Petite promenade littéraire

Autorenwertung
  • Lesbarkeit
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  • Nutzen
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  • Aufmachung
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  • Systematik
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  • Übersetzungsqualität
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  • Gesamt
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Rezension von: Christopher | Rezensionsdatum:

– Haben alle ihre Wanderstiefel an

Wer kennt es nicht: gelernt, gekonnt, vergessen. So laufen die meisten Sprachkurse ab. Nachdem Vokabeln gelernt wurden, Dialoge ausgearbeitet wurden usf bleibt meist von der erlernten Sprache nichts mehr übrig und alles rostet immer mehr ein. Gerade um diesen Verfallsprozess zu durchbrechen fand ich mich in der Buchhandlung meines Vertrauens wieder und blickte zunächst auf eine Lehrbuchfront. Doch dazwischen fand sich eine Reihe „“. Es stellte sich so da, dass auf der einen Seite die französischen Originale zu lesen sind und bei Übersetzungsschwierigkeiten auf der anderen Seite die entsprechenden deutschen Pendants stehen. Ideal scheinbar um seine Sprachkenntnisse mit französischen Klassikern am zündeln zu halten.

Aufbau

Soweit so gut, denn selbst wenn man der Sprache mächtig zu sein scheint kann man nicht alles wissen und dann kann es nur hilfreich sein, dass diese kleine Gedächtnisstütze einem hilfreich zur Seite steht. Man muss natürlich dabei aufpassen nicht in die ständige Spick-Variante zu verfallen, so dass man nur liest und keine Eigenleistung mit reinbringt. Das viel mir manchmal etwas schwierig aber grundsätzlich ist der Aufbau des Buches sehr zu Empfehlen.

Inhalt

La Fontaine, Molière, La Bruyère, , , Balzac, Hugo und viele andere finden sich in diesem kleinen Werk mit Exzerpten wieder. Die längsten Passagen umfassen 2 Seiten (respektive 4, wenn man die Übersetzung mit reinrechnet). Also kann der geneigte Leser kurz und knapp Auszüge der Hauptwerke der Autoren nachlesen, in den Originalsprachen. Die Knappheit empfand ich aber zusehens als etwas schwierig, da man leider nicht so viel innere Schlüssigkeit in den Exzerpten finden konnte. Das heißt, dass man immer wieder in die Inhalte geworfen wird ohne wirklich zu verstehen. Das hat dann zwei Folgen: erstens Lesedynamik aber zweitens relative Unkenntnis über die eigentlichen Werke. Hier wäre es wahrscheinlich von Vorteil, wenn man kurze Inhaltszusammenfassungen oder einen Kapitelüberblick voranstellen würde, um mehr aus dem gelesenen herausfiltern zu können.

Fazit

Alles in allem ein guter Anfang und Übung um die Sprache weiter zu festigen, vielleicht sogar zu erweitern aber eben auch nicht mehr. Wer wirklich an den Werken als solche interessiert ist sollte sich womöglich die Einzelwerke zulegen. Etwas negativ empfand ich auch die Übersetzungen, da ich manchmal das Gefühl hatte, dass die gewählten deutschen Worte den Sinn und den Charakter etwas ausgeblendet haben, wodurch viel Charme des geschriebenen verloren ging. Trotz der Kritik denke ich, dass die Intention des Buches gut umgesetzt wurde, so dass man einerseits seine Kenntnisse festigen kann aber auch in die französische Lesekultur einen Einblick bekommt.

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