Mama Huhn sucht ihr Ei

Autorenwertung
  • Geschichte
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  • Lesbarkeit
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  • Unterhaltung
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  • Zeichnungen
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  • Aufmachung
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  • Gesamt
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Mama Huhn sucht ihr Ei

Andreas Német (Illustrator). Oetinger 2006, Pappbilderbuch, 26 Seiten, € 2,69

Rezension von: Belami | Rezensionsdatum:

Mama Huhn sucht ihr Ei

Die Autoren:

(Autor), selbst Vater von 2 Kindern, kann mit seinen zahlreich veröffentlichen Kinderbüchern bereits als erfolgreicher Autor bezeichnet werden.
(Illustrator) illustrierte bisher 6 Werke von Hans-Christian Schmidt. Seine Illustrationen sind farbenfroh, liebevoll, kindgerecht und wirklich „putzig“

Inhalt:

Wie der Titel des Buches schon erahnen lässt: „Mama Huhn sucht ihr Ei“.
In meist gereimter Form wird über 26 Seiten hinweg von dieser Suche berichtet.

Frau Huhn beginnt die Suche bei ihrem Hühnerstall und dem leeren Nest. Auf der folgenden Seite sieht Frau Huhn ein Ei liegen. Dieses geht gerade entzwei (Stanzung der Pappe).

Das wirklich Innovative an diesem Buch ist jedoch, dass durch das Umblättern auf die nächste Seite das Ei tatsächlich „zerbricht“. Der obere Teil der Schale wird mit umgeblättert. Der untere Teil (Erhebung in der Pappe) bleibt erhalten und das geschlüpfte Tier sitzt in dem unteren Teil der Eierschale.

Doch leider schlüpft beim ersten Ei nicht das erhoffte Kücken, sondern ein Reiher.Die Geschichte setzt sich nun analog fort: Frau Huhn findet neuerlich ein Ei, dieses zerbricht, ein Tier schlüpft, dieses Tierkind läuft davon zu seiner Mutter und Frau Huhn setzt die Suche fort.

Folgende Tiere schlüpfen im weiteren Verlauf in dieser Reihenfolge: ein Strauß, ein Pinguin, ein Krokodil und zu guter letzt das Kücken.

Die Hintergrundszenen sind detailliert und passend zu dem schlüpfenden Tier illustriert. So schlüpft der Strauß beispielsweise noch in einer wüstenähnlichen Szene, worauf der Pinguin umgeben von Schnee und Eisbergen das Licht der Welt erblickt.

Nachdem Frau Huhn am Ende das ersehnte Ei bzw. das daraus schlüpfende Kücken gefunden hat, klingt das Buch mit einer Kuschel-Szene im Sonnenuntergang aus.

Fazit/persönliche Bewertung:

Mir persönlich gefällt an dem Buch am besten, dass das Kind durch Umblättern die Tierkinder selbst schlüpfen lassen kann. Dies macht dieses Buch zudem sehr einzigartig.

Bisher habe ich noch keine vergleichbare Idee/Umsetzung gefunden. Eine wie ich finde sehr innovative Idee, die sich sympathisch von den normalen „Türchen“ in etlichen Kinderbüchern unterscheidet.

Durch die detailreichen Huntergrundszenen kann das Kind abseits der Protagonisten noch sehr viel entdecken, ohne dass die Bilder überladen wirken. Durch den analogen Aufbau von Ei zu Ei können auch Kinder unter 2 Jahren der Geschichte bereits gut folgen. Die Reime konnte meine Tochter binnen kürzester Zeit schon mitsprechen.

Sehr gut gefällt mir, dass  auch ein erstes Wissen vermittelt wird, dass nicht nur Hühner bzw. Kücken, sondern ganz unterschiedliche Tiere aus Eiern schlüpfen können.

Als Kritikpunkt möchte ich jedoch anführen, dass die Reime an der ein oder anderen Stelle etwas holpern und somit den Lesefluss etwas stören.
Meine Tochter liebt es dennoch dieses Buch gemeinsam zu lesen. Auch nach nun 3 Monaten Lesebetrieb hat sie das Interesse an dieser Geschichte noch nicht verloren.

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