Dead Space

Autorenwertung
  • Spielspaß
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  • Grafik
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  • Steuerung
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  • Langzeitspaß
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  • Sound
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  • Gesamt
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Rezension von: lomodohido | Rezensionsdatum:

Dead Space

Inhalt
Das Spiel spielt in ferner Zukunft. Man selbst übernimmt die Rolle eines Technikers, der auf einem weit entfernten Raumschiff eine Wartung durchführen soll. Bei dem Raumschiff handelt es sich um ein Planetenzerstörer, der die Überreste des Planeten nach nützlichen Vorkommnissen durchsucht um diese für den Verkauf aufzuarbeiten. Hierbei entpuppt sich die anfängliche Wartungsarbeit als Horrortrip, bei dem fast die ganze Besatzung des Schiffes ausgelöscht wird und sich in Zombies und andere Untote verwandeln.

Zum Spiel
Das Spiel hat schwerpunktmäßig den Charakter eines Shooters, enthält darüber hinaus aber auch einige Rollenspielelemente. Da wären zum einen die Items, mit welchen man seine Waffen verbessern kann und zum anderen die Kameraansicht im 3rd-Person-Modus. Das Spiel ist sehr gut durchdacht, wobei die Grafik aber leider nicht überzeugen kann – so könnten sowohl die Gesichter als auch die Waffen wesentlich detaillierter daherkommen, auch die Physik des Spiels lässt an einigen Stellen zu wünschen übrig.

Außerdem ist zu sagen, dass das Spiel sehr blutig ist. Dead Space zählt zweifelsohne zu den brutalsten Spielen der vergangenen Jahre und beweist dies vor allem mit dem Plasma-Cutter, der es erlaubt einzelne Gliedmaßen von Monstern abzutrennen, die dann nicht wie bei „Doom“ oder „Quake“ verschwinden sondern liegenbleiben. Das Leveldesign ist sehr eintönig, aus diesem Grund wird auch das Spiel selbst schnell eintönig. Man sieht ein Monster, tötet es und geht weiter. Dies ist über das ganze Spiel so, da die Story einen auch nicht dermaßen mitreist, dass sich wirklich etwas Neues ergibt. Dies bleibt auch bis zum Schluss des Spiels so, einzig die Endsequenz lässt einen auf mehr hoffen (was die Fortsetzung „Dead Space 2“ angeht).

Die Level, die bis auf eine Ausnahme alle im Raumschiff spielen sind sehr klein gestaltet. Man hat einen festgelegten Weg und weicht nie von diesem Weg ab. Dadurch kommt das Gefühl auf, dass Raumschiff wäre viel kleiner als es in Wirklichkeit ist. Abgesehen davon bietet das Spiel aber eine willkommene Abwechselung aus Slaughter und Rollenspiel, wobei ganz klar der Actionanteil des Spiels überwiegt. Eine so noch nicht gekannte Art der Spielführung ergibt sich in der Schwerelosigkeit, mit der man im es Spiel immer wieder zu tun bekommt. Hier kommt es vor allem auf das Geschick des Spielers an, auch beim Schweben noch die Monster zu treffen oder sich vorwärts zu bewegen.

Das Spiel bietet eine Vielzahl an Waffen, wobei zu sagen ist, dass es sich alleine mit dem Plasma Cutter gut leben lässt, da dies mit Abstand die beste und präziseste Waffe ist. Das Spiel gewann den „Game Critics Award ’08“ und wird somit von vielen Zeitschriften als das beste Actionspiel des Jahres 2008 angesehen – ob diese Auszeichnung gerechtfertigt ist, ist angesichts der Eintönigkeit des Spiels jedoch fragwürdig.

Fazit
Wer übermäßig brutale Shooterspiele mag, wird auch „Dead Space“ mögen. Es ist aber bei weitem nicht so tiefgründig wie etwa „F.E.A.R.“ und auch das Leveldesign ist nicht annähernd so gut wie beispielsweise das Leveldesign von „Crysis“.

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