The Dark Side Of The Moon

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The Dark Side of the

Pink Floyd. Ohne Bez. (EMI Music Switzerland) 1988, Audio CD, € 14,99

Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

DIE REFERENZ ALLER PINK-FLOYD-ALBEN!

Die Band:

1965 gründeten Syd Barrett (Gesang, Gitarre), Nick Mason (Schlagzeug), Roger Waters (Gesang, Bass), Richard Wright (Keyboard) und Bob Klose (Gitarre) eine Band, deren musikalische Ausrichtung einen unverwechselbaren und völlig neuartigen Stil begründeten: . Sid Barrett prägte den psychedelischen Sound der Band, der auf dem ersten Album „The Piper At The Gates Of Dawn“ zu hören war. Kurz danach stieg Gitarrist David Gilmour ein, der Sid Barrett anfangs nur unterstützen sollte, ihn aber 1968 ganz aus der Band verdrängte. 1970 erreichten mit „Atom Heart Mother“ erstmals Platz 1 der Albumcharts in Großbritannien. Einflüsse aus Rock, Blues, Jazz, Klassik und neueren Sounds prägen die Musik von . 1980 veröffentlichen sie das Konzeptalbum „The Wall“ auf dem der schwelende Streit zwischen Roger Waters und David Gilmour seinen Höhepunkt erreicht. Ein letztes Mal können sich die beiden arrangieren. Während Roger Waters danach eigene Wege geht, übernimmt David Gilmour endgültig das Zepter bei . Während die Verkaufszahlen der Ära Gilmour stimmen, können sich Kritiker mit Alben wie „A Momentary Lapse Of Reason“ oder „The Divison Bell“ nicht wirklich anfreunden. Bis heute haben rund 300 Millionen Alben verkauft, zählen zu den einflussreichsten Rockbands aller Zeiten und wurden 1996 in die Rock And Roll Hall Of Fame aufgenommen.

Das Album:

Am 24.März 1973 veröffentlichen Pink Floyd ein Album, das zu einem Meilenstein der modernen Musik werden sollte. Über 50 Millionen Exemplare gehen von „The Dark Side Of The Moon“ über die Ladentische und sorgen dafür, dass dieses Album nach Michael Jacksons „Thriller“ das zweiterfolgreichste Album der Musikgeschichte ist.

Auch bei diesem Album handelt es sich um ein Konzeptalbum, das sich mit der Frage beschäftigt, was sensible Menschen in den Wahnsinn treiben kann. Der Titel leitet sich von Mark Twain ab, nach dessen Meinung jeder Mensch ein Mond sei, der eine dunkle Seite habe, die er niemanden zeige.

„The Dark Side Of The Moon“ ist dabei mehr als ein Rockalbum.  Mit „Time“ und vor allem „Money“ aus der Feder von Roger Waters, enthält das Album zwei Songs, die fast jeder Musikfan kennt. Doch auch alle anderen Musiker haben sich am Songwriting beteiligt. Nick Mason, David Gilmour und Richard Wright sind zum Beispiel für „Speak To Me“ und „Breathe“ verantwortlich, die man durchaus als Klangcollagen bezeichnen kann. Pochende Herzen, Registrierkassengeräusche, Kommentare – unterlegt mit einem musikalischen Teppich wie ihn nur Pink Floyd liefern können. In dem Song „On The Run“ bringt die Band ihre Flugangst zum Ausdruck.

Das Album wurde in den Londoner Abbey Road Studios aufgenommen und von einem jungen Tontechniker begleitet, der später noch als Musiker auf sich aufmerksam machen sollte: Allan Parsons. Ihm ist es auch zuzuschreiben, dass die beiden Singles „Time“ und „Money“ mit Sequenzen wie schellenden Weckern oder dem Klingen einer Registrierkasse ausgestattet wurden. Als Gastmusiker sind Dick Parry und vor allem Clare Torry dabei, deren Gesang bei „The Great Gig In The Sky“ eine absolute Gänsehaut erzeugt.

Lange Zeit galt „The Dark Side Of The Moon“ als Referenzalbum aller HiFi-Enthusiasten. Die nahezu perfekte Produktion und der glasklare Sound sind für damalige Verhältnisse bahnbrechend und auch heute noch ein Genuss. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass das Album bis heute einen unglaublichen Rekord hält: Ganze 773 Wochen (fast 15 Jahre!) stand es ununterbrochen in den Top 200 der amerikanischen Billlboard-Charts.

Trackliste:

01 – Speak To Me / Breathe

02 – On The Run

03 – Time

04 – The Great Gig In The Sky

05 – Money

06 – Us And Them

07 – Any Colour You Like

08 – Brain Damage

09 – Eclipse

 

Fazit:

„The Dark Side Of The Moon“ ist ohne jeden Zweifel ein Album, dass man auf sich wirken lassen muss. Wer nur die radiotauglichen Songs von Pink Floyd kennt, wird zunächst ein wenig verwirrt sein. Doch je öfter man sich auf die Reise in die dunkle Seite des Menschen begibt, desto mehr wird man die Brillanz und das grandiose Schaffen der Band erkennen. Hier liegt ein Meilenstein der Musikgeschichte vor, der auch nach vierzig Jahren nichts von seiner Faszination verloren hat und der vor allem auf der heimischen Stereoanlage bei voller Lautstärke seine ganze Kraft entfalten kann.

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