Ember

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

GRUNGE IST TOT, ES LEBE DER GRUNGE!

Die Band:

Ende der 90er gründeten Benjamin Burnley (Gesang) und Jeremy Hummel (Drums) die Band , die sich zwischenzeitlich Plan 9 nannte und Ende 2000 wieder zu ihrem ursprünglichen Namen zurückkehrte. Ein Jahr darauf schlossen sie einen Plattenvertrag mit ab und veröffentlichten 2002 ihr Debütalbum „Saturate“. Das zweite Album „We Are Not Alone“ enthielt mit „So Cold“ den ersten Hit der Band, der sich mehr als dreißig Wochen in den Top 20 der Bilboardcharts halten konnte. Nach einigen bandinternen Querelen gelang Breaking Benjamin mit dem dritten Album „Phonia“ der Durchbruch. Das Werk kletterte bis auf Platz 2 der amerikanischen Albumcharts. Mit ihrem letzten Longplayer „Dark Before Dawn“ konnte die Band dann erstmals den Spitzenplatz erklimmen. 

Das Album:

Im Zuge des großen Erfolgs ihres letzten Albums fanden Breaking Benjamin erstmals auch den Weg nach Europa. Wegen der panischen Flugangst von Sänger Benjamin Burnley nahmen sie diese Reise mit dem Schiff auf sich. Zurück in ihrer Heimat kümmerten sie sich um den Nachfolger. 

Eingerahmt von den beiden Instrumentaltiteln „Lyra“ und „Vera“ zelebriert „“ in nicht einmal vierzig Minuten Grunge in Perfektion. Dabei bleibt sich Benjamin Burley beim Songwriting treu und verändert kaum etwas. Mit der Folge, dass die Band einen hohen Wiedererkennungswert besitzt, jedoch musikalische Abwechslung eher Mangelware ist. Allerdings gehen Breaking Benjamin deutlich düsterer zu Werke, als bei „Dark Before Dawn“. „Red Cold River“ oder „Blood“ scheppern recht heftig aus den Boxen und könnten auch den Soundtrack für einen postapokalyptischen Psychothriller abliefern. Überhaupt atmet „“ aus jedweder Pore den Geist einer Post-Grunge-Ära und feiert sich und diese Musik. 

So zaubert ein Riff wie bei „Torn In Two“ ein breites Lächeln auf das Gesicht eines jeden Rockfans. Und bei solch starken Refrains, in der die Kopfstimme von Benjamin Burley Gänsehaut erzeugt, braucht man auch keine stilistische Vielfalt. Dabei kommen Songs wie „Save Yourself“ oder „Close Your Eyes“ durchaus melancholisch daher. Ein Titel wie „Psycho“ spielt gar mit futuristischen Elementen und mit „The Dark Of You“ gibt es eine Ballade, die musikalisch gesehen sogar aus dem Rahmen fällt. 

Trackliste:

01 – Lyra

02 – Feed The Wolf

03 – Red Cold River

04 – Torniquiet

05 – Psycho

06 – The Dark Of You

07 – Down

08 – Torn In Two

09 – Blood

10 – Save Yourself

11 – Close Your Eyes

12 – Vera

Fazit:

Breaking Benjamin legen mit „Ember“ einen Grunge-Longplayer vor, auf dem sich die amerikanische Band treu bleibt. Zehn starke Songs, die in zwei stimmungsvolle Instrumentalparts eingebettet wurden, sorgen dafür, dass sich die mangelnde Abwechslung nicht wirklich negativ bemerkbar macht. Das Album unterhält und liefert rund vierzig Minuten gute Rockmusik ab. Manchmal muss es gar nicht mehr sein. 

 

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