Sparks – Terminal Jive

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Terminal Jive

Sparks. Repertoire (Repertoire Sales & Distribution) 2005, Audio CD, € 12,21

Rezension von: Zaiman | Rezensionsdatum:

– Terminal Jive

  1. When I’m With You
  2. Just Because You Love Me
  3. Rock ’n Roll People In A Disco World
  4. When I’m With You (Instumental)
  5. Yound Girls
  6. Noisy Boys
  7. Stereo
  8. The Greatest Show On Earth

Terminal Jive, das Album

Nach dem phänomenalen No. 1 In Heaven veröffentlichten die Sparks kaum ein Jahr später ihr nächstes Album Terminal Jive. Im direkten Vergleich zum Vorgänger ist Terminal Jive nicht mehr so minimalistisch, sondern klingt mehr nach typischem, amerikanischem Pop. Zeichnete sich das letzte Album noch durch einen hohen Grad an Extravaganz aus, hat man hier das Gefühl, dass die Sparks auf Nummer sicher gehen wollten und sparten soundtechnische Experimente weitgehend aus.

Auf Terminal Jive herrschen zwar immer noch elektronische Klänge vor, doch sind diese nicht mehr so alleinstehend als noch auf No. 1 In Heaven, vielmehr werden sie hier von einer Vielzahl echter Instrumente wie Schlagzeug oder auch Gitarre begleitet. Die Songs sind sehr eingängig und vor allem eines, zugänglich, sodass viele Songs etwas wohlgefällig rüberkommen. Warum das Album nicht so recht zünden will hat mehrere Gründe. Zum einen sind die einzelnen Titel viel zu simpel gestrickt und gerade beim Chorsu fangen Titel wie „When I’m With You“ oder „Rock ’n Roll People“ leider sehr schnell an zu nerven“. Dass das süßliche „When I’m With You“ hier auch gleich noch in zwei Versionen vorlieg und so schnell wiederholt wird, nervt wirklich. Da hättem an lieber noch einen anderen Song mit auf’s Album packen können oder aber die zweite Version ans Ende des Albums packen müssen, so nervt es einfach nur.

„Young Girls“ lässt nochmal den 70er Rock der Band aufleben, hier bleiben die elektronischen Klänge weitgehend im Hintergrund, der Track überzeugt durch Russels hohe Gesangspassagen, die anfangs vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig erscheinen mögen, aber nach und nach doch ganz gut zum Titel passen und ihm das gewisse Etwas geben.

„Noise Boys“ ist ein anderer gelungener Song des Albums, auch wenn die Synthieeffekte zu Beginn etwas ungelenk wirken, ist es vor allem der Refrain, der das Ruder nochmal umreißen kann.

„Stereo“ is ein angenehmer Popsong mit Gitarre und Synthiespielereien, der zwar sehr einfach gestrickt ist, aber dennoch zu den besseren Songs des Albums gehört.

„The Greates Show On Earth“ gefällt mir persönlich nicht so gut, dafür ist mir das Stück zu eintönig geraten, es klingt leider sehr stark nach Village People. Kein guter Abgang für das Album, das Lied kratzt irgendwo an der Oberfläche ohne wirklich etwas bewegen zu können.

Fazit

Terminal Jive ist leider ein schwacher Nachfolger zum genialen No. 1 In Heaven. Das Album klingt über weite Strecken einfach zu wohlgefällig, es besitzt fast kein eigenes Profil. Darum empfehle ich es nur Hardcore Sparks-Fans.

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