Günter Wetzler: Armbrust-Schießen

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Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

: Armbrust-Schießen Sport & Hobby

Das Buch ist im Jahre 1997 im Verlag aus Berlin erschienen. Es ist 126 Seiten dick.

Die Inhaltsangabe

Das vorliegende und hier besprochene Buch ist nach den Worten der Inhaltsangabe auf dem hinteren, schwarzen und mit zwei Schwarzweißfotographien versehenen Buchdeckel ein „Standardwerke über das moderne Armbrustschießen“. Es beschreibt die verschiedenen Armbrusttypen. Das Buch erklärt die sichere Benutzung der Armbrust in der Freizeit und beim Sport.

Der Inhaltsangabe zufolge möchte das Buch Einsteigern, Hobbysportlern und Leistungsschützen gleichermaßen viele nützliche Tipps für die Neuanschaffung, aber auch die Pflege der Ausrüstung, das Einschießen und die Wettkampfmöglichkeiten bieten.

Über den Verlag

Der Weinmann-Verlag ist in Berlin ansässig. Er gibt nach eigenen Angaben seit über 50 Jahren sportbezogene Fachliteratur heraus. Diese Bücher wenden sich nach Verlagsangaben an Übungsleiter wie aktive Spieler gleichermaßen. Anfängern soll beim Training geholfen werden. Schon erfahrene Spieler sollen neue Impulse erhalten. Dies soll in Form von zuverlässigen, verständlichen Trainingsanleitungen geschehen. Die Bücher sollen also sportbezogene Ratgeber sein.

Über den Autoren

Wetzler ist ein Diplom-Ingenieur. Weiter Angaben sind nicht über ihn im Buch enthalten. Es ist also nicht ersichtlich, wie er mit dem Sport verbunden ist, beispielsweise als aktiver Sportler, Übungsleiter oder Verbandsfunktionär.

Über das Buch

Soweit zur Theorie. Doch wie sieht die Praxis aus? In dieser Hinsicht ist das Buch schon ein wenig merkwürdig. Hier steht eindeutig das Sportgerät, also die Armbrust, im Vordergrund. Ihre Materialeigenschaften, ihre Bedienung, ihre Pflege – all das sind die Themen, die hier angesprochen werden. Das Buch hat dabei schon eindeutigen Werbecharakter. Seitenweise werden hier nämlich Armbrüste anhand ihrer technischen Daten und eines dazugehörigen Schwarzweißtotos (!) vorgestellt. Wenn dies nicht Verkaufsförderung ist, was denn bitteschön dann?

Wieso hier ausgerechnet Schwarzweißfotos benutzt werden, ist mir unverständlich. Drucktechnisch wäre es wohl möglich gewesen, hier auch Farbfotos zu nutzen. An dieser Stelle sei ein Wort zum verwendeten Papier erlaubt. Es ist dieses glänzende Papier, wie es oft in den Werbebroschüren der `60er und `70er Jahre verwendet wurde. Die Publikation macht so einen antiquierten Eindruck.

Welchen Sinn macht es, ein Buch mit so offensichtlich tagesaktuellen Bezügen herauszugeben? Gibt es die hier erwähnten Armbrüste überhaupt noch? Hat sich das Sportmaterial nicht inzwischen weiterentwickelt, so daß es neue, modernere Produkte auf dem Markt gibt?

Als Leser hätte ich mir etwas anderes gewünscht, nämlich, daß der Mensch deutlicher im Vordergrund steht. Gibt es Aufwärm- und Konzentrationstechniken? Wie erreicht man die optimale Schußhaltung? Allein dies sind schon Fragen, auf die bei künftigen Auflagen genauer eingegangen werden sollte. Die Alternative würde darin bestehen, dem Leser von vornherein zu sagen, daß hier die Sportwaffen vorgestellt und besprochen werden, also im Grunde Werbung vorliegt.

Das Fazit

Es gibt nicht viel Literatur über Armbrustschießen, zumindest nicht in öffentlichen Büchereien. Da sollten Verlag und Autor schon darauf achten, welche Informationen wie dargeboten werden.

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