Jannes C. Cramer

Rezension von: Rezension.org | Rezensionsdatum:

Zum heutigen Interview begrüßen wir Jannes C. Cramer und sein Buch „Die Frauenkammer“

Warum wollten Sie Autor werden?
Ehrlich gesagt, war das gar nicht mein Plan 🙂

Wie sind Sie dazu gekommen?
Ich hatte irgendwann Anfang dieses Jahres eine spontane Idee für den ersten Abschnitt eines Krimis und habe ihn aufgeschrieben. Einige Zeit später hatte ich dann Lust weiterzuschreiben und dann hat sich das nach und nach irgendwie zu einem Hobby entwickelt.

War es ein schwerer oder einfacher Weg?
So in der Mitte. Es gab einige Momente, wo die Ideen etwas stockten und zu anderen Zeiten ging es zügig voran. Ich habe mich da aber auch nicht unter Druck gesetzt.

Wie sieht ihre Familie Ihre Lust zum Schreiben?
Einige wissen es noch gar nicht 🙂 aber die, die es wissen, finden es gut.

Welches Genre interessiert Sie am meisten?
Ich finde Krimis schon sehr faszinierend, allerdings bin ich auch ein Freund von guter Science-Fiction.

Was lesen Sie persönlich?
Meine Lieblingsbücher sind von Frank Schätzing. „Der Schwarm“ und „Limit“. Das ist zwar nicht die leichteste Kost, aber durchaus spannend.

Was machen Sie beruflich?
Ich bin Software-Entwickler, in gewisser Weise also auch eine kreative Arbeit.

Wie waren die ersten Bewertungen durch Freunde und Bekannte?
Das Buch ist noch ganz neu, bisher haben es noch nicht so viele Freunde und Bekannte gelesen, aber die, die es gelesen haben, fanden es durchweg gut gelungen und spannend.

Worum geht es in Ihrem Buch?
Ich möchte nicht allzu viel verraten, um keine Spannung vorwegzunehmen, aber im Groben geht es um ein paar Mordfälle, die den Ermittlern Kopfzerbrechen bereiten.

Warum sollte man das Buch unbedingt lesen? Was ist Ihrer Meinung nach das Besondere an diesem Buch?
„Die Frauenkammer“ hat viele Wendungen. Im Grunde kennt der Leser den Mörder schon sehr früh im Buch und trotzdem bleibt es bis zum Schluss spannend.

An wen richtet sich das Buch besonders?
Ich würde sagen, an alle Krimifans, bzw. Fans von spannenden Romanen.

Was motiviert Sie?
Der Spaß am Schreiben. Ich bin kein hauptberuflicher Autor und mache das zum Spaß in der Freizeit. Trotzdem habe ich den Anspruch gut und spannend zu schreiben. Das hinzubekommen ist für mich motivierend.

Woher nehmen Sie Ihre Ideen und wie sind Sie beim Schreiben vorgegangen? (chronologisch, erst Notizen machen etc.)
Aus dem Kopf 😉 Spaß beiseite. Die Ideen kommen mehr spontan als erzwungen. Ich überlege mir einen groben Ablauf der nächsten Seiten im Roman und versuche dann die Ereignisse spannend darzustellen. Es ist durchaus so, dass ein Abschnitt im Buch und sogar das Ende sich mehrfach verändern, bis ich dann damit zufrieden bin. Auch von den ersten Lektoren aus dem Familienkreis gab es immer wieder Anregungen für Verbesserungen.

Kennen Sie Schreibblockaden? Was tun Sie dagegen?
Kenne ich, aber dann schreibe ich einfach erst dann weiter, wenn wieder eine Idee kommt. Ich bin nicht unter Zeitdruck das Buch schnell fertig bekommen zu müssen.

Wie sind Sie auf den Titel gekommen?
Das hat sich aus dem Inhalt ergeben. Er beschreibt einfach treffend, worum es geht und man muss ja auch immer darauf achten, dass es diesen Titel noch nicht gibt.

Haben Sie das Cover selbst gestaltet?
Nein, ich bin kein Grafiker. Die Gestaltung hat eine Designerin für mich übernommen.

Gab es professionelle Hilfe durch Layouter, Lektoren, Verlage, etc?
Das Print-Book wird durch einen Verlag herausgegeben, das E-Book in Eigenregie. Es ist allerdings keiner der klassischen großen Verlage, da die Veröffentlichungschancen hierbei im Grunde minimal sind. Das Layout des Buches habe ich selbst gemacht (Innenseiten, Textsatz), den Umschlag hat wie gesagt eine Designerin übernommen.

Vermarkten Sie Ihr Buch selbst?
Ja, ich versuche über Social-Media-Kontakte Interessenten zu finden und auch über Foren und Seiten wie diese die Aufmerksamkeit auf das Buch zu lenken.

Wie geht es weiter?
Mal schauen. Wenn ich die Lust zum Schreiben habe, kommt vielleicht irgendwann ein zweites Buch. Wer weiß…

Betreiben Sie eine eigene Webseite?
Nicht direkt, ich habe eine facebook-Seite für das Buch erstellt: https://www.facebook.com/diefrauenkammer

Was können Sie anderen, jungen Autoren als Tipp an die Hand geben?
Das Wichtigste ist: Spaß an der Sache haben! Sonst wird das Buch nicht gut, denke ich. Man darf sich auch nicht zu sehr unter Druck setzen, wenn die Ideen mal eine Weile ausbleiben, irgendwann kommen sie von ganz allein.
Was man nicht unterschätzen darf ist der Aufwand, wenn das Buch erst einmal grob fertig ist. Ein Buch voller Schreibfehler o. ä. zu veröffentlichen ist keine gute Idee, es muss eine Menge Arbeit in die Korrekturen und Verbesserungen gesteckt werden. Ein professionelles Lektorat oder Korrektorat ist nicht ganz billig, aber wenn man selbst im Bekanntenkreis keine Personen hat, die sich in der deutschen Sprache gut und sicher bewegen, sollte man überlegen, ob es das nicht wert ist.

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