Arkansas

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

AUS DER MITTE ENTSPRINGT EIN FLUSS!

Der Musiker:

wurde 1949 in New York City geboren. Als Student lernte er an der Temple University in Philadelphia seinen Kommilitonen kennen. An eine Musikerkarriere dachte zunächst nicht. Er verließ die Universität und lebte ein Jahr in Europa. Nach seiner Rückkehr im Dezember 1970 traf er Daryl Hall wieder und gründete mit ihm das Duo . Eine folgenreiche Entscheidung, denn wurden das erfolgreichste Popduo der amerikanischen Musikgeschichte. Vierunddreißig Hits, darunter „Maneater“ oder „Out Of Touch“ konnten sie in den Billboard Charts platzieren. Seit 1987 ist auch als Produzent aktiv. Sein erstes Soloalbum „Phunk Shui“ erschien 2002.

Das Album:

Wer glaubt, John Oates würde auf seinem neuen Album den erfolgreichen Sound von Hall & Oates fortführen sei gewarnt. „“ ist komplett anders. Es gibt weder radiotaugliche Melodien wie bei „Private Eyes“ noch funkig-soulige Anleihen wie bei „I Can Go For That“. Vielmehr ist es die Musik, die im Delta des Mississippi ihren Ursprung hat, der hier gefrönt wird. Diese ureigene Mischung aus Country und Blues, die John Oates seit seiner Kindheit bewegt. So ist es auch nicht verwunderlich, dass sich auf „“ einige Klassiker der Americana-Musik befinden, die der Musiker mit ein paar eigenen Titel ergänzt hat. Er hofft, so verriet er in einem Interview, dass diese Songs unter den Klassikern nicht weiter auffallen.

Tun sie nicht, denn „Arkansas“ klingt durchaus wie aus einem Guss. Kein Wunder, wenn handwerkliche Könner wie Sam Bush oder Guthrie Trapp am Start sind, die in Nashville einen großen Namen haben. Um die Authentizität des Albums zu untermauern, wurde es auf Band und ganz klassisch analog aufgenommen. Das hört man Songs wie „Dig Back Deep“ oder „Miss The Mississippi And You“ an. Spärlich instrumentiert und auf das Wesentliche beschränkt, liefert John Oates einen Longplayer ab, das wie ein zarter Windhauch über die Haut streift.

Auch wenn nicht alle Titel vorbehaltlos begeistern können (etwas Monotonie beim Songwriting stellt sich schon ein), merkt man dem Album an, dass hier ein Musiker am Werk ist, der angekommen ist. John Oates muss niemandem irgendetwas beweisen und kann jetzt das machen, was er will. „Arkansas“ genießt man am besten mit einer guten Zigarre, einem Bourbon und im Idealfall am Ufer des Mississippi.

Trackliste:

01 – Anytime

02 – Arkansas

03 – My Creole Belle

04 – Pallet Soft And Löw

05 – Miss The Mississippi And You

06 – Stack O Lee

07 – That‘ll Never Happen To Me

08 – Dig Back Deep

09 – Lord Send Me

10 – Spike Driver Blues

 

Fazit:

„Arkansas“ von John Oates ist ein feines Stück Musik jenseits aller Charts. Ein Juwel, mit dem man sich gerne geschäftigen kann und eine sehr schöne Hommage an alte Country- und Blueszeiten.

 

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