Sparks – Whomp That Sucker

Autorenwertung
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  • Songtexte
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  • Melodie
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  • Gesamt
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Rezension von: Zaiman | Rezensionsdatum:

– Whomp That Sucker

  1. Tips For Teens
  2. Funny Face
  3. Where’s My Girl
  4. Upstairs
  5. I Married A Martian
  6. The Willys
  7. Don’t Shoot Me
  8. Suzie Safety
  9. That’s Not Nastassia
  10. Wacky Women

Whomp That Sucker, das Album

Das letze Album Terminal Jive war ja leider eher eine durchwachsene Angelegenheit, vom Ideenreichtum der anderen Alben keine Spur. Ganz anders jetzt auf Whomp That Sucker, hier klingen die Sparks wieder sehr frisch und mutig.

Auf Whomp That Sucker hat man sich mehr noch wie der Vorgänger vom synthetischen Klang entfernt und gibt sich besonders rockbetont, wobei auch hier die elektronischen Spielereien Ron Maels nicht fehlen, nur sind sie subtiler eingesetzt.Auch produktionstechnisch schaltete man einige Gänge zurück, oftmals kommen geade die synthethischen Sounds äußerst dünn aus den Boxen, als hätte man bewusst das ganze etwas primitiv klingen lassen wollen, was durchaus zum Konzept des Albums passt. Die einzelnen Titel passen sehr gut zueinander und variieren stilistisch recht oft ohne dabei wie Fremdkörper zu wirken.

„Tips For Teens“ und „Upstairs“ sind sehr eingängige Sparkssongs, die vor Humor nur so schäumen, bei den Sparks muss man eben auch die Texte lesen, sonst verpasst man sehr viel. Der spaßige Humor ist ja auch eine der Hauptmarkenzeichen der Sparks, mir fällt auf die schnelle keine andere Band, die so gekonnt lustige Texte mit guter Musik verbinden kann.

„Where’s My Girl“ nervt mich persönlich ein wenig, hier wird der eintönige Refrain doch etwas zu oft wiederholt, sodass ich regelmäßig die Skiptaste betätige.

Der Song „Suzie Safety“ ist vielleicht der schönste auf dem Album, er klingt so völlig anders als die übrigen Stücke. Ist die Stimmung der meisten Lieder eher fröhlich, klingt das Stück auf irgendeine rätselhafte Weise recht traurig. Auch musikalisch erinnert „Suzie Safety“ vor allem an die Sparks der mitte 70er. Fast nur von Gitarre und Schlagzeug getragen, singt Russel hier im wunderschönen Falsett.

Auch das letzte Stück „Wacky Woman“ überrascht mit seinem superschnellen Tempo, ich würde sogar so weit gehen und es mit der Musik der britischen Post Punk-Band The Fall zu vergleichen. Jedenfalls haben wir hier eine sehr ähnliche Struktur.

Fazit

Auf Whomp This Sucker bekommen wir wieder die durchgeknallte Seite der Sparks zu Gesicht, war der Vorgänger noch zahm und anbiedernd, feuern die Sparks auf dieser Platte ein wahres Feuerwerk an guten Ideen ab. Die Gitarre ist wieder eine Spur weiter im Vordergrund und bei Titeln wie dem wunderbaren „Suzie Safety“ muss man unweigerlich an die 70er Sparks denken. Für Freunde unkonventioneller Popmusik sehr zu empfehlen.

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