J. F. Burke: Mit Piano und Pistole

Autorenwertung
  • Lesbarkeit
    ein Buchein Buchein Buchein Buchhalbes Buch
  • Charaktere
    ein Buchein Buchein Buchein Buchkein Buch
  • Geschichte
    ein Buchein Buchein Buchhalbes Buchkein Buch
  • Spannung
    ein Buchein Buchein Buchein Buchkein Buch
  • Gesamt
    4 Sterne4 Sterne4 Sterne4 Sterne4 Sterne
Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

J. F. Burke: Mit Piano und Pistole

Das Buch ist im Jahre 1979 im Verlag, München, erschienen. Es ist 125 Seiten schlank.

Die Inhaltsangabe

Alice tritt als Verwandlungskünstlerin im Nachtschuppen von Joseph Streeter auf. Ein Programmpunkt dabei: Sie macht sich auf der Bühne unsichtbar. Doch eines Abends bleibt sie komplett verschwunden. Streeter ist in sie verknallt und macht sich deshalb auf die Suche nach ihr. Damit gerät er in einen Kriminalfall, in dem es um den Raub von Juwelen geht.

Der Autor

J. F. Burke ist das Pseudonym des englischen Schriftstellers John Burke (1922 – 2011). Er veröffentlichte das Original im Jahre 1978. Da in der Internetenzyklopädie Wikipedia nur eine englischsprachige Beschreibung seines Lebens zu finden ist, scheint er im deutschen Sprachraum nicht sehr bekannt gewesen zu sein.

Die Buchbesprechung

In der Literaturwissenschaft meint der Begriff „whodunit“ einen Kriminalroman, in dem es nur darum geht, zu beschreiben, wie ein Täter gefaßt wird. Das Verbrechen und seine Lösung sind schon am Anfang beschrieben und somit bekannt.

Der vorliegende Krimi ist ein solcher whodunit. Der Autor steigt schon am Anfang ohne jegliches Vorgeplänkel mitten in die Geschichte ein. Der Leser lernt erst im Laufe der Handlung die wichtigen Personen kennen. Die Charaktere werden sehr oberflächlich beschrieben. Dem Autor gelingt es, die Handlung nur an einigen wenigen Schauplätzen spielen zu lassen. Der Plot am Ende überzeugt nur wenig, da das Verbrechen und seine Handlung nur mangelhaft beschrieben wird.

Auch die Liebesgeschichte wird nur oberflächlich beschrieben. Sie behandelt eigentlich nur die Liebe Streeters zu Alice.

Der Kriminalroman erinnert etwas an einen Groschenroman. Die Polizei ist dümmer als erlaubt. Sie ist bei ihrer Arbeit auf die Hilfe eines zwielichtigen Jazzpolizisten, dem eine Nachtbar gehört, angewiesen. Diese Figur ist in der Lage, den Fall binnen kürzester Zeit zu lösen. Es ist deutlich zu sehen, daß die Polizei in Gestalt eines Kommissars deutlich in den Hintergrund tritt. Streeter löst den Fall fast schon im Alleingang. Und das trotz des riesigen Polizeiaufgebots in seinem Nachtclub. Wie realistisch ist das?

Wer nicht zu hohe Ansprüche an einen Krimi stellt, sondern eher Wert auf schnell lesbare Unterhaltung legt, wird hier sicherlich gute, schnell und leicht lesbare Unterhaltung und eine brauchbare Lektüre in den Händen halten, die man an einem verregneten Wochenende durchaus schaffen kann.

Das Fazit

F. J. Burke ist ein unbekannter Autor aus England. Er legt hier einen Kriminalroman vor, der an die amerikanischen Krimi-Groschenromane erinnert. Es ist ein klassischer whodunit, also darauf angelegt, den Täter zu finden, da das Verbrechen bekannt ist.

Wie bewerten Sie dieses Produkt?

Ihre Bewertung
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne
Loading...

Schreiben Sie einen Kommentar