Fever Pitch

Autorenwertung
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Fever Pitch

Marcus Stegelmann (Übersetzer). KiWi-Taschenbuch 1997, Taschenbuch, 336 Seiten, € 0,01

Rezension von: SMartens | Rezensionsdatum:

Fever von

Die Story

Der junge Brite Nick Hornby interessiert sich im Jahre 1968 kaum für . Als sein Vater ihn jedoch zum Spiel gegen Stoke City mitnimmt, beginnt seine Liebe zu den „Gunners“, wie Arsenal im Fußballjargon genannt wird.

Diese Liebe bestimmt von nun an sein Leben, viele seiner Entscheidungen hängen davon ab, ob nicht zur gleichen Zeit ein Spiel seiner Lieblingsmannschaft stattfindet. Schließlich geht er nach Cambridge, um dort Lehramt zu studieren.

Es wird schwieriger Zeit für seine Liebe zu finden, auch als er schließlich im Beruf angekommen ist. Er erlebt viele Hochs und Tiefs am Rande des Spielfeldrands und realisiert schließlich, dass der Fußball zwar einen wichtigen Stellenwert in seinem Leben einnimmt, es aber durchaus wichtigere Dinge im Leben gibt.

Fazit

Das Buch ist tatsächlich autobiographisch angelegt. Der Autor, den man sonst durch Werke wie „About a Boy“ kennt, beschreibt in „Fever Pitch“ seine ganz persönliche Geschichte als Freund des Fußballsports und Anhänger des FC Arsenal London im Speziellen.

Seine Geschichte bringt dem Leser interessante, milieu-typische Routinen näher, welche man vor dem Fernseher so nie kennenlernen würde. So beschreibt er auf sehr unterhaltsame Weise den Aberglauben einiger Fans, welche schon etliche Dinge probiert haben, um ihrem Verein Glück zu bringen.

Von der Art der Socken und des T-Shirts bis hin zu der Art inwiefern und wieviele Zigaretten währen des Spiels geraucht werden. Auch die negativen Seiten des Spiels werden beleuchtet. So etwa die Hooligan-Szene und die dazugehörige Gewalt, was im englischen Fußball leider dazugehört. Der Autor distanziert sich aber ganz klar von dieser Art der Anhängerschaft und beschreibt auch inwiefern er selbst unter diesen „Fans“ zu leiden hat.

Im Laufe des Buches geht der Autor außerdem auf die ganz normalen Probleme des Alltags ein. Vom Prozess des Erwachsenwerdens und der Problematik, dass seine Eltern geschieden sind, über (Liebes-)Beziehungen gelingt dem Autor dabei auch abseits des „Pitches“ humorvoll und anschaulich das Leben an sich zu verschriftlichen und dabei glaubhaft auf Werte wie Moral einzugehen.

Den größeren Stellenwert hat jedoch stets der Fußball und Arsenal London. Auch wenn das Fan Dasein mit den wachsenden privaten und professionellen Verpflichtungen nicht gerade einfacher wird. Denn Liebe zum Sport und seinem Verein kann man laut Hornby immer  behalten, auch wenn man nicht jedes Wochenende in das Stadion pilgert.

Alles in allem ist „Fever Pitch“ ein sehr schönes Buch über die englische Fußballszene am Beispiel des Liebens und Leidens des Arsenal Fans Nick Hornby.

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