Dirty Work

Autorenwertung
  • musikalische Abwechslung
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  • Lyrics
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  • Melodie
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Dirty Work

All Time Low. Interscope (Universal Music) 2011, Audio CD, € 2,58

Rezension von: Youraw | Rezensionsdatum:

„Dirty Work“ von

Fast schon im Zwei-Jahres-Rhytmus bringt All Time Low Alben heraus. Gegründet wurde die Band im Jahre 2003 als Coverband. Im Jahr 2005 erschien dann das Debutalbum „The Party Scene“. Die Alben stachen prinzipiell durch teilweise provokante und satirische Songs, aber auch durch emotionale und sentimentale Lieder heraus. Musikalisch baut die Band auf einen schwer definierbaren Mix von Pop und Punkrock.

Leistung

Die neue Platte „Dirty Work“ stellt im Bereich des musikalischen Arrangements eine Wandlung vom Punk zu einem Electro-Pop-Punk-Gemisch dar. Der erste Eindruck ist überraschend und erst einmal gewöhnungsbedürftig. Es besteht ein starker Kontrast zwischen diesem Album und den alten Platten von „All Time Low“. Zudem fällt es schwer die Band noch als „Punk-Band“ zu bezeichnen, denn in vielen Songs stehen eher die Arrangements von Orchester und Keyboard im Vordergrund. Teilweise wurden die E-Gitarren durch die softeren Acoustic-Klänge von Konzertgitarren ersetzt. Wobei dies nicht schlecht ist, sondern einfach anders. Der Song „A Daydream Away“ besticht als schöne Pop-Ballade mit Percussion und Acoustic-Sound.

Je mehr man diese Platte jedoch hört, desto mehr kommt auch der klassische Stil von All Time Low hervor. Es bedeutet also nicht, dass „Dirty Work“ ein Album ist, wo sich All Time Low nicht neu erfunden haben. Im Gegenteil – Sie haben sich weiterentwickelt und weiter entfaltet. Der klassische Stil mit den Punk-Rock-artigen Gitarren und teilweise sogar härteren Riffs bleibt der Band behalten steht diesmal musikalisch einfach nur nicht so im Vordergrund. Das Album ist in gewisser Weise poppiger, jedoch kaum ruhiger geworden.

Die lebendige und bunte Art von Sänger und Gitarrist Alexander Gaskarth ist auch in diesem Album deutlich zu verspüren. Er versprüht einen großartigen Humor. Seine Stimme ist jedoch leider weiterhin typisch amerikanisch geprägt und damit ab und zu doch etwas nervig.

Bei diesem Album ist das Angebot von „Bonus Tracks“ der Bezeichnung würdig. Während viele Bands dort Demos und Versuche präsentieren, so ist das „Dirty Work“ ein absolutes Gegenteil. Es lohnt sich die UK – Version zu erwerben, denn dort erwarten den Hörer noch einmal Vier großartige Tracks, welche teilweise besser als die eigentlichen Tracks der Platte sind. Vor allem der dritte Bonussong „Merry Christmas, Kiss My Ass“  zeigt den alten Stil von All Time Low auf. Die UK-Version enthält auch eien Acoustic-Version von „Time Bomb“.

Tracklist

1. Do You Want Me (Dead?)
2. I Feel Like Dancin‘
3. Forget About It
4. Guts
5. Time-Bomb
6. Just The Way I’m Not
7. Under A Paper Moon
8. Return The Favor
9. No Idea
10. A Daydream Away
11. That Girl
12. Heroes
13. Get Down on Your Knees and Tell Me You Love Me [BONUS TRACK]
14. My Only One [BONUS TRACK]
15. Merry Christmas, Kiss My Ass [BONUS TRACK]
16. Time-Bomb (Acoustic Version) [BONUS TRACK]

Fazit

Ein schönes Album und für Fans von All Time Low eine neue Erfahrung, jedoch keineswegs eine schlechte. Musikalische Neuausrichtung und Weiterentwicklung. Manches ist verbesserbar, doch insgesamt überzeugt das Album mit einer runden Leistung.

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