Gary Numan – Dark Light

Autorenwertung
  • Sound
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  • Songtexte
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  • Melodie
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  • Gesamt
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Rezension von: Zaiman | Rezensionsdatum:

– Dark Light

CD 1:

1. Pray (intro)
2. A question of faith
3. I dream of wires
4. Noise noise
5. Listen to the sirens
6. Everyday I die
7. Desire
8. Friends
9. Scar
10. Magic
11. Praying to the aliens
12. Replicas
13. Meanstreet  

CD 2:

1. Stormtrooper in drag
2. Deadliner
3. Bleed
4. The dream police
5. I die; you die
6. The hunter
7. Remind me to smile
8. Are ‚friends‘ electric?
9. Do you need the service
10. Love & napalm
11. Jo the waiter
12. I’m an agent  

Dark Light, das Livealbum

Das Jahr 1994 markierte einen Neuanfang für Gary Numan, nach den eher durchwachsenen Funk-Eskapaden Ende der 80er und dem schrecklichen Album Machine And Soul kam er mit dem Album Sacrifice wie der Phönix aus der Asche zu seiner alten Form zurück.

Mit Dark Light liegt nun ein Live-Album vor, dass genau diese Umbruchstimmung einzufangen weiß, hier verlässt sich Gary Numan wieder ganz auf seine Stimme und verzichtet auf die allzu poppigen Backgroundsängerinnen. Auch soundtechnisch hat sich viel getan, der neue Numan-Sound ist sehr düster und auch sein Image ist gruftiger denn je.

Vorbei sind die Zeiten zweifelhafter Style-Experimente, Gary Numan hat nun endlich zu seinem wahren Sound gefunden. Doomige Drum-Loops treffen auf gotische Synthie-Melodien, die oftmals den Eindruck erwecken, das sie irgendwo im Geheimen, in einer Krypta oder ähnlichem, aufgenommen wurden.

Das Live-Doppelalbum Dark Light enthält neben vielen Songs aus dem besagten Sacrifice auch eine Vielzahl von Klassikern, darunter findet sich natürlich auch das obligatorische „Are Friends Electric?“, aber im Gegensatz zu anderen Live-Alben von Gary Numan, variiert die Tracklist doch stärker als üblich, sodass es ein sehr spannendes Live-Ablum geworden ist. Exoten wie „Dream Police“ und das geniale „Jo The Waiter“ stammen noch aus den Anfangstagen der Tubeway Army, bei der Gary Numan führender Kopf war, darum hat man hier auch mal die seltene Gelegenheit rare Stücke im Livegewand zu erleben.

Da Sacrifice ein recht düsters Album ist und sich lyrisch vor allem kritisch mit Kirche und Religion auseinandersetzt, hat man den klassischen Stücken kurzerhand ein neues Soundgewand spendiert. So klingen die alten Tracks wie auf Moll-getrimmt, oftmals dabei in der Geschwindigkeit gedrosselt und im Arrangement leicht verändert, ohne dass ihnen dabei der ursprüngliche Geist genommen wäre.

Fazit

Das Live-Album Dark Light besticht durch eine interessante Songauswahl, die schwerpunktmäßig natürlich auf dem genialen Album Sacrifice beruht, aber auch sehr viele klassische Numan-Stücke aufzuweisen hat, wodurch das vorliegende Werk sehr interessant und abwechslungsreich geworden ist. Ich kann daher Dark Light jedem Gary Numan Fan wärmstens ans Herz legen. 

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