Liberty Bell – Das Mädchen aus den Wäldern

Autorenwertung
  • Spannung
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  • Story
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  • Lesbarkeit
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  • Charaktere
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  • Dramatik
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  • Gesamt
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Liberty Bell

Johanna Rosen. Arena 2013, Gebundene Ausgabe, 384 Seiten, € 7,00

Rezension von: DieBücherDiebin | Rezensionsdatum:

Liberty Bell – Das Mädchen aus den Wäldern von

Inhalt

In Old Town, einer beharrlichen Kleinstadt ist nie viel los.  Die Jungsbande bestehend aus Ernesto, Jaden, Ronan, Mose, Dara und Salva finden nicht oft ein anderes Gesprächsthema als das Busenwunder von Old Town, Liza Rodriguez oder Dali, den Hund von Salva. Doch dann macht Ronan in den Wäldern um Old Town herum eine außergewöhnliche Entdeckung. Festgehalten auf einem Handyvideo zeigt er seinen Freunden was ihm in den Wäldern begegnet ist: Ein Mädchen, das vollkommen unbekleidet durch den Wald streift. Es hat allen Anschein das es dort lebt. Die Jungs beschliessen kurzerhand das Mädchen aufzusuchen. Es entwickelt sich eine Geschichte, wie sie die Bewohner von Old Town noch nie gehört haben.

Als die Gang den Wald erreicht und tatsächlich das Mädchen wiederfinden, erkennen sie aus sicherer Entfernung das es dort tatsächlich lebt. Eine heruntergekommenen Bruchbude neben einen Berg aus Schutt und Steinen und einer kleinen Biberrattenfarm nennt sie ihr zu Hause. Die Jungen stellen jedoch fest das es keinen Sinn macht sich dem nackten Mädchen anzunähern, da es sofort reißaus nehmen könnte. Sie beschliessen sich zurück zu ziehen und dem Mädchen seinen Frieden lassen. Doch es kommt anders als geplannt.

Als die Gang eines Nachmittags die Abwesendheit ihres Kumpels Jadens bemerkt, ahnen sie nichts Gutes. Es ist bekannt das dessen Cousin Cal Wyluda in der Stadt ist und die Bande weiß, wenn er von der nackten Verrückten im Wald erfuhr, würde das verherrende Folgen für das Mädchen haben. Ernesto beschließt noch einmal in den Wald zu fahren, um zu sehen ob sich der Verdacht, das Jaden und sein Cousin dort ebenfalls hin sind, bestätigt. Und tatsächlich: Als Ernesto in die Hütte des Mädchens kommt, sitzt es in einer Ecke gedrängt, Cal Wyluda mit seiner Handykamera über sie gebeugt und an ihren wenigen Kleidern zerrend, die sie sich seit den letzten Besuch der Jungenbande zugelegt haben muss und Jaden stand daneben, nicht in der Absicht dem Mädchen zu helfen. Daraufhin packte Ernesto die Wut. Doch noch bevor er einschreiten konnte, nutzte das Mädchen seine Chance, stach Cal Wyluda nieder und ergriff die Flucht- und Ernesto hetzte ihr hinterher.

Ernesto schafft es tatsächlich sich dem Mädchen anzunähern. Er erfährt das sie Liberty Bell, also Freiheitsglocke, heißt. Er verbringt zwei Tage und eine Nacht bei ihr. Und dann kommen sie. Die Polizei, die Presse und der Notdienst. Sie alle kommen weil sie die Attraktion aus den Wäldern sehen wollen. Das Mädchen das dort alleine haust.

Ernesto weiß gar nicht wie ihm geschieht. Es hatte sich gerade eine Verbindung zwischen ihm und Liberty Bell aufgebaut und es brauchte nicht mehr als 5 Minuten um diese zu zerstören. Als Liberty Bell versuchte zu fliehen, verletzte sie sich am Kopf. Sie wurde in ein Krankenhaus eingeliefert.

Es beginnt ein Kampf in dem Ernesto gegen die Leute aus dem Krankenhaus, der Polizei und sogar seine eigenen Familie rebelliert. Wo kommt das Mädchen aus den Wäldern her? Wer sind ihre Eltern? Fragen über Fragen die sich aufklären sollen…

Fazit

Ich war echt positiv überrascht von dem Buch. Die Story in der Form hat mir sehr gut gefallen. Man konnte sich sehr gut in Ernestos Lage versetzen, alles war schön geschildert. Was mich etwas gestört hat war, das es leider viel zu viele Stellen im Buch gab, die sich ewig lang gezogen haben. An diesen Stellen hat man dann das Buch einfach weggelegt weil man keine Lust mehr hatte. Aber da die Geschichte in einem geschickten Krimifall ausgeht, macht es die langweiligen Stellen wieder etwas wet.

Im Endeffekt würde ich sagen, eine Geschichte für Leser mit guten Nerven, aber auch für Leser die sich aus langgezogenen Stellen nichts machen 🙂

 

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