Scenes From The Southside

Autorenwertung
  • Sound
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  • Instrumentalisierung
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  • Vocals
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

ZEITLOS GUTE POPMUSIK!

Der Musiker:

Der in Williamsburg geborene Bruce Randall Hornsby wurde 1986 weltweit mit seinem Hit „The Way It Is“ bekannt. In seiner Musik verbindet der Pianist Pop mit Jazz und Bluegrass. Neben seiner Solokarriere ist auch ein gefragter Songschreiber und schrieb Hits für and The News, Don Henley oder Bonnie Riatt. Anfang der 1990er Jahre wurde er kurzzeitig Keyboarder der Kultband Greatful Dead. In den letzten Jahren intensivierte er seine Arbeit mit dem bekannten Bluegrass-Musiker Ricky Skaggs, mit dem er mehrere Alben aufnahm. Besonders für seine instrumentale Musik ist mehrfach für den Grammy nominiert worden.

Das Album:

Zwei Jahre nach seinem Debütalbum „The Way It Is“, das ihn über die Grenzen der Vereinigten Staaten hinaus bekannt machte, legte Bruce Hornsby den Nachfolger vor. Schon die erste Single „The Valley Road“ machte damals deutlich, das dieser Musiker alles andere als ein One-Hit-Wonder ist, auch wenn keiner seiner Songs den Erfolg seines Debüts wieder erreichen sollte. Dafür ist ihm mit „Scenes From The Southside“ ein Album gelungen, das neun Pop-Perlen enthält und das reich an Höhepunkten ist. Allein der Opener „Look Out Any Window“ kann ohne Übertreibung zu den besten Songs der 80er gezählt werden. Selten wurde ein Piano so brillant in der Popmusik eingesetzt, wie hier von Bruce Hornsby. Allein bei diesem Song hat man das Gefühl, das jeder einzelne Ton genau so gespielt werden sollte, wie er zu hören ist.

Wer vom typischen Bruce-Hornsby-Sound nicht genug bekommen kann, wird mit „I Will Walk With You“, „The Old Playground“ und dem abschließenden „Till The Dreaming´s Done“ nochmals bestens bedient. Als weitere Perlen entpuppen sich zwei Songs, die mit einer Spielzeit von jeweils über 7 Minuten jenseits der Mainstreamtauglichkeit liegen: Auf „The Road Not Taken“ zeigt Bruce Hornsby, warum er mit seinen instrumentalen Titeln später noch große Anerkennung bekommen sollte. „The Show Goes On“ ist dann ein Song, der an Komplexibilität und Abwechslungsreichtum kaum zu überbieten und sicher einer absolute Gänsehautballade ist. Der Südstaatenakzent kommt bei „Defenders Of The Flag“ besonders stark zum Ausdruck. Ein Song, der sich auch durchaus auf einem Album von Huey Lewis befinden könnte. Apropos Huey Lewis. Für ihn schrieb Bruce Hornsby den Hit „Jacob´s Ladder“, den er auf diesem Album ebenfalls interpretiert. Und was soll man sagen: Ist die Interpretation von Huey Lewis schon toll, kann sie in der Version ihres Schöpfers in Gänze überzeugen.

Trackliste:

01 – Look Out Any Window

02 – The Valley Road

03 – I Will Walk With You

04 – The Road Not Taken

05 – The Show Goes On

06 – The Old Playground

07 – Defenders Of The Flag

08 – Jacob´s Ladder

09 – Till The Dreaming´s Done

 

Fazit:

In unserer heutigen, schnelllebigen Zeit der immer neuen Superstars ist es schwierig, zeitlos gute Popmusik zu finden. Bruce Hornsby ist ein solcher Musik. Gerade in Deutschland vermutet man, das der Schöpfer von „The Way It Is“ ein One-Hit-Wonder ist. Mitnichten. Es lohnt sich insgesamt, sich mit dem Schaffen von Bruce Hornsby zu beschäftigen. Sein Album „Scenes From The Southside“ ist vielleicht sein bestes, da es in sich geschlossen ist und neun Pop-Country-Jazz-Perlen beinhaltet, die man immer und immer wieder hören kann. Ein Album, das ich auch nach 25 Jahren sehr gerne auflege.

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