Hydrograd
Hydrograd (Deluxe Edition)
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Über die Band
1992 gründete der amerikanische Sänger Corey Taylor, Frontmann der Nu-Metal-Band Slipknot die Band Stone Sour, deren Name sich an einen Cocktail aus Whisky und Orangensaft anlehnt. Durch die Arbeit mit Slipknot wurde die Band zunächst stillgelegt. Erst 2002 kam das selbstbetitelte Debütalbum heraus. 2006 brillierte die Band dann mit dem Album „Come What(ever) May„, das von diversen Szenemagazinen zum Album des Monats gekürt wurde. Vier Jahre später folgte das Album „Audio Secrecey„. Musikalisch bewegen sich Stone Sour eher im Bereich Hardrock und Alternative. Zwar kommen auch hier die von Slipknot bekannten Growls von Corey Taylor zum Einsatz, jedoch ist die ganze musikalische Ausrichtung der Band eher an Gruppen wie Metallica oder Alice In Chains ausgerichtet.
Das Album im Überblick
Nachdem Corey Taylor mit seinem ersten Bandprojekt Slipknot wieder ein Album produziert hat („The Grey Chapter„) und auf großer Welttournee gewesen ist, sind jetzt wieder Stone Sour an der Reihe. Mit dem zweiteiligen Album „House Of Gold & Bones„ konnten die amerikanischen Rocker zuletzt Fans und Kritiker begeistern. Die Frage war, in welche Richtung das neue Werk gehen würde.
„Hydrograd„ ist eine Wundertüte, da Corey Taylor und seine Kollegen eine unwahrscheinlich große musikalische Bandbreite anbieten. Nach dem Intro, das den Hörer mit den freundlichen Worten „Hello You Bastards„ begrüßt, geht es mit „Taipei Person/Allah Tea„ sehr druckvoll und rockig durch. Passend zur Albumveröffentlichung lieferte sich Corey Taylor ein öffentliches Wortgefecht mit Chad Kroeger von Nickelback. Mit „Feed The Machine„ haben die nämlich ein tolles Album vorgelegt. Allerdings reicht „Hydrograd„ locker an das Album heran.
Mehr noch, was die Vielseitigkeit angeht, zeigen Stone Sour den Kanadiern eine lange Nase. Brachiale Nummern, die an Slipknot erinnern („Whiplash Pants„, Knieval Has Landed„), sind ebenso dabei wie radiotaugliche Songs („Song #3″, „Mercy„). Nebenbei gibt es Anleihen bei Rammstein („Hydrograd„) oder eine zuckersüße Countryballade („St. Marie„).
Starke Riffs und eingängige Melodien geben sich auf „Hydrograd„ die Klinke die Hand. Und über allem steht Corey Taylor, der sich grandios durch die Titel singt, schreit und growlt und dabei seine enorme stimmliche Bandbreite an den Tag legt.
Trackliste
01 - YSIF 02 - Taipei Person/Allah Tea 03 - Knieval Has Landed 04 - Hydrograd 05 - Song #3 06 - Fabuless 07 - The Witness Trees 08 - Rose Red Violent Blue (This Song Is Dumb & So Am I) 09 - Thank God It’s Over 10 - St. Marie 11 - Mercy 12 - Whiplash Pants 13 - Friday Knights 14 - Somebody Stole My Eyes 15 - When The Fever Broke
Fazit: Lohnt sich Hydrograd?
Stone Sour fügen ihrer schon eindrucksvollen Diskografie mit „Hydrograd„ einen weiteres Highlight hinzu. Die Band um Corey Taylor legt fünfzehn abwechslungsreiche Songs vor, die das Herz eines jeden Rockfans höherschlagen lassen. Ein tolles Album, dass in den Jahrespolls ganz weit oben zu finden sein wird.
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