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Im Zeiten der Schlangen

Hendrik Buchna: Die drei ??? Im Zeichen der Schangen

Onkel Titus plant eine Auktion auf seinem Schrottplatz. Als die Vorbereitungen dafür auf Hochtouren laufen, taucht plötzlich ein bedrohlich wirkender Riese auf. Er hat einen mysteriösen und geheimnisvollen Auftrag für die drei Detektive. Eine erste Spur führt in die US-amerikanische Geschichte, genauer gesagt in den Wilden Westen.

Eine Besprechung

Skinny Norris – den wahren Fans dürfte dieser Erz- und Intimfeind der drei jugendlichen Detektive aus dem kalifornischen Rocky Beach noch ein Begriff sein. Er taucht hier erstmals wieder seit langer Zeit in einer Geschichte auf.

Und auch sonst ist (fast) wieder alles wie in den frühen Zeiten. Die Handlung spielt im heimischen Rocky Beach, wobei der Schrottplatz von Onkel Titus eine zentrale Rolle spielt. Inspektor Cotta kommt am Ende zum Einsatz, als es gilt, den drei ??? helfen beiseite zu springen und den (oder die?) Übeltäter zu verhaften.

Eine Kleinigkeit paßt hier aber nicht so ganz ins Bild. Je nachdem, wer gerade als Autor der Episode in Erscheinung tritt, sind die Charaktere von Justus, Peter und Bob doch leicht unterschiedlich gezeichnet. Peter ist hier nicht übertrieben ängstlich. Justus knetet nicht seine Unterlippe, geschweige denn, daß er übertrieben neunmalklug ist oder gar gecshwollen redet. Auch sein Übergewicht kommt nur in den ständigen Anspielungen von Skinny vor.

Die Geschichte weist auch in anderen Feinheiten Besonderheiten auf. In diesem Buch geht es – wie könnte es wohl anders sein? -  um eine Schatzsuche. Na ja, so fast jedenfalls. Diesesmal suchen die drei Fragezeichen nämlich nicht selbst. Sie müssen einen großen Bluff durchschauen und verhindern, daß ein wertvoller Gegenstand, von dem sie überhaupt noch nicht wissen, daß er existiert, gestohlen wird. Kommt hier ein neuer Zungenschlag in die jeweiligen Episoden? Kann Justus die Handlung nur noch teilweise aufklären, weil er keine Begründung für die mysteriösen Ereignisse liefern kann? Aufgefallen ist mir das schon in anderen Geschichten aus dem Jahre 2011…

Erstaunlich ist das Ende. Oder auch überraschend. Die drei Fragezeichen dürfen sich als Detektive austoben. Und müssen dann feststellen, wie einfach doch die Lösung ist. An dieser Stelle wird deutlich, wie komplex die Handlung gestaltet ist. Mit einfachen Mitteln werden die Juniordetektive fast in die Irre geleitet…

Ein Wort zum Autoren

Hendrik Buchna wurde  1976 in Hamburg geboren. Er studierte Kunst (Schwerpunkt Film- und Medienwissenschaft), Germanistik und Psychologie (Schwerpunkt Kognition und Kommunikation). Im Rahmen seiner filmpraktischen Ausbildung entstanden ein Dokumentarfilm  und ein Kurzfilm Antikörper. Er steuerte dafür  jeweils Drehbuch und Regie bei. Buch schrieb seine Doktorarbeit in Literaturwissenschaft. Seitdem arbeitet er auch als Autor.    Seit dem Jahre 2011 gehört er fest dem Autorenteam der Die drei ???-Bücher des Franckh-Kosmos Verlags an.

Das Fazit

Ehe ich an dieser Stelle noch zu viel verrate, komme ich lieber zum Fazit. Es fällt mir bei diesem Buch leicht. Es ist eine gut durchdachte Geschcihte, die ansprechend und gut lesbar erzählt wird. Erzählerisch knüpft sie an die gute alte Zeit an, so daß sie auch den Fans, die die Fragezeichen noch von früher kennen, gefallen wird.

Ich habe nicht kontrolliert, ob es schon eine Hörbuchfassung von diesem Titel gibt. Wenn nicht, dürfen wir darauf gespannt sein.

