Der Patient

Autorenwertung
  • Kreativität
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  • Verstrickungen
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  • Spannung
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  • Faszination
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  • Story
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  • Gesamt
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Der Patient

Anke Kreutzer (Übersetzer). Knaur 2006, Taschenbuch, 668 Seiten, € 12,99

Rezension von: Jaqueline | Rezensionsdatum:

Der Patient von

Dr. Frederick Starks, seines Zeichens zurückgezogener und verwitweter Psychiater, lebt abgeschieden von seiner Familie und seinen ehemaligen Freunden in New York und praktiziert aus seiner Wohnung heraus. Seit seine Frau gestorben ist hat der 53-jährige kaum noch Spaß an seinem Leben und genießt nur noch seinen alljährlichen Sommerurlaub in Cape Cod. Kurz bevor er diesmal dorthin aufbrechen möchte erhält er jedoch einen Brief, der sein komplettes Leben umwerfen wird.

In dem Brief wird ihm ein gefährliches Spiel angeboten, bei dem er herausfinden muss wer der Autor ist, ansonsten wird einem seiner Verwandten etwas schreckliches passieren.Rumpelstilzchen, so ist der Brief unterzeichnet, gewährt ihm 3 Fragen, die nur mit Ja oder Nein beantwortet werden können und stellt ihm mithilfe seiner 2 Komplizen , der wunderschönen aber gefährlichen Virgil und dem untersetzten und kalten Merlin, einige Fallen und neue Rätsel. Sollte er den Namen nicht innerhalb von 15 Tagen in der Times anhand einer Kleinanzeige offenlegen, hat er nur noch eine einzige Chance seine Familie zu retten: Selbstmord.

Ricky hat keine andere Wahl, als sich auf das Spiel einzulassen, mit allen Konsequenzen.

Ricky kann erst keinen Sinn dahinter sehen warum gerade er auf der Todesliste dieses skrupellosen Psychopathen steht, doch nach und nach werden einige Verbindungen zwischen ihm und Rumpelstilzchen offenbart, die Ricky den Mut dazu geben, den Namen noch rechtzeitig herausbekommen zu können, mit Hilfe seiner, von seinem Beruf bedingten, analytischen Fähigkeiten. Was er jedoch nicht erwartet hat: Es gibt mehrere Formen einen Menschen völlig zu zerstören und keine ist weniger verheerend als die andere. Außerdem scheint Rumpelstilzchen immer einen Schritt voraus zu sein und ihn ständig auf falsche Fährten zu locken. Schließlich wird auch noch die Zeit knapp und Ricky sieht nur einen einzigen Ausweg: Dr. Frederick Stark muss sterben…

Fazit:

Dieses Buch ist mal wieder etwas Anderes und strotzt nicht so vor blutenden Leichen wie manch anderer Thriller. Ganz im Gegenteil: dieser hier geht unter die Haut weil wir uns bis jetzt nicht vorstellen konnten, dass man ein Leben auch auf andere entsetzliche Weise zerstören kann.

Auch die Idee das Buch in 3 Teile aufzuteilen verspricht Spannung und Unerwartetes. Welche Beziehung Ricky mit Rumpelstilzchen verbindet und auch was Virgil und Merlin mit diesem Spiel zu tun haben, ist in geschickt geschriebenen Verstrickungen versteckt und bleibt dem Leser bis zu den letzten Seiten fast komplett verborgen, was ein wirklich gutes Buch ausmacht.

Hier werden keine typischen Motive aus Thrillern verwendet, sondern etwas vollkommen neues ausprobiert, was meiner Meinung nach einen großen Erfolg verspricht.

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