Dornenherz

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Dornenherz

Jutta Wilke. Coppenrath Verlag 2014, Kindle Edition, 224 Seiten,

Rezension von: amidala | Rezensionsdatum:

Dornenherz von

Inhalt

Anna und ihre Familie müssen den tragischen Tod ihrer Schwester Ruth verarbeiten. Der schreckliche Unfall passierte, als Ruth Anna von einer Party abholen wollte, da sie den Bus verpasst hatte. Die Familie droht daran zu zerbrechen und Anna lebt seitdem mit der Schuld an Ruth‘ s Tod. Hätte sie den Bus nicht verpasst, wäre das nicht passiert. Mittlerweile versucht Anna seit einem Jahr ihren Eltern, und auch Ruth‘ s Freund Leon, die verlorene Tochter und Freundin zu ersetzen. Dabei verliert sie sich immer mehr selbst, ändert ihre Hobbys und Interessen, bricht den Kontakt zu Freundinnen und Klassenkameraden ab, und versinkt in ihrer gewählten Isolation und Kälte. Am Jahrestag des Unfalls schafft Anna es aber nicht mit zum Friedhof zu gehen, da sie glaubt an ihrer inneren Kälte zu ersticken. Ihre Eltern und Leon haben zwar kein Verständnis für sie, akzeptieren aber ihre Entscheidung. Endlich allein besinnt sie sich zum ersten Mal wieder auf ihre alte Leidenschaft und beschließt zu zeichnen.

Ein Geheimnis voll Hoffnung

Anna packt Proviant und Zeichenmaterial und radelt zu einer alten Parkanlage, die früher einmal ein Friedhof war. Da sie am liebsten Naturmotive zeichnet, war sie früher oft dort, und liebt die wohltuende Stille des Ortes. Sie sucht sich einen romantischen Platz, und findet sich schnell wieder in das Zeichnen rein. Dabei merkt sie schnell, wie gut ihr das tut. Plötzlich wird sie von einer Katze abgelenkt, die sie dann auch zeichnen will. Leider bleibt diese nicht lange genug sitzen um das Bild fertig zu stellen. Die Katze läuft zu einem Gebüsch und schaut sich auffordernd um. Anna hat das Gefühl, dass sie hinterher komman soll, ist sich aber erst nicht sicher. Da die Katze beharrlich wartet, folgt Anna ihr  und kämpft sich durch Strauch und Busch, bis sie auf eine ihr unbekannte Lichtung stößt. Vor ihr auf der Lichtung steht ein steinerner Engel, umgeben von einem Meer aus weißen Rosen und die Katze ist verschwunden. Sofort nimmt Anna der Platz gefangen und sie zeichnet den Engel. Anna spürt genau, dass der Engel ein Geheimnis hütet und außerdem sieht er ihrer toten Schwester Ruth ähnlich, oder bildet sie sich das nur ein. Als dann noch ein junger Mann auf der Lichtung erscheint, der diese Lichtung eigentlich für sich beansprucht, ist Anna ziemlich verwirrt. Auf dem Heimweg geht ihr dieser nicht mehr aus dem Kopf und zum ersten Mal seit Ruth‘ s Tod, fühlt sie sich wieder wie sie selbst.

Fazit

Das ist eine schöne, romantische Geschichte mit einem Hauch von Übersinnlichem. Es lässt sich sehr leicht lesen, obwohl ich nicht so gerne in der Ich-Form lese. Mir gefallen die Zwischensequenzen, über die Geschichte der Entstehung des Rosenengels, gut. Die gefühlvoll beschriebenen Erlebnisse, seit Ruth‘ s Tod, nehmen einen mit auf eine romantische Reise voller Liebe. Das Cover finde ich wirklich gelungen. Da gibt es schon den ersten Hinweis auf zwei verschiedene Geschichten, die doch zusammen gehören.

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