I’m still here

Autorenwertung
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  • Idee
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  • Handlung
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  • Anspruch
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  • Gesamt
    4 Sterne4 Sterne4 Sterne4 Sterne4 Sterne
Rezension von: Mr.Kay | Rezensionsdatum:

I’m still here mit und über

INHALT:

Nach seinem Film Two Lovers gibt Joaquin Phoenix öffentlich bekannt, dass er die Schauspielerei aufgibt und jetzt Rapper werden möchte. Gleichzeitig will sein Freund eine Doku darüber drehen. Phoenix schlägt bei seinem Vorhaben nicht unbedingt viel Freude entgegen.  Man macht sich über ihn lustig und gibt ihm gar keine Chance.  Er wird in den Medien auseinander genommen.

ALLES NUR FAKE!

Nun die Aufregung war groß, als Pheonix mit dieser Neuigkeit ankam, schnell kam aber in den Medien das Gerücht auf , dass das ganze nur Fake ist. Und so war es dann auch, der Film, der dabei rausgekommen ist, ist aber mehr als das. Man könnte ihn sogar als soziales Experiment bezeichnen. Man nehme einen Mann, der in der Öffentlichkeit steht, demontiere ihn, so das etwas dabei herauskommt, mit der die Öffentlichkeit nicht rechnen wird und warte, was passiert. Die Reaktion darauf konnte man an sich selbst mitverfolgen. Pheonix prügelt sich in der Öffentlichkeit, liefert ein peinliches Interview bei Letterman ab, was hätten wir davon halten sollen, alle haben über ihn geurteilt. Pheonix verkündigt, er wolle Rapper werden und plötzlich bricht alles über ihm zusammen. Mit I’m still here wird mitnichten Pheonix bloßgestellt (wir sehen ja eh nur eine alternative Seite von ihm), sondern die ganze Medien Welt um Hollywood und allem was dazu gehört. Sie wird als seelenfressende Masse dargestellt, die sich aufspielt, wenn jemand sich dazu entscheidet, sein Leben zu ändern. Warum muss man alles  pushen und den eigentlichen Menschen dahinter vergessen?  Zugegeben, als Rapper war Pheonx nicht wirklich gut, aber warum soll er das denn nicht versuchen dürfen? Bei DSDS darf auch jeder sein Ständchen vortragen (zumal ja eh alle geurteilt haben, ohne was von ihm gehört zu haben) und wenn er jetzt als Kumpel Christus herumlaufen will, dann ist auch das sein gutes Recht.  I’m Still here macht sich über Hollywood  lustig und ist gleichzeitig ein Mahnmal.

FAZIT

I’m still here ist zugleich witzig auch als traurig. Ein Film für die Leute, die sich mittlerweile aufregen über all den Hollywood Gossip. Ein paar Längen hat der Film zwar, aber Pheonix weiß darüber mit seiner hervorragenden Schauspielleistung hinweg zu täuschen. Klare Empfehlung. Aber Achtung, der Film ist, wie so oft, (noch nicht) in Deutschland erschienen, wer dem Englischen mächtig ist, kann zum Import greifen. Aufgrund der wackeligen, grobkörnigen Handkameras rate ich aber von der Blu Ray ab. Auch die DVD hat reichlich Bonusmaterial, z.B. entfernte Szenen.

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