Fernsehgeschichten vom Franz

Autorenwertung
  • Humor
    ein Buchein Buchein Buchein Buchein Buch
  • Story
    ein Buchein Buchein Buchein Buchein Buch
  • Anspruch
    ein Buchein Buchkein Buchkein Buchkein Buch
  • Zeichnungen
    ein Buchein Buchein Buchhalbes Buchkein Buch
  • Gesamt
    4 Sterne4 Sterne4 Sterne4 Sterne4 Sterne

Fernsehgeschichten vom Franz

Erhard Dietl (Illustrator). Oetinger Verlag 1994, Gebundene Ausgabe, 64 Seiten, € 6,90

Rezension von: katie85 | Rezensionsdatum:

Fernsehgeschichten vom Franz,  

Inhalt

Der Franz ist absolut unzufrieden. In der Schule wird er immer gehänselt und als Baby bezeichnet – und warum das alles? Nur, weil die anderen Kinder in den Pausen immer über die Fernsehserien- und Filme sprechen, die sie am Abend vorher gesehen  haben. Die Meisten dürfen bis Mitternacht fernsehen und Franz kann da überhaupt nicht mitreden. Nicht nur, weil er niemals so lange fernsehen dürfte, sondern weil er auch nicht 20 Kanäle hat wie die anderen Kinder.

Franz hat zu Hause zwar einen Fernseher, aber er wird nicht oft eingeschaltet. Außerdem hat er nur 3 Kanäle – und die Eltern sehen jedes Mal in der Fernsehzeitung nach, ob es etwas Spannendes im Fernsehen gibt – aber meistens sagen sie, dass sowieso nichts Gutes kommt und dass die Glotze dann aus bleibt. Stattdessen geht die Familie spazieren oder spielt Spiele, backt Plätzchen, bastelt usw.

Das gefällt dem Franz ja auch, aber er möchte nicht immer gehänselt werden, nur weil er die ganzen Filme, die die anderen Kinder sich ansehen, nicht schauen kann. Als er einmal seine Oma im Altersheim besucht, muss er dringend mit ihr reden. Er weiß nämlich nicht mehr weiter. Um nicht weiter gehänselt zu werden, hat der Franz einen Kanal erfunden, den nur er sehen kann, weil sein Vater eine Spezialantenne gebaut hätte – und er erzählte von einer Astronauten-Serie. Er ist wirklich gut im Geschichten erzählen und die anderen Kinder glaubten ihm auch alles und ließen sich jeden Tag erklären, was abends in der Serie passiert ist – bis die Serie zu Ende war.

Doch nun weiß Franz nicht mehr weiter. Er kann sich doch nicht noch weiter jeden Tag eine andere Geschichte ausdenken… Und da hat eine super Idee… Einer ihrer Mitbewohner schaut ständig Fernsehen – bis tief in die Nacht. Sie macht mit dem Franz also aus, dass er sich tagsüber in der Schule anhören soll, welchen Film sich die Kinder am Abend ansehen wollen. Dann soll er die Oma anrufen und ihr Bescheid sagen. Und die Oma sagt dann ihrem Mitbewohner, was er gucken soll – der erzählt ihr alles am nächsten Morgen und sobald die Oma alle Infos hat, ruft sie den Franz an (noch vor der Schule) und erzählt ihm alles, was im Film vorgekommen ist. Das funktioniert auch super. So kann der Franz perfekt mitreden – doch wird dieser Schwindel gut gehen? 

Fazit

Die Fernsehgeschichten vom Franz sind wirklich lustig. Der arme Kerl wird ständig fertig gemacht von seinen Mitschülern – aber so denkt er sich die tollsten Geschichten aus und weiß doch immer einen Ausweg. Durch die große Schrift ist das Buch gut für Leseanfänger und es ist in kleine Kapitel unterteilt, sodass man auch gut zwischendurch unterbrechen kann – wobei mir das bei diesem Buch nicht gelungen ist.

Wie bewerten Sie dieses Produkt?

Ihre Bewertung
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne
Loading...

Schreiben Sie einen Kommentar