John Foxx – Metamatic

Autorenwertung
  • Sound
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  • Hörspaß
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  • Songtexte
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  • Melodie
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  • Produktion
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  • Gesamt
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Rezension von: Zaiman | Rezensionsdatum:

– Metamatic

Disc 1:

  1. Plaza
  2. He’s A Liquid
  3. Underpass
  4. Metal Beat
  5. No-One Driving
  6. A New Kind Of Man
  7. Blurred Girl
  8. 030
  9. Tidal Wave
  10. Touch And Go

Disc 2:

  1. Film One
  2. This City
  3. To Be With You
  4. Cinemascope
  5. Burning Car
  6. Glimmer
  7. Mr No
  8. Young Love
  9. 10th Century
  10. My Face
  11. Like A Miracle (Alternative Version)
  12. A New Kind Of Man (Alternative Version)
  13. He’s A Liquid (Alternative Version)

Metamatic, das Album

John Foxx gehört zusammen mit Gary Numan zu den Pionieren des Elektropop. Der als Dennis Leigh geborene Brite begann seine Karriere als Frontmann der New Wave-Truppe Ultravox! (damals noch mit einem „!“ geschrieben, um die deutsche Krautrockband NEU! zu ehren). Ultravox! Musik war noch vom Zeitgeist der 70er Jahre geprägt und verband poppige Punkriffs mit elektronischen Klängen. Nach dem Ausstieg von John Foxx suchten sich Ultravox mit Midge Ure einen neuen Sänger und Foxx weilte fortan auf Solopfaden. Metamatic ist dabei sein Debutalbum, dass 1980 veröffentlicht wurde und damit ein paar Monate später als das von Gary Numan produzierte The Pleasure Principle. Davon abgesehen klingen beide Alben recht ähnlich, gerade die Bassspur der Alben weisen eine frappierende Ähnlichkeit auf. Doch ist John Foxx im direkten Vergleich etwas erdiger produziert und klingt nicht so steril wie das Gary Numan-Werk.

Für damalige Verhältnisse klingt auch Metamatic sehr futuristisch und erinnert von der Gesamtatmosphäre an diverse Science Fiction Stories wie Blade Runner oder Tron. Großes Plus des Albums ist das geniale Cover, das von der Ästhetik her auch irgendwie an Gary Numan erinnert. John Foxx berührt mit seiner Hand eine geheimnisvolle Tafel, die daraufhin zu leuchten beginnt, beim Betrachten des Covers, muss man gleich an etwas Übernatürliches denken.

Bei der mir vorliegenden Version des Albums handelt es sich übrigens um die Deluxe Edition, die aus zwei CDs besteht, wir haben hier also ein Doppelalbum in der Hand. Die erste CD enthält das original Album, die zweite ergänzt diese um diverse B-Seiten und diverse Alternativversionen.

Das Album als solches besitzt einen durchgängigen Stil aus minimalen, düsteren Elektrosounds, und John Foxx‘ unterkühltem Gesang. Zu den Highlights dieser reichhaltigen Songauswahl gehören neben „Plaza“und  „Underpass“ auch das futuristische „A New Kind Of Man“. Auf der Bonusdisc gibt es mit „Burning Car“ einen echten Oberhammer zu genießen, allein der Titel könnte schon eine böse Anspielung auf Gary Numans bekanntesten Hit „Cars“ sein. Doch wollen wir Foxx hier mal keine Bösartigkeit unterstellen. Der Song hat einfach ein unglaubliches Tempo und eine mitreissende Hookline.

Fazit

Metamatic gehört zusammen mit The Pleasure Principle zu den Meilensteinen des frühen New Wave und gibt ein gutes Bild, der damaligen unterkühlten Atmosphäre der 80er wieder, die Sounds sind wirklich ein gutes Dokument für die damalige Zeit. Für alle New Wave-Fans uneingeschränkt zu empfehlen.

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