Gary Numan – Dance

Autorenwertung
  • Sound
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  • Songtexte
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  • Melodie
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  • Booklet
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  • Gesamt
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Rezension von: Zaiman | Rezensionsdatum:

– Dance

  1. Slowcar To China
  2. Night Talk
  3. A Subway Called ‚You‘
  4. Cry The Clock Said
  5. She’s Got Claws
  6. Crash
  7. Boys Like Me
  8. Stories
  9. My Brother’s Time
  10. You Are, You Are
  11. Moral
  12. Stormtrooper In Drag
  13. Face To Face
  14. Dance
  15. Exhibition
  16. I Sing Rain

Dance das Album

Trotz des Erfolges des Vorgängeralbums Telekon war Gary Numan vom Stressalltag eines Popstars gezeichnet und spielte mit dem Gedanken, sich eine Auszeit zu genehmigen. Nach einer großangelegten Abschiedstournee, den sog. legendären Farewell Tours im Wembley Stadion, sah es kurzzeitig wirklich so aus, als würde Gary erstmal einen Gang herunterschalten und sich erstmal etwas Zeit für sich selbst nehmen, bevor ein neues Album aufgenommen würde. Doch weit gefehlt. Denn bereits schon ein Jahr später, 1981, veröffentlichte er Dance. Musikalisch ein glatter Stilbruch zu den beiden Vorgängeralben The Pleasure Principle und Telekon. Über dem ganzen Album schwebt eine unsagbar schwere Melancholie und ist, anders als es der Titel es einem weis machen will, absolut nicht tanzbar. Auch finden sich hier zwei überlange Titel mit jeweils über neun Minuten Länge: „Slowcar To China“ und „Cry The Clock Said“, welche stilistisch in der Nähe von Brian Enos Ambientwerken anzusiedeln sind.

Auch das Cover unterscheidet sich von den doch sehr Science Fiction-inspirierten Covern der Vorgänger, hier erscheint Gary nicht als Android, sondern als Mann im Gangsterlook Amerikas der 30er Jahre, mit Hut und Trenchcoat. Wenn man das Cover so erblickt und das Album hört, hat das schon etwas sehr Surreales an sich, doch irgendwie passt es auch. Gerade bei Stücken wie „My Brother’s Time“ ist das Cover wirklich stimmig. Natürlich gibt es auch wieder Stücke mit songorientiertem Hitpotential, dazu gehören das mit „Cars“ verwandte „Crash“ und „She’s Got Claws“, welches auch als Single veröffentlicht wurde.

Wie alle Re-Editions von Gary Numan besitzt auch Dance wieder eine Menge Bonustracks, so ist auch der Titeltrack des Albums „Dance“ dabei, der damals nicht auf der LP erschienen ist, der von Abschied und Verzweiflung handelt, bestimmt einer der schönsten Songs Gary Numans. Mit Moral ist übrigens eine Neuaufnahme des Titels „Metal“ zu finden, diesmal in einer langsameren, reduzierten Form.

Fazit

Dance bereichert die Klangwelt Gary Numans um etliche neue Sounds, neben den melancholischen Stücken, gibt es ein paar echte Songkracher wie die angesprochene Single und dem Titeltrack. Besonders innovativ sind die beiden Longtracks, die als Eno Tribute anzusehen sind. Neben all den guten Songs befindet sich leider auch mein absoluter Hasssong auf dem Album: „Boys Like Me“ nervt leider ungemein mit dieser komischen spanischen Frau im Hintergrund, was dem positiven Gesamteindruck des Albums aber keinen Abbruch tut. Für mich eine klare Kaufempfehlung für alle New Wave Fans.

 

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