Autorwertung

Abenteuer
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Lesbarkeit
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Charaktere
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Unterhaltung
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Gesamt
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Besucherwertung

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Projekt Wintermond

Projekt Wintermond von

Spannender Inhalt…

Jennifer March wächst behütet auf, beide Eltern sind sehr liebevoll. Ihr Vater ist ein erfolgreicher Investmentbanker, der viel reist. Mit 13 Jahren bekommt Jennifer noch einen kleinen Bruder – Bobby. Eines Tages entdeckt sie beim Spielen eine geheime Truhe mit alten Dokumenten aus denen hervorgeht, daß ein Mann mit dem gleichen Aussehen ihres Vaters und dem Namen Joseph Delgado vor 20 Jahren wegen Mordes und anderer schwerer Verbrechen angeklagt war. Als sie ihren Vater darauf anspricht, wird dieser sehr ärgerlich und spricht nicht mit ihr über das Thema. 10 Jahre später: Jennifer studiert mittlerweile Jura und findet bei einem Besuch zu Hause im Arbeitszimmer ihres Vaters eine Diskette und ein Papier mit dem Titel “Projekt Wintermond”. Wieder reagiert ihr Vater äußerst ungehalten, es darf über das Thema nicht geredet werden.

Einen Monat später, Jennifer ist über Nacht zu Besuch bei ihrer Mutter – ihr Vater ist in der Schweiz beruflich unterwegs -, überfällt ein maskierter Mann das Haus, ermordet die Mutter, verletzt den Bruder schwer und fällt auch über Jennifer her, die sich jedoch retten kann. Ihr Vater ist nicht erreichbar und bleibt auch nach dem Drama verschwunden.

Jenny ist so traumatisiert, daß sie über den Vorfall nicht reden will und kann; ihr Bruder ist in einer Pflegeanstalt, da er wegen seiner Verletzungen im Rollstuhl sitzt und auch nicht reden kann (aber schriftlich durchaus kommunziert). Sie wird Bezirksstaatsanwältin und hat beruflich häufig mit Mark Ryan zu tun, einem alten Schulkameraden und Polizisten, der gern mehr von ihr möchte. Sie allerdings kann sich keine Beziehung zu einem Mann aufgrund der Vorfälle vorstellen.

Zwei Jahre später: Eines Tages findet ein junger amerikanischer Hobbybergsteiger in der Schweiz beim Fall in eine Gletscherspalte eine Leiche, die im Eis eingefroren ist und die die Papiere von Jennifers Vater bei sich hat. Jennifer reist in die Schweiz zur Identifizierung. Zur gleichen Zeit wird Mark von einem CIA-Agenten Kelso (der auch nach dem Überfall Jenny als ehemaliger Arbeitskollege des Vaters beigestanden hatte) kontaktiert, der ihn bittet, auf Jennifer – verdeckt –  in der Schweiz aufzupassen, da ihr Vater geheime Unterlagen hatte, auf die verschiedene Seiten es abgesehen haben.

In der Schweiz angekommen, passiert es dann Schlag auf Schlag. Der junge Hobbybergsteiger wird ermordet, aber die Polizei hält es für einen Unfall. Jennifer lernt dabei seinen Vater kennen, der seinen toten Sohn in die USA überführen will und der ihr von nun an zur Seite steht, als plötzlich bei ihrem Auto die Bremsen versagen, das Polizeipräsidium, in dem die Leiche liegt, in die Luft gesprengt wird und der ermittelnde Komissar und seine Frau zu Hause ermordet werden. Jedesmal entkommen die beiden nur knapp einer Katastrophe und fliehen daher vor den Mänern, die es auch auf sie abgesehen haben, obwohl – oder gerade weil – es sich bei dem Toten im Eis gar nicht um Jennifers Vater gehandelt hatte. 

Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, der schließlich mit einem großen Showdown im Elternhaus von Jenny endet, wo auch alles begann…

… traurige Umsetzung

Nach der Lektüre des unausgegorenen Romans mit seiner absolut nicht nachvollziehbaren Handlung von Glenn Meades Roman “Unternehmen Brandenburg” sollte dem Autor noch eine zweite Chance gegeben werden, die er jedoch leider wieder verspielt hat. Das Buch liest sich am Anfang sehr flüssig und spannend, aber schon ab ungefähr der Hälfte wird es unlogisch und die Dialoge werden so platt, daß sie einem B-Movie entnommen sein könnten.

