Schäfers Tod

Autorenwertung
  • Spannung
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  • Charaktere
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  • Story
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  • Lesbarkeit
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  • Authentizität
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  • Gesamt
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Schäfers Tod

Frank Faber. Oertel & Spörer 2008, Taschenbuch, 175 Seiten, € 9,95

Rezension von: amidala | Rezensionsdatum:

Schäfers Tod von

Die ziemlich chaotische Emilie Berta Lämmle führt als Zugezogene ein Gästehaus in Bremelau und arbeitet seit Kurzem als Profilerin für die Kriminalpolizei in Reutlingen. Der Kriminalhauptkommissar ist von dieser Unterstützung wenig angetan und fühlt sich in seiner Ermittlungsarbeit durch dieses neumodische Zeug eher gestört als unterstützt. Aber als ein Mann tot aufgefunden wird, bleibt ihm nichts anderes übrig, als Emilie Lämmle anzurufen. Der Tote ist nämlich auf besondere Weise arrangiert worden, was einen für Kommissar Grießinger einfachen Mord ausschließt. Hier wurde nicht nur jemand ermordet, sondern es scheinen auch noch einige Rituale eingehalten worden zu sein, mit denen Kommissar Grießinger nichts anfangen kann.

Am Tatort trifft sie auf eine alte Liebe, einen toten Schäfer und einen verletzten Hund und versucht die seltsame Symbolik der Steine und Zweige zu deuten um ein Täterprofil erstellen zu können. Der Kommissar ist mir seinen Ermittlungen viel geradliniger. Der erste Verdächtige ist in kürzester Zeit ausgemacht, vorgeladen und verhört. Für Grießinger ist das Motiv klar und er ist sich seiner Sache sehr sicher, bis Emilie neue Tatsachen aufdeckt, die Grießingers Vorwurf gegen seinen Verdächtigen umwerfen, wofür er ihr nicht gerade dankbar ist. Aber da Grießinger nicht aus seinen gewohnten Bahnen ausscheren will, meldet er seinen zweiten Verdächtigen auch gleich der Staatsanwaltschaft.

Natürlich kommt dann alles doch ganz anders und Emilie Lämmle findet durch ihre modernen Recherchen die Lösung. Aber anstatt diese mit dem Kommissar zu teilen, macht sie sich ganz alleine auf den Weg um einen Mörder zu überführen.

Fazit

Das Buch lässt sich wunderbar leicht lesen und eignet sich hervorragend als Entspannungslektüre. Die Charaktere finde ich sehr authentisch, die chaotische Neigschmeckte (wie hier Zugezogene genannt werden), die ihr Gästehaus gegen die Überzeugung der Anwohner leitet und der alteingesessene Kommissar, der seine festen Rituale und Regeln für den gesamten Tagesablauf hat, und wehe jemand wagt es ihn auch nur  bei einer seiner häufigen Vesperpausen zu stören. 

 Der Autor hat die Umgebung und die Landschaft mit seinen Bewohnern für meinen Geschmack wirklich treffend beschrieben. Es war ein echtes Vergnügen über bekanntes Gebiet zu lesen. Mir hat nur nicht gefallen, dass ich schon ziemlich schnell wusste wer die Tat begangen hat.

Außerdem fand ich es ziemlich seltsam, dass Frau Lämmle alle Erkenntnisse für über den wirklichen Täter verschweigt und sie sich ganz alleine auf den Weg macht diesen zu überführen ist doch sehr gewagt, schließlich hat derjenige schon einen Mord begangen. Trotzdem war das Buch unterhaltsam, wobei ich Krimis eigentlich nicht gerne lese. Die meisten sind mir zu leicht zu durchschauen.

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