Pet Shop Boys – Actually

Autorenwertung
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  • Hörspaß
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  • Songtexte
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  • Melodie
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  • Produktion
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  • Gesamt
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Actually

Pet Shop Boys. Parlophone Label Group (Plg) (Warner) 2009, Audio CD, € 4,50

Rezension von: Zaiman | Rezensionsdatum:

– Actually

  1. One More Chance
  2. What Have I Done To Deserve It
  3. Shopping
  4. Rent
  5. Hit Music
  6. It Couldn’t Happen Here
  7. It’s A Sin
  8. I Want To Wake Up
  9. Heart
  10. King’s Cross

Acutally, das Album

Nach dem äußerst gelungenen Debut der Band Please, veröffentlichten die Pet Shop Boys 1987 ihr zweites Album mit dem ebenfalls nichtsagenden Titel Actually. Den Einstieg macht „One More Chance“, welches eigentlich schon im Jahre 1984 als allererste Pet Shop Boys-Single in die Geschichte einging, aber nicht auf ihrem Erstling erschienen ist, auch ist dieser Song hier in einer leicht abgeänderten Version zu hören, der Sound ist mehr vom amerikanischen Housesound beeinflusst, also nachbearbeitet worden. Stehe man dazu wie man will, ich hätte mir doch die Originalversion des Stückes gewünscht, weil diese heute doch recht schwer zu bekommen ist. Trotzdem ist der Song ganz gut und tanzbar.

Mit dem folgenden Track „What Have I Done To Deserve This“ sind dann aber alle Zweifel zerstreut, das ist gute Popmusik in Reinkultur, dieser Song wird von Neil im Duett mit keiner geringeren als Dusty Springfield gesungen, beim Hören des Songs hat man das Gefühl in einem großen Konzertsaal zu sitzen und einer Bombastshow beizuwohnen. Die beiden Künstler ergänzen sich wirklich wunderbar bei diesem Stück. „Shopping“ hat blinde Shoppingwut zum Thema, dieser Track klingt elektronischer als die anderen, ein gewisser Kraftwerkeinfluss kann sicherlich auch nicht geleugnet werden.

Beim Titel „Rent“ wird die Käuflichkeit von Gefühlen kritisiert, so nach dem Motto, dass man mit Geld alles kaufen kann, wenn nur der Preis stimmt. „Hit Music“ kommt schön ironisch rüber, er ist recht tanzbar und besitzt einen hohen Ohrwurmfaktor. „It Couldn’t Happen Here“ ist bestimmt der melancholischte Song auf Please, hier treten die Synthiesounds von Chris Lowe in den Hintergrund und räumen den Platz für wunderschöne Streicherarrangements, was die Vielseitigkeit dieser Platte zugute kommt.

Auf dem Album befindet sich mit „It’s A Sin“ noch ein weiterer Klassiker der Pet Shop Boys auf dem Album, an dem es nichts auszusetzen gibt, im Nachhinein aber wie bei Tainted Love von Soft Cell, von den Radiostationen bereits totgespielt wurde und ich somit diesen Song nicht mehr hören kann.

Fazit

Acutally ist ein gelungener Nachfolger zum Debutalbum Please, der mit mindestens genausovielen Hits aufwarten kann. Vor allem das Dusty Springfield Duett „What Have I Done To Deserve This“ weiß zu gefallen. „It’s A Sin“ mag als Titel gut sein, doch ich persönlich kann ihn einfach aus den genannten Gründen einfach nicht mehr hören. Ansonsten ist auch das zweite Pet Shop Album rundum gelungen.

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