Beyond

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Vocals
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

DIE RÜCKKEHR DER SPAß-METALLER!

Die Band:

Seit nunmehr 16 Jahren ist die deutsche Band Freedom Call um Sänger und Gitarrist Chris Bay in der Metal-Szene aktiv und hat in dieser Zeit einen eigenen Musikstil kreiert, der sich am besten als Gute-Laune-Power-Schlager-Metal bezeichnen lässt. Eingängige Melodien, ein überaus keyboardlastiger Sound und zahlreiche ohohoh-Chöre sind feste Bestandteile vieler Freedom Call Songs. Sieben Studio- und zwei Livealben sowie eine unheimlich gute Livepräsenz sind die bisherige Ausbeute einer Band, deren Anhänger sie abgöttisch lieben und die von der anderen Seite ebenso intensiv gehasst werden.

Das Album:

Nach dem letzten Album „“, dass für viele Hörer ein paar Fremdschämmomente beinhaltete, besinnen sich Chris Bay und seine Mannen wieder auf ihre Wurzeln. Die 14 Songs von „Beyond“ kehren vielfach zu den Anfängen der Band zurück und sind stark vom Power Metal früherer Alben wie „Crystal Empire“ oder „Eternity“ geprägt.

Und so gehen die Franken auch gleich in die Vollen. „Union Of The Strong“, „Knights Of Taragon“ und „Heart Of A Warrior“ zeigen dem Hörer, wo der Power-Metal-Hammer hängt. Die Songs gehen richtig gut los, klingen trotzdem noch unverkennbar nach Freedom Call und machen einfach gute Laune.

Mit dem fast achtminütigen bombastischen Titelsong „Beyond“ unterstreicht die Band auch ihre kompositorischen Fähigkeiten. Der Song ist mit das Beste, was die Franken bisher im Studio produziert haben. Ein Titel mit Ewigkeitspotential. An anderen Stellen gibt es große Anleihen beim Power Metal Flaggschiff Avantasia. Titel wie „Edge Of The Ocean“ oder „Paladin“ klingen, als kommen sie direkt von der Metal Opera.

Natürlich wollen und sollen Freedom Call auch experimentieren. „Dance Of The Devil“ hat afrikanische Anleihen und „Beyond Eternit“ experimentiert mit irischen Klängen und macht aus der Schlussnummer noch ein weiteres Highlight. Diese Experimente sind diesmal auch durch die Bank gut gelungen, so dass sich der Sound von Freedom Call recht abwechslungsreich darstellt.

Trackliste:

01 – Union Of The Strong

02 – Knights Of Taragon

03 – Heart Of A Warrior

04 – Come On Home

05 – Beyond

06 – Among The Shadows

07 – Edge Of The Ocean

08 – Journey Into Wonderland

09 – Rhythm Of Light

10 – Dance Off The Devil

11 – Paladin

12 – Follow Your Heart

13 – Colours Of Freedom

14 – Beyond Eternity

 

Fazit:

„Beyond“ ist ein richtig gutes Power Metal Album geworden. Wer den Sound der Spaßmetaller von Freedom Call bisher mochte, wird von diesem Werk restlos begeistert sein. Doch auch Hörer, denen die letzten Album nicht gefallen haben, dürfen gerne wieder reinhören. Poppige Momente sind hier nicht vorhanden. Dafür gibt es sehr soliden und melodiösen Metal mit einem Sänger in guter Form. Somit ist „Beyond“ eine mehr als runde Sache.

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