Hydrograd

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

COREY TAYLORS WUNDERTÜTE

Die Band:
1992 gründete der amerikanische Sänger , Frontmann der Nu-Metal-Band die Band , deren Name sich an einen Cocktail aus Whisky und Orangensaft anlehnt. Durch die Arbeit mit Slipknot wurde die Band zunächst stillgelegt. Erst 2002 kam das selbstbetitelte Debütalbum heraus. 2006 brillierte die Band dann mit dem Album „Come What(ever) May“, das von diversen Szenemagazinen zum Album des Monats gekürt wurde. Vier Jahre später folgte das Album „Audio Secrecey“. Musikalisch bewegen sich eher im Bereich Hardrock und Alternative. Zwar kommen auch hier die von Slipknot bekannten Growls von zum Einsatz, jedoch ist die ganze musikalische Ausrichtung der Band eher an Gruppen wie oder Alice In Chains ausgerichtet.

Das Album:
Nachdem Corey Taylor mit seinem ersten Bandprojekt Slipknot wieder ein Album produziert hat („The Grey Chapter“) und auf großer Welttournee gewesen ist, sind jetzt wieder Stone Sour an der Reihe. Mit dem zweiteiligen Album „House Of Gold & Bones“ konnten die amerikanischen Rocker zuletzt Fans und Kritiker begeistern. Die Frage war, in welche Richtung das neue Werk gehen würde.

“ ist eine Wundertüte, da Corey Taylor und seine Kollegen eine unwahrscheinlich große musikalische Bandbreite anbieten. Nach dem Intro, das den Hörer mit den freundlichen Worten „Hello You Bastards“ begrüßt, geht es mit „Taipei Person/Allah Tea“ sehr druckvoll und rockig durch. Passend zur Albumveröffentlichung lieferte sich Corey Taylor ein öffentliches Wortgefecht mit von . Mit „“ haben die nämlich ein tolles Album vorgelegt. Allerdings reicht „“ locker an das Album heran.

Mehr noch, was die Vielseitigkeit angeht, zeigen Stone Sour den Kanadiern eine lange Nase. Brachiale Nummern, die an Slipknot erinnern („Whiplash Pants“, Knieval Has Landed“), sind ebenso dabei wie radiotaugliche Songs („Song #3″, „Mercy“). Nebenbei gibt es Anleihen bei Rammstein („Hydrograd“) oder eine zuckersüße Countryballade („St. Marie“).

Starke Riffs und eingängige Melodien geben sich auf „Hydrograd“ die Klinke die Hand. Und über allem steht Corey Taylor, der sich grandios durch die Titel singt, schreit und growlt und dabei seine enorme stimmliche Bandbreite an den Tag legt.

Trackliste:
01 – YSIF
02 – Taipei Person/Allah Tea
03 – Knieval Has Landed
04 – Hydrograd
05 – Song #3
06 – Fabuless
07 – The Witness Trees
08 – Rose Red Violent Blue (This Song Is Dumb & So Am I)
09 – Thank God It’s Over
10 – St. Marie
11 – Mercy
12 – Whiplash Pants
13 – Friday Knights
14 – Somebody Stole My Eyes
15 – When The Fever Broke

Fazit:
Stone Sour fügen ihrer schon eindrucksvollen Diskografie mit „Hydrograd“ einen weiteres Highlight hinzu. Die Band um Corey Taylor legt fünfzehn abwechslungsreiche Songs vor, die das Herz eines jeden Rockfans höherschlagen lassen. Ein tolles Album, dass in den Jahrespolls ganz weit oben zu finden sein wird.

 

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