The Dark Knight

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Filmkompatibilität
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  • Gesamt
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The Dark Knight

Hans Zimmer (Komponist). Warner Bros. Records (Warner) 2008, Audio CD, € 4,32

Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

HIER KOMMT DIE (FLEDER) MAUS!

Der Musiker:

Der in Frankfurt am Main geborene ist einer der bekanntesten Filmkomponisten der Gegenwart. Seine musikalische Wiege ist sein Elternhaus in Königstein-Falkenstein, wo er das Klavierspiel erlernte. Ende der 70er Jahre zog es ihn nach England, wo er Werbejingles komponiere und im Videoclip zu „Video Killed The Radio Star“ mitwirkte. Zu dieser Zeit lernte er auch den Filmkomponisten Stanley Myers kennen. Durch die Filmmusik zu „Miss Daisy und ihr Chauffeur“ wurde Hollywood auf aufmerksam. Mit den Soundtracks zu „Black Rain“ von und „Backdraft“ von gelang ihm dort der Durchbruch. Seine innovative Mischung aus Orchester- und Syntesizerklängen brachte ihm zahlreiche Folgeaufträge. Bis jetzt wurde Hans Zimmer neunmal für den Oscar und den Grammy sowie zehnmal für den Golden Globe nominiert. Seit 2010 hat er einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame.

Das Album:

Zusammen mit James Newton-Howard bekam Hans Zimmer im Jahr 2005 den Auftrag, den Score für einen neuen -Film zu machen. Regisseur Christopher Noland wollte die Geschichte um den dunklen Ritter neu erzählen und brauchte dafür einen düsteren, atmosphärischen Soundtrack. „ Begins“ wurde ein weltweiter Kinoerfolg, auch dank der Musik von Hans Zimmer. Natürlich war klar, das er auch für den zweiten Teil die musikalische Leitung übernahm.

“ entpuppte sich als erfolgreichster Film der Trilogie und ist noch immer unter den Top Ten der erfolgreichsten Filme aller Zeiten. Neben der packenden Story und den herausragenden Darstellern wie Christian Bale und vor allem der verstorbene Heath Ledger als Joker, ist es auch die Filmmusik von Hans Zimmer, die ihren Teil zum Erfolg beitrug.

Sicher, der Score erinnert ganz stark an „Batman Begins“. Innovative Neuheiten sucht man vergebens. Dafür gibt es aber einen Soundtrack, der perfekt zum Film passt und der auch ohne Film immer wieder angehört werden kann. Allein das neunminütige Eröffnungsstück „Why So Serious?“ ist eine Perle. Das Joker-Thema beginnt mit einer Kakophonie aus Geräuschen, die irgendwo zwischen Staubsauger, Trockenhaube und Feuerwehrsirene anzusiedeln sind, und entwickelt sich zu einer mitreißenden Nummer. Ruhige Momente gibt es bei „Harvey Two-Face“, das mit fantastischen Geigen unterlegt ist. Höhepunkte bleiben aber die schnellen Stücke wie „Like A Dog Chasing Cars“. Am Ende gibt es mit dem sechszehnminütigen „A Dark Knight“ einen Titel, der alles zuvor gehörte noch einmal zusammenfasst und in das Batman-Thema einbettet.

Trackliste:

01 – Why So Serious?

02 – I’m Not A Hero

03 – Harvey Two-Face

04 – Aggressive Expansion

05 – Always A Catch

06 – Blood On My Hands

07 – A Little Push

08 – Like A Dog Chasing Cars

09 – I Am The Batman

10 – And I Thought My Jokes Were Bad

11 – Agent Of Chaos

12 – Introduce A Little Anarcy

13 – Watch The World Burn

14 – A Dark Knight

 

Fazit:

Die Schar der Musiker, die für Batman bereits Musik gemacht haben, kann sich sehen lassen: Danny Elfman, Prince oder Elliot Goldenthal, um nur einige zu nennen. Doch Hans Zimmer hat mit seinem Score das geschafft, was auch mit seinen Filmen gelungen ist: er hat eine bekannte Figur komplett neu erfunden. Die weltweiten Erfolge des Films sowie des Soundtracks sind daher völlig in Ordnung. Der Score zu „The Dark Knight“ kann aber auch außerhalb des Films immer wieder gehört werden.

 

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