Einige Beispiele: Nachdem Jenny in Notwehr auf der Flucht einen ihrer Verfolger erschießen kann und dieser aus dem Zug fällt, fragt ihr Begleiter (der Vater des ermordeten Bergsteigers) einige Zeit später in einer wiederum brenzligen Situation, ob sie schon mal geschossen habe – obwohl er es ja kurz vorher selbst gesehen hatte. Und auch Jenny fragt sich in einem Anfall von Amnesie auf Seite 341, “ob sie es über sich brächte, einen Menschen zu erschießen”…

Ihr Begleiter schwenkt so urplötzlich von gut auf böse um, daß es hahnebüchen unglaubwürdig ist und erzählerisch viel besser hätte gelöst werden können. Davon abgesehen, wird spätestens auf dem Rückflug in die USA klar, daß die gesamte Handlung gar nicht nötig gewesen wäre, weil die Verfolger Jenny hätten gar nicht in die Schweiz schicken müssen – sie hätten sie ja nur zu Hause in den USA umbringen müssen oder entführen und die Dokumente suchen müssen, auf die sie aus sind…

Auch die Übersetzung hätte etwas besser lektoriert werden können – so ist bei allen Häusern stets von “Villen” die Rede, obwohl eine solche Hausart für amerikanische Polizisten wohl kaum bezahlbar ist.

Somit wird ab spätestens der Hälfte der Geschichte – trotz wirklich eines angenehm zu lesenden Schreibstils, wenn man von den Dialogen absieht – das Lesevergnügen zu einer Qual. Schade, denn der Ansatz der Geschichte ist gut, Meade versucht wirklich in seinen Romanen (von kann stilistisch eigentlich nicht die Rede sein), völlig neue Stories zu bringen.

Fazit

Zum Abgewöhnen ! Eine dritte Chance sollte der Autor nun wirklich nicht bekommen.

Autorwertung

Story
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Lesbarkeit
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Logik
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Übersetzungsqualität
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Charaktere
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Gesamt
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Mad Hungry

Mad Hungry von Lucinda Scala Quinn

Jedes Monat begebe ich mich auf der Suche nach neuen Kochbüchern – als passionierter Hobbykoch habe ich eine gewisse Vorstellung, was ein Kochbuch zu bieten sollte.  Mit Mad Hungry habe ich ein einfaches, familiäres und deutliches Kochbuch in den Händen. Der Inhalt der Rezepte ist ein Mix aus Italienisch, Asiatisch und eben (wie die Autorin selbst) Amerikanisch! – Aber keine Angst, es wird nicht gebrutzelt wie in den meisten Fast-Food-Läden . Für gestresste Familien ist es ein Buch, zum Empfehlen – sehr viele Rezepte sind gut vorzubereiten . Auch die sensationellen Nachspeisen sollte man probiert haben – wenig aufwand, viel Geschmack (mit “Hüftgold”-Garantie!).

Der amerikanische Kochstil kommt am meisten zur Geltung. Geschmacklich einwandfrei ist der Großteil der Rezepte. Noch positiv anzumerken: Die Zutaten sind alle leicht im Supermarkt zu bekommen, nicht wie bei so vielen Kochbüchern, bei denen man in x-beliebige Geschäfte rennen muss, um die ganzen exotischen Zutaten zu finden.  In der ersten Woche, nach Erhalt des Buches, habe ich zehn Rezepte nachgekocht, alle sind mir gelungen und haben hervorragend geschmeckt. Rezepte wie Cookies oder Pancakes sind kinderleicht zu machen – auch unsere sieben jährige Tochter hat eine Freude mit dem Buch. Immer wieder gibt es kleine Anmerkungen zu diversen Lebensmitteln (Knoblauch, Petersilie usw.). Jetzt schon legendär, ihre eingebratene Pfanne mit der sie die Spiegeleier brät… Die New Yorkerin versteht es den Lesern beizubringen, wie wichtig unsere Ernährung ist –  immer wieder wird darauf aufmerksam gemacht wie sie ihre Söhne zum kochen gebracht hat.

