Gary Numan – Telekon

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Telekon

Gary Numan. Beggars Banquet/Beggars Group (Indigo) 1998, Audio CD, € 5,90

Rezension von: Zaiman | Rezensionsdatum:

– Telekon

  1. This Wreckage
  2. The Aircrash Bureau
  3. Telekon
  4. Remind Me To Smile
  5. Sleep By Windows
  6. We Are Glass
  7. I’m An Agent
  8. I Dream Of Wires
  9. Remember I Was Vapour
  10. Please Push No More
  11. The Joy Circuit
  12. I Die: You Die
  13. A Game Called Echo
  14. Photograph
  15. Down In The Park (Piano Version)
  16. Trois Gymnopedies

Das Album Telekon

Nach dem phänomenalen Erfolg von Gary Numans ersten Soloalbum The Pleasure Principle  makierte Telekon 1980 einen weiteren Meilenstein des New Wave. Im direkten Vergleich zum Vorgänger ist Telekon nicht mehr so minimalistisch, sondern reicher instrumentiert, neben den liebgewonnen typischen Synthieklängen Gary Numans sind auch wieder E-Gitarren dabei, was dem Album einen treibenden Charakter verleiht. Ein Blick ins liebevoll gestaltetes Booklet offenbart viele hilfreiche Infos zur Entstehung des Albums, so erfährt man auch, dass Numan von den Klängen der japanischen Band The Yellow Magic Orchestra beeinflusst wurde, ja es finden sich im ersten Track „This Wreckage“ sogar eine kurze japanische Phrase, die „Goodbye Forever“ bedeutet, eine Anspielung an die bald darauf stattfindende Abschiedstournee.

Wie der Titel des Albums suggeriert stand der Begriff der Telekinese Pate, auch wenn viele damals den Begriff Telekon mit Telekom verballhornt haben. Thematisch geht es wie bei The Pleasure Principle in erster Linie wieder um dysotopische Zukunftsfantasien, z.B. in „I Dream Of Wires“ um einen Elektriker, der der letzte seiner Art ist, und nun auf der Suche nach dem Sinn seiner Existenz ist.  Neben diesen Science Fiction-orientierten Lyrics finden sich aber auch vermehrt sehr persönliche Stücke, in denen Gary Numan sein Leben als isolierter Popstar verarbeitetet. Dazu gehören, das vom amerikanischen Funksound  beeinflusste „Remind Me To Smile“,  das sehr intime „Remember I Was Vapour“, in dem Numan seine Verletzbarkeit offenbart und das sehr melancholische von einem Piano begleiteten „Please Push No More“ ,  dass sich mit einer wunderschönen Synthiemelodie in die Herzen des Zuhörers bohrt.

In der vorliegenden Fassung ist das ursprüngliche Album um diverse Bonustracks ergänzt, darunter befindet sich unter anderem eine Pianoversion des berühmten Tubway Army Klassikers „Down In The Park“ wie auch eine synthetische Version des Eric Satie Stückes „Trois Gymnopedies“.

Fazit

Telekon ist insgesamt musikalischer als der Vorgänger eben nicht mehr so minimalistisch, aber immer noch sehr düster und weiß durch eine gelungene Mischung aus Science Fiction Stücken und sehr persönlichen Songs zu gefallen. Auch gelingt es Numan seinen Soundkosmos durch Zugabe von „echten“ Instrumenten  zu bereichern. Für mich hat der frühe Gary Numan so eine gewisse Genialität an sich gehabt, mir fiele auf Anhieb kein zweiter ein, der so gekonnt mit den Möglichkeiten des Synthesizers experimentierte und dafür schätze ich ihn sehr.

 

 

 

 

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