Die Toten die ich rief

Autorenwertung
  • Spannung
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  • Story
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  • Lesbarkeit
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  • Charaktere
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  • Cover
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  • Gesamt
    3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne

Die Toten, die ich rief

Thomas A. Merk (Übersetzer). Rowohlt Polaris 2013, Broschiert, 384 Seiten, € 12,95

Rezension von: amidala | Rezensionsdatum:

Die Toten die ich rief von

Inhalt

Der Schriftsteller Ed Sieveking arbeitet an einem neuen Roman, wofür er nach London gereist ist. Da seine Bücher immer auch von Geistern handeln, wurde Ed von einem Fan, Joe, überredet sein neues Werk in London spielen zu lassen. Die Stadt bietet viele passende Kulissen, in denen sich Geister und Geistererscheinungen gut machen. Was aber niemand weiß ist, dass Ed Sieveking eine geheime Vergangenheit hat, und er dadurch täglich mit seinen persönlichen  Geistern kämpft. Er lässt sich durch London bei Tag und bei Nacht treiben und kommt mit seinem Buch  gut voran, bis er auf einem Fest die schöne Andeanna kennen lernt.

Alles ist anders, als es scheint

Für Ed beginnt eine Zeit voller Hoffen und Bangen, da er zwischen den Nächten, die er mit Andeanna und seiner wachsenden Liebe zu ihr, und den Tagen mit der Arbeit an seinem Buch,bei dem ihm  Joe eine große Hilfe ist, hin und her treibt. Sein neues Leben wird das erste Mal richtig erschüttert, als er erfährt, dass seine Liebe mit einem berüchtigten Gansterboss, genannt der Türke, verheiratet ist. Sollte etwas über ihre Beziehung ans Tageslicht kommen, wäre sein Leben nichts mehr wert. Ed muss aber sehr schnell feststellen, dass er ohne Andeanna nicht leben kann und lässt sich von ihr zu einem irrsinnigen Plan überreden. Denn wenn der Türke nicht mehr lebt, steht den Beiden nichts mehr im Wege. Dadurch trifft Ed die Erkenntnis, dass man seine Vergangenheit nie zurücklassen kann und seine alten Wunden reißen wieder auf.

Fazit

Das Buch lässt sich gut lesen und ist am Anfang auch sehr fesselnd. Ich finde die Szene mit der Geistersichtung zwar ziemlich unnötig, da sie für mich nicht viel mit der Story zu tun hat, außer dem Hinweis, dass es Geister eventuell gibt. Dadurch, dass Joe den einen Geist sieht, aber Ed’s persönliche Geister nicht, finde ich die Szene ziemlich überflüssig. Die Phase, in der Ed und Andeanna sich kennen und lieben lernen ist mir viel zu lang. Andeanna hält ihn an der langen Leine und spielt mit seinen Gefühlen und das ganze zieht sich ewig. Im hinteren Drittel wird es wieder etwas interessanter, und es gibt tatsächlich noch ein paar kleine Überraschungen, die einen für die zähe Mitte des Buches hinwegtrösten. Das Ende ist dann schon nachvollziebar, aber es hätte auch interessanter Enden können. Für mich ist das Buch ganz in Ordnung, ich würde es aber nicht verschenken.

 

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