Oberrat Brack – Armes Deutschland

Autorenwertung
  • Spannung
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  • Lesbarkeit
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  • Humor
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  • Gesellschaftskritik
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  • Story
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  • Gesamt
    4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne
Rezension von: Speedy | Rezensionsdatum:

Oberrat Brack – Armes Deutschland von

Inhalt:

Innerhalb kürzester Zeit sterben alle sechs Mitglieder eines Bundestagsunterausschusses unter sehr merkwürdigen Umständen. Rasch wird klar, dass es hier nicht mit rechten Dingen zugegangen sein kann. Ein alter Politiker, der von Bonn aus die Fäden in der bundesdeutschen Politik zieht, reaktiviert den zwangsemeritierten Kriminaloberrat Justus Brack. Dieser wird mit umfassenden Vollmachten ausgestattet, um die Ermittlungen erfolgreich vorantreiben zu können. Natürlich gerät er dabei in direkte Konkurrenz zu seinen Kollegen vom Bundeskriminalamt, denen er jedoch immer einen Schritt voraus ist. Je näher er der Lösung des Falles kommt, desto mehr geraten Justus Brack und seine Leute selbst ins Visier der Täter und können den gegen sie gerichteten Anschlägen oftmals nur knapp entkommen. Schließlich muss Justus Brack einsehen, dass sich dieser Fall nicht mit herkömmlichen Mitteln lösen lässt. Erst mit Hilfe alter Kontakte aus der Unterwelt kommt er auf die entscheidende Spur. Dabei offenbart sich ihm eine Verschwörung ungeahnten Ausmaßes.

Fazit:

Wenn man das Buch liest, muss man sich darüber im Klaren sein, dass man nicht nur einen Kriminalroman, sondern auch eine zur Hand genommen hat. Der Autor versteht es virtuos, seine Charaktere, die alle große oder kleine Schrullen haben, mit Leben zu erfüllen. Gerade die kleinen Episoden, die scheinbar am Rande der Handlung geschildert werden, sind immer wieder Kabinettstückchen intelligenten Humors. Doch der Autor will mehr. Immer wieder unterbricht er den Erzählfluss, um auf Missstände in unserer Gesellschaft hinzuweisen. Das tut er mit einer gehörigen Portion bitterbösen Humors, so dass sich der Leser niemals über Gebühr belehrt sieht. Doch wer sich der political correctness verpflichtet fühlt, sei vorab gewarnt. Dieses Buch ist politisch vollkommen inkorrekt. Aber genau das machte für mich einen großen Teil des Lesevergnügens aus. Immer wieder ertappte ich mich dabei, dass ich während des Lesens anfing, zu kichern, oder gar lauthals zu lachen. Deshalb sollte man tunlichst vermeiden, dieses Buch in öffentlichen Verkehrsmitteln oder sonst in der Öffentlichkeit zu lesen.

Der Autor:

Das Buch wurde unter dem Pseudonym WDG veröffentlicht. Wer sich dahinter verbirgt und wofür das Kürzel WDG steht, verrät uns der Autor nicht. In einer kurzen Vorbemerkung unter der Überschrift „Über den Autor“ macht er uns lediglich klar, dass es letztendlich keine Rolle spielt, wer er ist, denn es macht für das Buch selbst keinen Unterschied „ob er Sozialhilfeempfänger oder ein Beamter mit Gewissen oder einfach ein denkender Millionär (ist). Hauptsache, er denkt!“

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