihr komödiantisches Talent. Der Film ist eine mitreißende Komödie, eine Tragikkomödie. Der Regisseur ermöglicht den Darstellern, dass sie ganz in ihren Rollen aufgehen können. Auch dies ist ein weiterer Aspekt, der den Film so gut macht. Die Handlung des Films ist keine neue bietet aber trotzdem gute Unterhaltung. Den beiden Hauptdarstellerinnen scheinen ihre Rollen geradezu auf den Leib geschrieben zu sein. Die beiden stehen hier auch erstmals gemeinsam vor der Kamera.

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