Ruhr Museum Essen

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Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

Regine Jost / Christiane Borgelt: Ruhr Museum Essen

Der Neue Architekturführer Nr. 157 trägt den Titel „Ruhr Museum Essen“  und erschien im Jahre 2010 im Stadtwandel Verlag Daniel Fuhrtrop Berlin. Regina Jost und Christian Borgelt sind die Autorinnen.

Architekturführer sind nicht gerade der ideale Begleiter für unterwegs, wie der Verlag berichtet. Sie sind oft genug großformativ, umfangreich und schwer an Gewicht. „Die Neuen Architekturführer“ haben da einen anderen Ansatz. Die einzelnen Bände sollen in eine Jackentasch hineinpassen und so unterwegs, zu Hause und im Büro immer griffbereit sein können.

Der vorliegende Band stellt das neue Ruhr Museum vor, das als Nachfolgeeinrichtung des früheren Ruhrlandmuseums auf dem Gelände des Weltkulturerbes Zeche Zollverein in der Ruhrgebietsstadt Essen untergebracht ist.

Viele großformatige, teilweise sogar ganzseitige Farbfotos illustrieren die Texte. Brigida Gonzales steuerte die Aufnahmen bei.

Ein Wort zum Verlag

Nach eigenen Angaben erscheinen die mit Abstand meisten Publikationen des Verlages in der Reihe Die Neuen Architekturführer. Es gibt schon über 150 Bänden, die Sehenswürdigkeiten aus 40 Orten beschreiben. Nach Angaben des Verlages gehören Klassikern wie das Museum Ludwig Köln und spektakuläre Bauten wie das Jüdische Museum Berlin dazu.

Besondere Aufmerksamkeit widmet der Verlag nach eigenen Worten der Zeit der DDR, da man als Berliner Verlag „an allen Ecken auf Geschichte stoße“. Hier gibt es auch die Reihe Gedenkorte, etwa zum Haus der Wannsee-Konferenz oder zur Gedenkstätte Bergen-Belsen.

Als neue dritte Reihe publiziert der Verlag unter dem Stichwort Stadtwandel seit 2010 über die Stadt im Wandel – Stadtwandel in Zeiten des Klimawandels. Er berichet über „energieeffiziente Neubauten ebenso wie den Umbau von Stadtvierteln“, wie er es selbst beschreibt.

Eine Besprechung des Heftes

Das Heft konzentriert sich vorrangig auf die Archiketur des Museumsgebäudes. Anhand eines Rundganges durch die Ausstellung wird gezeigt, wo welche Akzente gesetzt wurden, als die Kohlewäsche in ein öffentlich zugängliches Gebäude hergerichtet wurde. Die eigentliche Ausstellung spielt dabei nur ein Thema am Rande. Das ist zwar bei der inhaltlichen Ausrichtung nicht weiter verwunderlich, aber auch irgendwie bedauerlich. Als Leser hätte ich schon gerne gewußt, was ich zu sehen bekomme. Industriegeschichte? Stadt- und Regionalgeschichte? Kunst und Kultur? Naturkunde? Da ich das Museum aus eigener Anschauung kenne, kann ich diese Fragen zwar alle mit einem „Ja!“ beantworten. Aus dem Heft geht das aber nicht hervor. Da wären mir vier oder acht Seiten Lesestoff mit den entsprechenden Informationen schon lieb gewesen. Aber egal. Wer sich für die eigentliche Ausstellung interessiert, der sei an die weiterführende Literatur verwiesen.

Ein Fazit

Dank seines kleinformatigen und dünnen Umfanges liegt hier zwar nicht unbedingt das klassische Buch für das heimische Bücherregal oder gar den Bücherschrank vor. Wer sich aber für Architektur oder regionalkundliche Themen des Ruhrgebietes interessiert, der wird hier bestimmt eine gute Einführung in das Thema in den Händen halten.

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