HammerFall – Hammer Of Dawn

Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

GEWOHNTE STÄRKEN SOUVERÄN AUSGESPIELT!

Die Band:

HammerFall wurde 1993 von Oscar Dronjak und In-Flames-Gitarrist Jesper Strömblad gegründet, der sich aber 1997 wieder seiner Hauptband zuwandte. Der Bandname ist einer Textzeile des Liedes „Lucifer’s Hammer“ der amerikanischen Band Warlord entnommen worden. Mit dem Einstieg von Sänger Joacim Cans ging es für die Band bergauf. Der musikalische Stil von HammerFall wird durch den Heavy Metal der 1980er Jahre beeinflusst. Neben eingängigen Melodien und ausgeprägten Gitarrensoli ist es vor allem die hohe Stimme Joacim Cans, die den Sound der Band maßgeblich prägt. Nach einigen Umbesetzungen setzt sich die Band augenblicklich aus Joacim Cans (Gesang), Oscar Dronjak (Gitarre), Pontus Norgren (Gitarre), Frederik Larsson (Bass) und Anders Johanson (Schlagzeug) zusammen. 

Das Album:

Für ihr zwölftes Studioalbum wollte man richtig in die Vollen gehen und den Fans die bestmögliche Produktion angedeihen lassen. So würde das Album von Fredrik Nordstöm gemischt und gemastert, der bereits für Bands wie Arch Enemy, In Flames oder Powerwolf tätig war. Für die Produktion der Vocals von Joacim Cans wurde kein Geringerer als Jacob Hansen geholt. Und mit dem Vorboten „Hammer Of Dawn“ gab es such einen Titel, der die Vorfreude auf das Album mächtig anheizte.

Jetzt liegt der Longplayer vor und dürfte die Erwartungen der Fans sicherlich mehr als zufriedenstellen. Melodie meets Metal könnte als Überschrift über allen Songs stehen. Darunter befinden sich Titel wie „Brotherhood“ oder vor allem „Venerate Me“ (mit gesanglicher Unterstützung von King Crimson), die richtig klasse sein.

Titel wie „No Mercy“, „Son Of Odin“ oder „Too Old To Die Young“ erfinden das hammerfallende Rad nicht neu, bedienen aber alle Merkmale, die man an dieser Band mag (oder eben nicht). Natürlich gibt es auch eine Portion Kitsch, die bei „Reveries“  ein wenig übertreiben wirkt.

Trackliste:

01 1; Brotherhood

02 1; Hammer Of Dawn

03 1; No Son Of Odin

04 1; Venerate Me

05 1; Reveries

06 1; Too Old To Die Young

07 1; Not Today

08 1; Live Free Or Die

09 1; State Of The W.I.L.D.

10 1; No Mercy

Fazit:

HammerFall legen mit „Hammer Of Dawn“ ein Album vor, dass die vorhandene Fanbase zwar nicht vergrößern, aber mehr als zufriedenstellen wird. Ein gutes Album, dass die Balance zwischen Kitsch, Pathos und Härte gut hinbekommt und das größte Pfund, die Stimme von Joacim Cans, ausgezeichnet zum Einsatz bringt. Auf die anstehende Tour mit Helloween, die leider in den Herbst verschoben wurde, kann man sich nur freuen.

Bewertung:

Musik: 4

Instrumentalisierung: 5

Stimme: 5

Abwechslung: 3,5

Hörspaß: 4,5


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