Nette Anekdoten von der Autorin selbst und einige witzige Familiengeschichten sind auch darin verpackt. Die Köchin und ihre Familie schätzen das gemeinsame Mahl und bringen diesen Gedanken der Familienmahle auch sehr gut rüber. Dies ist das dritte Kochbuch der begeisterten Food-Journalistin und gewährt tiefe Einblicke in den alltäglichen Kampf um Essen in der Familie. Wie leicht es sein kann eine fünfköpfige Familie zu ernähren (und dabei auch Geld zu sparen) zeigt die passionierte Mutter in diesem Buch – auf 288 Seiten finden sie zahlreiche und bodenständige Rezepte. Das Buch ist unterteilt in: Herzhaftes Frühstück, Mittagessen (viel Sandwich-Varianten), Abendessen (meist auch deftig)und bewährte Nachspeisen. Der Aufmacher des Buches ist, wie man hungrige Männer satt bekommt – in Wahrheit ist es aber kein großes Problem auch das weibliche Geschlecht für die Gerichte zu begeistern.

Fazit:

Grundsätzlich geht es in dem Buch über eine Frau die ihre hungrigen Männer “verfüttern” muss und dies nicht mit Fertigprodukten schafft, sondern mit viel Liebe und Zuneigung für die Zutaten.

Autorwertung

Humor
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Anspruch
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Kreativität
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Informationen
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Nutzen
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Gesamt
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House of Night – Awakened

– Awakened, /

Inhalt

Neferet wartet auf ihren Geliebten Kalona, den sie in die Anderwelt verbannt hat, um Zoey Redbird dort zu zerstören. Doch Kalona scheitert und kehrt zurück in die reale Welt, ohne Zoey getötet zu haben. Durch einen Schwur, den Neferet ihm zuvor abgenommen hat, ist er nun an ihre Befehle gebunden und ihr untergeben.

Zur selben Zeit ist Zoey auf der Insel Skye, auf der die Königin Sgiach regiert – eine Vampirin, die sich von den anderen Vampiren abgewandt hat. Sie zeigt Zoey die Schätze auf ihrer Insel – die alte Magie, die Zoey auch erwecken kann mit Hilfe ihrer Elemente. Sie ist davon so beeindruckt, dass sie gar nicht mehr von Skye weg möchte. Ihr Freund und Krieger, Stark, ist ebenfalls dort und sie entscheiden, es sich weiterhin auf Skye gut gehen zu lassen. Doch dann kommt die erschreckende Nachricht: Jack ist gestorben. Er ist vom Baum gefallen und wurde von einem Schwert aufgespießt, dass am Boden stand – mit der Spitze nach oben. Für alle sieht es nach einem Unfall aus, aber Zoey und ihre Freunde wissen es besser – Neferet muss dahinter stecken. Also kehrt Zoey zurück nach Hause, zum House of Night in Tulsa, Oklahoma. Kaum ist sie dort angekommen, überschlagen sich die Ereignisse.

Stevie Rae verstrickt sich immer weiter in Lügen, weil sie die Beziehung zu Rabenspötter, Rephaim, geheim halten muss. Immerhin hat er eine Lehrerin ihrer Schule umgebracht und alle ihre Freunde und Schulkameraden hassen die Rabenspötter. Wird sie sich irgendwann zu ihm bekennen?

Doch auch Neferet hat Geheimnisse. Sie verbündet sich mit dem weißen Bullen, das stärkste Wesen auf der dunklen Seite. Er verspricht Neferet eine Geheimwaffe, mit der sie die Welt unterwerfen kann. Aber im Gegenzug muss sie ihm ein Opfer bringen – eine alte, weise Frau, die durch ihre Herkunft und ihr Blut tief mit der Erde verbunden ist. Neferet weiß sofort, wen sie opfern kann – Zoey’s Oma, Sylvia Redbird…

Fazit

Das achte Buch der House of Night Serie ist mal wieder klasse geworden. Super spannend, teilweise romantisch, teilweise traurig. In diesem Band gibt es wieder sehr viele Dramen. Was ich positiv erwähnen muss ist die Tatsache, dass einzelne Kapitel aus der Sichtweise von anderen Charakteren erzählt wird – es geht also nicht nur um Zoey und die Geschichte aus ihrer Sicht. Das ist in diesem Buch aber auch wichtig, weil es um so viele Geheimnisse usw. geht, die nur die einzelnen Personen wissen und die Gefühle können so viel besser rüber gebracht werden. Ein tolles Buch!

