Die Flammende

Autorenwertung
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  • Humor
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  • Lesbarkeit
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  • Charaktere
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  • Story
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  • Dramatik
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  • Emotionen
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  • Abenteuer
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  • Gesamt
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Die Flammende

Katharina Diestelmeier (Übersetzer). Carlsen 2011, Gebundene Ausgabe, 510 Seiten, € 160,80

Rezension von: Sara Bosian | Rezensionsdatum:

Die Flammende von

Inhalt:
Ein Königreich am Rande eines Krieges, ein König und sein Bruder, die versuchen die Fehler ihres verstorbenen Vaters auszubügeln und dann wäre da noch Fire.

Die Dells:
Die bekannte Welt besteht aus dem  Dell. Die Hauptstadt in diesem ist King’s City, der Hauptsitz der königlichen Familie und Regierungssitz des jungen Königs. Neben diesem gibt es noch die Hauptwohnsitze von Lord Mydogg und Lord Gentian, die mehr oder weniger offen gegen das Königshaus agieren. Ebenfalls gibt es unzählige Dörfer und Anwesen von Lords. Auch Pikkia ist eine erwähnenswerte Stadt, in der die als zwielichtig geltenden Seeleute leben.

Die Monster:
Neben den ganz normalen Menschen und Tieren gibt es Monster. Diese sehen so aus wie normale Menschen/Tiere, nur ihre Fell-/Haarfarbe ist einzigartig. Es gibt grüne Hasen, lila Leoparden, usw. Diese Monster sind unglaublich schön und haben die Fähigkeit, in den Geist anderer Wesen einzudringen. Somit und durch ihr Äußeres kontrollieren sie ihre Feinde und überwältigen sie. Dabei machen Monster am liebsten jagt auf ihresgleichen, da Monstern Monsterfleisch und Blut überaus schmeckt. Obwohl es unzählige Tiermonster gibt, gibt es heute nur noch ein menschliches Monster und das ist Fire.

Lady Fire:
Fire ist das letzte verbliebende menschliche Monster. Ihre Haare leuchten wie richtiges Feuer, weshalb ihre Mutter ihr diesen Namen gab. Diese starb vor langer Zeit und auch Cansrel, ihr Vater, ist seit einigen Jahren Tod. Dieser war ein grausamer Tyrann, der sich dem Bewusstsein des damaligen König Nax bediente und dadurch das Land in den sicheren Ruin führte.

Nachdem Nax tot war wurde sein ältester Sohn Nash zum König. Sein Bruder Brigan ist nach wie vor der Oberbefehlshaber der königlichen Armee, der mit Nash’s Hilfe versucht, das Land vor dem Untergang zu bewahren und einen Krieg mit Gentian und Mydogg zu verhindern oder zu gewinnen, wenn die Zeit da ist. Da Fire in den Verstand anderer sehen kann, soll sie nun der königlichen Familie als Waffe dienen.

Nur sie ist in der Lage, Lügen und Wahrheit zu unterscheiden und damit Freund von Feind. Sie entschließt sich, der Bitte des Königs nachzukommen und reist mit Prinz Brigan nach King’s City.

Abenteuer, Fähigkeiten und Liebe:
Neben dem anbahnenden Krieg, der verhindert werden soll, entdeckt Fire ein weiteres Problem. Seit kurzer Zeit begegnen ihr Menschen, die ein leeres Bewusstsein haben. Sie haben keine eigenen Gedanken und nur eine große mit Rauch gefüllte Blase in ihrem Kopf, so sieht es zumindest Fire. Diese Menschen sind ihr darüber hinaus allesamt nicht wohlgesinnt, wodurch sie sehr daran interessiert ist, woher diese kommen.

Langsam erkennt sie, dass sie durch einen Außenstehenden beeinflusst werden müssen. Dies schockt sie doch sehr, da sie bis dato dachte, dass sie die Einzige wäre, die andere Wesen beeinflussen kann. Durch die Erforschung dieses Problems und vor allem der Befragungen der Gefangenen im Auftrag des Königs, erweitern sich ihre Fähigkeiten kontinuierlich. Somit könnte sie es tatsächlich schaffen, dass Land von den gegnerischen Lords zu befreien.

Darüber hinaus entdeckt sie, dass Prinz Brigan Gefühle in ihr weckt, die sie nicht einmal bei Archer, ihrem eifersüchtigen besten Freund und Liebhaber, je gespürt hat.

Verbindung zum Buch „Die Beschenkte“ von Kristin Cashore:
Das Buch „Die Flammende“ ist nach dem Buch „Die Beschenkte“ erschienen. Chronologisch spielt diese Geschichte jedoch vor der im Beschenkten Buch. Das heißt, dass auch hier die sieben Königreiche und die beschenkten Menschen existieren, allerdings sind diese durch die Naturverhältnisse von den Dells getrennt.

Nur durch unterirdische Tunnelsysteme, die einem Labyrinth ähneln, kommt von einem Ort zum anderen. Daher wissen die Beschenkten und Bewohner der sieben Königreiche nichts von Monstern und den Dells und andersherum. Allerdings gibt es eine Person, die in beiden Bücher existiert und von beiden Reichen weiß.

Fazit:
Wieder ein wundervolles Buch mit absolutem Suchtfaktor. Nachdem man das erste Buch (die Beschenkte) gelesen hat, ist es zunächst etwas schwer in die Geschichte hinein zu kommen. Vor allem, da in dieser Geschichte auf einmal die Dells existieren (die im ersten Buch nicht erwähnt werden) und nicht die sieben Königreiche. Genauso neu sind die Monster, die es vorher ebenfalls nicht gab.

Dies ist doch etwas verwirrend, zumal die Hauptperson selbst ein Monster ist. Nach und nach klärt sich dieses Paradoxon allerdings wie beschrieben auf und es fällt einem leicht, sich auf die neue Umgebung einzulassen. Die Charaktere sind wieder einzigartig und plastisch, sodass man sich sehr gut in diese hineinversetzen kann.

 Die Liebesgeschichte ist das i-Tüpfelchen des Ganzen, denn allein die Story ist mehr als spannend und emotional aufreibend. Auch Tod und Gewalt bringen die Gefühle ordentlich zum kochen, aber auch Witz und Freude sind ausreichend vorhanden.

Wichtig wäre noch zu erwähnen, dass man das Buch „Die Beschenkte“ unbedingt zuerst lesen sollte, da diese Geschichte sozusagen die Vorgeschichte der Beschenkten ist und somit die ganze Spannung und den Überraschungseffekt nehmen würde. Insgesamt wieder eine mehr als schöne Arbeit von Kristin Cashore.

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