Gottlos

Autorenwertung
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  • Emotionen
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  • Abenteuer
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  • Verstrickungen
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  • Gesamt
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Gottlos

Sophie Zeitz (Übersetzer). Rowohlt Taschenbuch Verlag 2008, Taschenbuch, 510 Seiten, € 8,05

Rezension von: Skyblue | Rezensionsdatum:

Slaugther – Gottlos

Inhalt

Der Fund

Als Sara Linton, die örtliche Kinderärztin und Jeffrey Tolliver, Polizeichef, durch Zufall auf ein im Wald vergrabenes Mädchen stoßen sind sie fassungslos. Aufgrund von Kratzspuren am Deckel der Kiste schließen sie darauf, dass das Kind eines qualvollen Todes gestorben sein muss. Bei der Obduktion der Leiche stößt Sara Linton, die gleichzeitig Gerichtsmedizinerin ist auf einen weiteren entscheidenden Hinweis: Das Mädchen wurde vergiftet. Und obwohl in dem Grab lebensnotwendige Utensilien und Nahrung gefunden wurde und durch ein Rohr der nötige Sauerstoffbedarf gesichert werden sollte, kann nun ausgeschlossen werden, dass der Mörder die Absicht hatte, das Mädchen lebend aus dem dunklen Gefängnis zu befreien.

Die Suche

Bei der Suche nach dem gefühllosen Killer stößt Jeffrey mit seinem Team auf eine Sekte, deren Anhänger fromm und in Abgeschiedenheit leben und flüchtigen Menschen für Kost und Logie Arbeit auf Ihrer Farm geben. Die verschwiegenen Mitglieder der Farm erscheinen Jeffrey und seiner Kollegin Lena komisch und als dann auch noch Rebekka, die Schwester des im Wald gefundenen Opfers verschwindet, ist sowohl deren Mutter wie auch Lena Adams in großer Sorge. Als sich nach langer Suche mit wenig Erfolg, Hinweise um Hinweise zu einem Bild zusammen fügen, wollen Lena und Jeffrey die Wirklichkeit nicht wahr haben.

Fazit

Wie alle Bücher von Karin Slaugther ist auch „Gottlos“ geprägt von feinstem Nervenkitzel und umfangreichen Informationen über das Leben der Protagonisten. Mit erstaunlicher Leichtigkeit schafft sie es, von Anfang bis zum Ende ein hohes Niveau an Spannung zu halten und den Leser in eine Welt zu verführen, die ihn bezaubert und fesselt. So grausam die Szenen oft auch dargestellt werden umso mehr fühlt man sich mit den Charakteren verbunden, deren Lebenssituationen und -Geschichten derart anschaulich dargestellt werden, dass man das Gefühl bekommt, man würde sie schon ein Leben lang kennen.

Gefühle und Emotionen werden wunderbar ausgeschmückt und geben große Hilfestellung, die Handlung wie einen Film vor dem inneren Auge abspielen lassen zu können.

In „Gottlos“ bezieht sich Karin Slaugther zudem auf geschichtliche und religiöse Traditionen. Die Beerdigung von Toten wurde im römischen Reich zum Beispiel als Bestrafung von Unkeuschheit praktiziert. Hier wurden Lebensmittel beigegeben um nicht dem Vorwurf vorsätzlicher Tötung ausgesetzt zu sein.

Ein rund um gelungenes Buch aus der Reihe der „Grand-County Romane“. Zu empfehlen für alle Thriller-Fanatiker und Interessierte. Der Käufer sollte allerdings gewarnt sein: Wer ein Buch der Reihe gelesen hat, möchte sich so bald nicht mehr aus ihrer Welt verabschieden und greift mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch zu den anderen Bänden.

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