MacGyver – Staffel 4

Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

DIE KUNST, MIT EINEM TASCHENMESSER DIE WELT ZU RETTEN!

Inhalt:

Nach dem Ende der Phoenix Foundation arbeitet Angus MacGyver als Dozent an einer Uni. Seine Beziehung zu Desi ist allerdings in die Brüche gegangen. Auch seine Bozer und Riley haben wieder einen normalen Job, der ihnen mehr oder weniger Spaß macht. Alle scheinen sich aber in dieses Leben eingefunden zu haben, bis der mysteriöse Russ Taylor bei Mac auftaucht und ihn bittet, eine Gefahr globalen Ausmaßes zu verhindern. Zögerlich willigt Mac ein und holt seine alten Freunde dazu. Scheinbar im richtigen Moment, denn es scheint sich tatsächlich eine universale Macht zu formen, deren Pläne alles andere als gut für die Menschheit sind. 

Hauptdarsteller:

Lucas Till ist Angus MacGyver

ist Wilt Bozer

Tristin Mays ist Riley Davis

Henry Ian Cusick ist Russ Taylor

Meredith Eaton ist Matilda Webber

Levi Tran ist Desiree „Desi“ Nguyen

Tate Donovan ist MacGyver Vater 

Episodenübersicht:

01 1; Tödlicher Torpedo

02 – Projekt Quirk

03 – Steuerlos am Himmel

04 – Wettlauf mit der Zeit

05 – Der Kaufmann

06 – Deal mit dem Teufel

07 – Mörderisches Date

08 – Akte 47

09 – Kernschmelze

10 – Shiva

11 – Der Gesang der Vögel

12 – Staatsfeind

13 – Apokalypse

Produktinformationen:

3 DVD‘s

Laufzeit: ca. 358 Minuten

: Deutsch, Englisch, Französisch

Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch

Ton, Bild, Farbe: Dolby Digital 5.1 Surround, 16:9 – 1:77.1, PAL

FSK: ab 16 Jahren

Fazit:

„MacGyver“ hat sich relativ fest im Abendprogramm der amerikanischen Zuschauer etabliert. Das Reboot der Kultserie mit Richard Dean Anderson ist eine der erfolgreichen Serien dieser Machart. Sicher, mit der eigentlichen Serie hat diese nicht mehr so viel zu tun. Vielmehr ist es eine wilde Mischung aus James Bond, True Lies und eben MacGyver. Doch diese Melange macht auch in der vierten Staffel noch Spaß, die coronabedingt auf dreizehn Episoden reduziert wurde.

Es gibt erneut einen durchgängigen Handlungsfaden, der in der ersten Folge aufgenommen wird und ab Episode acht („Akte 47“) ausschließlich im Mittelpunkt steht. Ein Handlungsfaden, der einmal mehr Macs Vergangenheit betrifft und sich kontinuierlich steigert. Natürlich ist „MacGyver“ nicht die hohe Kunst der anspruchsvollen Fernsehunterhaltung. Vielmehr ist es actionreiche Popcornunterhaltung, bei der hin und wieder kleine und auch größere Logikfehler dabei sind. Diese fallen aber nur auf, wenn man die Serie intensiv am Stück schaut. Doch trotz dieser Fehler macht diese Staffel Spaß und sorgt für gute Unterhaltung, was sicherlich zu einem Großteil dem sehr guten Cast geschuldet ist. 

Lucas Till verkörpert einen glaubhaften Angus MacGyver und legt ihn bewusst anders an, als seinerzeit Richard Dean Anderson. Auch Justin Hires, Tristin Mays und Meredith Eaton agieren in ihren Rollen als Bozer, Riley und Matilda Webber gewohnt souverän. Levy Trans Rolle als Desi ist zu einer Hauptfigur befördert worden. Eine gute Entscheidung. Der einzige Neuzugang ist der bekannte Schauspieler Harry Ian Cusick, der den Millionär Russ Taylor spielt. Cusick, der bereits in Serien wie „“ oder „The 100“ brillierte, ist eine tolle Ergänzung und spielt seine Rolle sehr überzeugend.

Nostalgiker werden von der neuen MacGyver-Variante sicher nicht so angetan sein. Wer aber actionreiche und spannende Geschichten im Stil des britischen Doppelnull-Agenten mag, ist mit dieser Staffel sehr gut bedient. Die dreizehn Folgen bilden eine weitestgehende Einheit, sind unterhaltsam und schüren die Vorfreude auf Staffel 5.

Bewertung: 

Spannung: 4,5

: 5

Humor: 5

Erotik: 3,5

Anspruch: 4

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