Viva The Underdogs

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Songauswahl
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  • Liveatmosphäre
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  • Gesamt
    4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne
Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

ÜBERZEUGENDES DOKUMENT EINES LEGENDÄREN AUFTRITTS!

Die Band:

Im Sommer 2003 gründeten Luke Kilpatrick (Gitarre), Jeff Ling (Gitarre), Jia O´Connor (Bass), Ben Gordon (Schlagzeug) und Winston McCall (Gesang) im australischen Byron Bay eine Band. Unter der Führung des Killswitch Engage Gitarristen Adam Dutkiewicz nahmen sie ihr ersten Longplayer „Killing With A Smile“ auf. International bekannt wurden sie mit ihrem dritten Album „Deep Blue“, dass bis auf Platz 2 der australischen Charts kletterte und ihnen auch die erste Chartplatzierung in Deutschland sicherte. Neben ihrer Heimat sind es vor allem die USA und Deutschland, wo große Erfolge feiern können.

Das Album:

Im Sommer 2019 war es soweit. Die australische Band Parkway Drive darf als einer der Headliner die große Bühne beim größten Metalfestival in bespielen. Und das machen sie mit einem legendären Auftritt. Jetzt gibt es das dazugehörige Tondokument. Elf Titel umfasst das Album (auf die drei weiteren kommen wir später zu sprechen). 

Der Fokus dieses Auftritts lag auf den letzten Alben. Vor allem das bahnbrechende „“ sowie das bis dato aktuelle Album „“ standen auf der Setlist. Mit „Carrion“, „Karma“ und „Idols And Anchors“ haben nur drei alte Songs aus der reinen Metalcore-Zeit Eingang in die Setlist gefunden. Der Fokuks liegt auf dem veränderten Spund, der zwar immer noch reichlich Metalcore bietet, der ab auch andere Elemente aufgenommen hat. Und das ist gut so. 

Schon der erste Song „Prey“ macht deutlich, mit welcher Intensität und Klasse Parkway Drive zu Werke gehen. Und spätestens mit „The Void“ zeigen die Nings, dass sie trotz aller Härte die ganz großen Stadien füllen können. Gerade bei „Wild Eyes“ hört man auch, wie es klingt, wenn rund 70.000 Metalheads auf einem Acker im Norden Deutschlands kräftig mitsingen. Leider hat man diese gänsehauterzeugende Liveatmosphäre nicht gänzlich so gut eingefangen, wie hier. 

Als Bonus gibt es dann noch drei Tracks in deutscher Sprache. „Würgegriff“ („Vice Grip“) und „Die Leere“ („The Void“) sind zwei nette Gimmicks, die Spaß machen. Eine ganz große Nummer ist die Zusammenarbeit mit dem deutschen Rapper bei „Schattenboxen“. Die beiden Stilrichtungen ergänzen sich perfekt und man wünscht sich, dass es hier eine weitergehende Kollaboration geben würde. 

Trackliste:

01 – Prey

02 – Carrion

03 – Karma

04 – The Void

05 – Idols And Anchors

06 – Dedicated

07 – Absolute Power

08 – Wild Eyes

09 – Chronos

10 – Crushed

11 – Bottom Feader

12 – Würgegriff

13 – Die Leere

14 – Schattenboxen (feat. Casper)

Fazit:

„Viva The Underdogs“ ist das wirklich gute Livedokument von Parkway Drives ganz starkem Auftritt in Wacken. Man bekommt einen tollen Eindruck von der Klasse der australischen Band, die die Massen begeistern kann. Für ein legendäres Livealbum hätte ich mir gewünscht, dass die Stimmung, wie man sie bei „Wild Eyes“ eingefangen hat, sich über das ganze Album zieht, um noch mehr Liveatmosphäre nach Hause zu bekommen. Aber auch so lohnt sich das Livedokument allemal. 

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