A War Against You

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

DAS WARTEN HAT SICH GELOHNT!

Die Band:

sind eine Melodic-Hardcore Band aus Orange County in Kalifornien, die 1992 von dem Bassisten Brett Rasmussen gegründet wurde. Nach zahlreichen Umbenennungen kristallisierte sich der Bandname heraus. Auf dem ersten Album „Scarred For Live“ ist noch Joe D. Foster als Sänger dabei, der aber nur ein Notbehelf war. Im Sommer 1994 gab es ein Angebot für eine Tour, doch es fehlte immer noch ein richtiger Sänger. Nach intensiver Suche wurde dieser im ungarischstämmigen Zoltàn Téglàs gefunden. Mit ihm wurden auch die weiteren Alben aufgenommen und tourten, was das Zeug hielt. Vom Magazin VISIONS wurden sie 1996 als drittbeste Liveband ausgezeichnet. Mit dem Album „A Placed Called Home“, veröffentlicht im Jahr 2000, konnte die Band ihren Bekanntheitsgrad erheblich steigern. Sechs Jahre später folgte das bis dato letzte Album „Our Darkest Day“ mit dem die Band ihren Ruf als Erfinder des stadiontauglichen Punkrocks ein weiteres Mal untermauerte.

Das Album:

Satte zehn Jahre sind seit dem letzten Werk ins Land vergangen. Zehn Jahre, die laut Brett Rasmussen schnell vergangen sind. Allein Dreieinhalb Jahre waren Ignite auf Tour. Von 2009 bis 2012 ersetzte Zoltàn Téglàs Jim Lindberg als Sänger bei Pennywise. Im Jahr 2013 begannen dann die Arbeiten an diesem Album.

Die Aufnahmen im Maple Sound Studio in Santa Ana gestalteten sich recht kompliziert, da die Band sehr unterschiedliche Meinungen darüber hatte, wie der Sound des neuen Albums klingen soll. Stammproduzent Cameron Webb (Motörhead) gelang es dann, die Band davon zu überzeugen, sich wieder auf ihre Stärken zu besinnen.

Und genau die spielen sie schon im Opener „Being Again“ aus. Eine flotte Midtemponummer, die sofort ins Ohr und ins Bein geht und die zum sofortigen Mitsingen einlädt. Mit dem nächsten Song „Nothing Can Stop Me“ wird es etwas schneller, aber der Ohr-Bein-Mitsingcharakter bleibt erhalten. Hier legen Ignite ein verdammt hohes Niveau vor, dass sie aber mühelos halten können. Die dreizehn Songs sind die nahezu perfekte Schnittmenge aus Punk und Rock und pendeln immer wieder zwischen Up- und Midtempo, wobei sich nicht eine Sekunde Langeweile einstellt. Alle Riffs sitzen und jeder Refrain spricht den Hörer an. Zumal über allem noch die tolle Stimme von Zoltàn Téglàs steht.

Auch textlich haben die politisch interessierten Musiker einiges zu sagen. „Oh No Not Again“ ist ein Anti-Kriegslied. „Alive“ beschäftigt sich mit der Geschichte von Téglàs-Großvater, der im Zweiten Weltkrieg vor der Roten Armee floh. Auch Themen wie Mobbing oder Umweltschutz kommen nicht zu kurz.

Den Abschluss bildet die hörenswerte Halbballade „Work“, der sich noch der Hiddentrack „Where I’m From“ anschließt, der mit einem ungarischen Text überrascht.

Trackliste:

01 – Being Again

02 – Nothing Can Stop Me

03 – This Is A War

04 – Oh No Not Again

05 – Alive

06 – You Saved Me

07 – Rise Up

08 – Where I’m From

09 – The Suffering

10 – How is This Progress?

11 – You Lie

12 – Descend

13 – Work

 

Fazit:

Mit „“ kommt ein Album in die heimische Stube, von dem man nur sagen kann, dass sich das lange Warten gelohnt hat. Zwölf knackige Rocksongs, eine Halbballade und ein Hidden Track machen dieses Werk zu einem ersten Höhepunkt des nich jungen Jahres 2016. Im Bereich Punkrock/Melodic Hardcore/Alternative werden sich die Konkurrenten schon gewaltig strecken müssen, wenn sie an diese Klasse wenigstens herankommen wollen

 

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