The Land Of New Hope

Autorenwertung
  • Sound
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  • Instrumentalisierung
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  • Vocals
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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The Land of New Hope

Timo Tolkki'S Avalon. Frontiers Records S.R.l. (Soulfood) 2013, Audio CD, € 5,96

Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

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Der Musiker:

Der finnische Gitarrist und Songwriter Timo Tolkki war Gründer und Songwriter der Band , die er im Jahr 2005 verließ. Als Gastmusiker war er auf „Vain Glory Opera“ von Edguy und vor allem auf den ersten beiden Avantasia-Alben „The Metal Opera Part 1 und 2“ zu hören. Neben seiner Arbeit als Produzent (u.a. für Amorphis) hatte er in den letzten Jahren vor allem mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen.

Das Album:

Im Sommer 2012 holte Serafino Perugino, der Präsident der Plattenfirma Frontier Records den finnischen Ausnahmemusiker aus der Versenkung zurück. Er bezog sich auf einen Plan, den er mit Timo Tolkki schon vor Jahren diskutiert hatte: Eine Metal Oper im Stile von Avantsaia, die den symphonischen Stil seiner Band Stratovarius beinhalten sollte. Gesagt, getan. Der finnische Musiker begann mit dem Songschreiben und holte sich eine illustre Schar von Gastmusikern ins Studio.

Jetzt liegt mit „The Land of New Hope“ das Ergebnis vor. Erzählt wird eine Geschichte, die im Jahr 2055 angesiedelt ist. Alle Kommunikationswege sind abgeschafft und eine kleine Gruppe macht sich auf die Suche nach dem Land Of New Hope. So ist ein Album entstanden, das sich wirklich sehen und vor allem hören lassen kann. Schon der Opener „Avalance Anthem“ macht deutlich, was den Hörer erwartet: Perfekter Melodic Metal mit satten Keyboardpassagen und einem Sound, der eine Spur weicher ist, als der des großen Projekts von .

Dabei hat sich Timo Tolkki wirklich exzellente Musiker ins Studio geholt und sich dabei auch beim Avantasia-Cast bedient. An den Keyboards sind Jens Johansson, Derek Sherinan und Mikko Härkin zu hören, die Drums werden von Alex Holzwarth bearbeitet. Vor allem auf der Sangeslinie sind Timo Tolkki mehrere Volltreffer gelungen: Rob Rock von und Russel Allen von Symphony X sind ebenso zu hören wie Tony Kakko von Sonata Arctica oder Sharon Den Adel von Within Temptation. Es sind aber zwei Stimmen, die den Sound dieses Albums prägen: Elize Ryd und . Die Frontrau von Amaranthe singt fast alle weiblichen Hauptparts und ist sicher die Entdeckung des Albums. Und über braucht man eigentlich kein Wort zu verlieren. Wieder bewahrheitet sich die Tatsache, das die deutsche Metalstimme wirklich jede Produktion veredelt.

Und so ist es auch schwer, einzelne Titel herauszuheben, da das Album als Gesamtkunstwerk absolut funktioniert. Die Kompositionen von Timo Tolkki sind überaus abwechslungsreich. Gerade Songs wie „A World Without Us“ oder „In The Name Of The Rose“ sind wirklich großes Metalkino. Höhepunkte sind zwei Titel, die von Michael Kiske nahezu zelebriert werden: „We Will Find A Way“ und „The Land Of New Hope“ sind so gut, das sie fast seine Auftritte auf dem aktuellen Avantasia-Album „The Mystery Of Time“ in den Schatten stellen.

Trackliste:

01 – Avalanche Anthem

02 – A World Without Us

03 – Enshrined In The Memory

04 – In The Name Of The Rose

05 – We Will Find A Way

06 – Shine

07 – The Magic Of The Night

08 – To The Edge Of The World

09 – I´ll Sing You Home

10 – The Land Of New Hope

 

Fazit:

„The Land Of New Hope“ ist sicher einer der großen Überraschungen dieses Frühjahrs. Timo Tolkki hat ein hervorragendes Album geschaffen, das über die gesamte Länge zu gefallen weiß. Fans von Avantasia können und müssen hier ein Ohr riskieren. Der Auftakt zu dieser Albumtrilogie ist nicht zuletzt durch die tollen Sänger einen Muss für jeden Rockfan.

 

 

 

 

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