Autorwertung

Spannung
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Romantik
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Story
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Gefühle
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Gesamt
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Deutschland nach 1945

: Abiturwissen Geschichte Deutschland nach 1945

Deutsche Nachkriegsgeschichte – das ist die Zeit zwischen dem Ende des Zweiten Welkrieges und der deutschen Wiedervereinigung. In acht Kapiteln wird diese Zeit nacherzählt. Am Ende des Buches wird dann auf einige wenigen Seiten gezeigt, wie dieses Wissen im Abitur abgefragt werden kann.

Der Autor

Göbel, der auch einen Doktortitel besitzt, ist nicht nur Gymnasiallehrer für die Fächer Geschichte und Englisch in Bayern. Er arbeitet auch als Referent an der Akademie in Dillingen an der Donau und bei der Konrad-Adenauer-Stiftung. Außerdem ist er Zweitprüfer im Staatsexamen für das Fach “Didaktik der Geschichte” an der Universität Würzburg.

Der Verlag

Der Ernst Klett Verlag ist nach Angaben der Sekundarliteratur (siehe beispielsweise Wikipedia) einer der größten Schulbuchverlage in Deutschland. Er bietet Unterrichtsmaterialien und Begleitmaterial für alle Unterrichtsfächer an. Der Verlag gehört zur Ernst Klett AG und ist ein Tochterunternehmen davon.

Eine Besprechung des Buches

Getrennt nach den beiden deuschen Staaten vermittelt das Buch alle wichtigen Fakten. Interessant ist dabei die besondere Betrachtung der Außenpolitik und die Stellung Deutschlands in der Welt. Schaut man sich als Leser die Seitengestaltung an, so fällt auf, daß am äußeren Rand einer jeden Seite ein Extrastreifen vonhanden ist. Dort werden zusätzliche Informationen (wie beispielsweise Originalzitate von Politikern) wiedergegeben. Jeweils am Ende eines Kapitels gibt es noch einmal eine Zusammenfassung der wichtigsten Aussagen. Schaubilder, Fotos und Karikaturen werden zur Illustration herangezogen.

Neben der starken Betonung der Außenpolitik gibt es zwei weitere Punkte, die mir persönlich mißfallen. Bei aller Konzentration auf Formalitäten wie Gesetze und Verträge bleibt das Buch erschreckend oberflächlich. Viele Bereiche werden nicht behandelt, wie etwa die Wirtschaftspolitik, Eingliederung der Vertriebenen, Arbeitsmigration nach Westdeutschland oder die zunehmende Bedeutung Europas.

Da der Erzählstil Göbels auf mich persönlich oberlehrerhaft und aufzählend wirkt, bereitet mir das Lesen keine Freude. Wie sahen die Argumente pro und contra Wiederbewaffnung aus? Wie verliefen die Studentenproteste der `60er Jahre und der Terrorismus der RAF (Stichwort: “Deutscher Herbst”)? Welche Bedeutung hat das Wunder von Bern? Warum wurde Wolf Biermann ausgebürgert?

Ich stelle diese Fragen hier nicht umsonst. Sie stehen nicht nur für die Themen, die fehlen. Sie sollen auch darauf hinweisen, daß Göbels Erzählstil unpersönlich und eher aufzählend wirkt. Hier wird Politik nicht von Menschen gemacht. Hier geschieht sie abstrakt und im Sinne übergeordneter Interessen.

Das Fazit

Aus meiner individuellen Sicht ist das Buch unvollständig, weil einseitig auf die Außenpolitik bezogen. Dem Buch fehlt ein flüssiger Erzählstil, der den jugendlichen Leser auch persönlich und emotional anspricht. Sollt es weitere Auflagen des Buches geben, können sie nur besser werden.

Autorwertung

Systematik
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Nutzen
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Ausstattung
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Informationen
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Gesamt
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