No Grave But The Sea

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

PIRTATENMETAL AHOI!

Die Band:
Der Sänger Christopher Bowes gründete mit dem Gitarristen Gavin Harper 2004 die Band Battleheart. Nach einigen kostenlosen Demoversionen, die auf der Bandhomepage kostenlos zum Download angeboten wurden, erschien 2008 das Debütalbum „Captain Morgan’s Revenge“ unter dem neuen Bandnamen . Kurz darauf stieg Gavin Harper aus und wurde von Tom Shaw ersetzt, der seinerseits nur kurze Zeit bei aktiv war. Es folgten Tourneen mit oder Sabaton und Auftritte bei den großen Metalfestivals wie Wacken, Rock Harz oder Summer Breeze. spielen mit Elementen des Power Metals, die sie mit Folk- und Shantyrhythmen anreichern. Nicht umsonst werden sie immer wieder mit der deutschen Band Running Wild verglichen, die sie aber eindeutig nicht zu ihren Vorbildern zählen.

Das Album:
Nach dreijähriger Kreativpause melden sich Alestorm mit neuem Album zurück. Wobei man etwas ketzerisch sagen kann, dass die Band nach der Kreativpause nicht wirklich etwas Neues zu bieten hat. „No Grave But The Sea“ ist voll von dem, was man von der Band kennt: Eine Mischung aus Power- und Trash Metal Anleihen mit ordentlichem Folkeinschlag. Songs wie der eröffnende Titelsong oder „Fucked With An Anchor“ machen durchaus Spaß, wobei Alestorm auch hier alle Klischees bedienen, die man sich vorstellen kann. Immer wieder geht es um die Themen, Rauben, Saufen, Kidnappen. Wer am Ballermann nicht nur Mickie Krause hören will, kann guten Gewissens auf die schottische Band zurückgreifen.

Alle Titel sind eingängig und laden zum mitgrölen ein. Diese Eingängigkeit ist es aber auch, die sich zum Nachteil entwickelt. Alle Songs klingen recht ähnlich, so dass man recht schnell geneigt ist, die Finger in Richtung Skip Taste zu bewegen. Das ist schade, da gute Songs wie „To The End Of The World“ oder „Treasure Island“ im Einheitsbrei ein wenig untergehen.

Aus musikalischer Sicht verstehen Alestorm ihr Handwerk, machen das aber stellenweise durch arg platte Nummern wie „Mexico“ oder „Bier ünd Imbiss“ ein wenig kaputt. Und stimmlich gibt es mit Sicherheit bessere Shouter als Christopher Bowes, der stets so klingt, als habe er bei den Aufnahmen permanent eine Dose Bier in der Hand.

Trackliste:
01 – No Grave But The Sea
02 – Mexico
03 – To The End Of The World
04 – Alestorm
05 – Bar Ünd Imbiss“
06 – Fucked With An Anchor
07 – Pegleg Potion
08 – Man The Pumps
09 – Rage Of The Pentahook
10 – Treasure Island

Fazit:
Wer ein eingängiges Metalalbum für zwischendurch sucht und nicht zu sehr gefördert werden will, liegt mit Alestorm ganz gut. „No Grave But The Sea“ hat einige gute Momente, ist mir aber insgesamt zu Platz und zu monoton.

 

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