Crush (Gier)

Autorenwertung
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Crush - Gier

Christoph Göhler (Übersetzer). Blanvalet Taschenbuch Verlag 2007, Taschenbuch, 448 Seiten, € 4,99

Rezension von: Kokoro | Rezensionsdatum:

Crush (Gier) von

Rennie Newton arbeitet als Chirurgin in einem Krankenhaus und wurde vor kurzem trotz ihrer hervorragenden Qualifikation nicht zur Leiterin der Abteilung befördert. Ihr Kollege Dr. Howell, der stattdessen die Stelle erhalten hat, wird eines Nachts nach einem Notfallanruf ermordet auf dem Krankenhausparkplatz aufgefunden. Rennie gerät unter Verdacht bei der Polizei, zumal sie kurz vorher als Geschworene in einem Prozeß für den Freispruch des Auftragskillers Lozada mit verantwortlich war. Da die Polizei bei ihren Ermittlungen nicht weiterkommt, bittet der leitende Beamte Wesley seinen ehemaligen Kollegen Threadgill um informelle Unterstützung. Dieser hatte sich vom Dienst befreien lassen, nachdem ein Unfall passiert war und er sich ausgelaugt fühlte. Threadgill widersetzt sich zunächst, nimmt dann jedoch an, zum einen, weil es um Lozada, seinen Todfeind geht, zum anderen, weil er Rennie schon vom Foto her faszinierend findet. Er soll Details über ihr Privatleben herausfinden, da sie nach außen hin nur ihren Beruf zu haben scheint – keine Freunde, kein Ausgehen, nichts ist über sie herauszufinden – außer, daß sie sich regelmäßig mit Dr. Howell gefetzt hatte…

Lozada hat mittlerweile Kontakt mit Rennie aufgenommen und stellt ihr nach, da er nach dem Freispruch vermutet, daß Rennie ihr Urteil aus Sympathie für ihn gefällt hatte.

In der Zwischenzeit findet Threadgill Ungeheuerliches über Rennies Vergangenheit heraus – schon einmal war sie in einen Mordfall verwickelt, aber aufgrund ihres jugendlichen Alters und erheblichen Einflusses ihres Vater nicht angeklagt. Aber wie paßt das Bild der herumhurenden jungelichen Rennie mit der heutigen gefühlskalten, ganz auf ihren Beruf fixierten Dr. Newton zusammen? Unpassenderweise fühlt sich Threadgill auch noch zu Rennie hingezogen, die jedoch alles versucht, um ihn abzuwehren, auch wenn ihr Körper dagegen spricht.

Plötzlich häufen sich die Unfälle in ihrem Umkreis, und weitere Morde geschehen, die alle irgendwie mit ihr und Lozada zu tun haben. Dieser hat herausgefunden, daß Rennie und Threadgill sich häufig treffen und ist nun furchtbar eifersüchtig und hat es auf beide abgesehen.

Die Lage spitzt sich zu – und doch ist nichts so, wie es scheint!

Fazit

Ein super spannend gemachter Roman, lesenswert von der ersten bis zur letzten Seite mit seinem überraschenden Ende! Hinzu kommt die wie immer hervorragende Übersetzung von Christoph Göhler, der bislang leider wenige Romane von Sandra Brown ins Deutsche übertragen hat – das ohnehin schon gute Original gewinnt dadurch noch mehr! Anders als bei früheren Sandra Brown-Romanen ist der Romantik-Aspekt hier jedoch eher kurz geraten.

Insgesamt ein absolut empfehlenswerter Roman, der in keiner Thriller-Bibliothek fehlen sollte!

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